LG: Neue Mobile Thin Clients basierend auf dem LG gram vorgestellt

Das Unternehmen LG hat neue Mobile Thin Clients vorgestellt, welche sowohl mit 14 als auch mit 15,6 Zoll großem Full-HD-Display erscheinen sollen und optisch den LG-gram-Notebooks angeglichen worden sind. So solle das 14-Zoll-Gerät gerade einmal 31,3 x 21,5 cm messen und sei nur 1,7 cm dick, bei einem Gewicht von 999 Gramm. Das 15-Zoll-Modell wiege 1.119 Gramm, der Akku beider Geräte sei auf lange Laufzeiten ausgelegt.

Hinzu kommen eine flache Tastatur, ein großes Touchpad, schmale Displayränder und 8 GB LPDDR4X-RAM, Intel-Prozessoren der 11. Generation und in Sachen Sicherheit ein Trusted-Platform-Module (TPM), ein Kensington-Slot und ein Fingerabdruckleser. Gerade im Bereich Business nicht uninteressant: An Bord ist auch der LG Cloud Device Manager, mit dem Admins direkt zentral tausende Geräte unabhängig von ihrem Standort konfigurieren, updaten und reparieren können. Als OS läuft hier Windows 10 IoT LTSC, das bis zu 10 Jahre mit Patches und Updates versorgt werden soll, so LG in seiner Pressemail. Die vorgestellten Geräte sind mit den Virtual Desktop Infrastructures (VDI) von Citrix, VMware, Microsoft und Amazon WorkSpaces kompatibel. Hier noch einmal alle Specs (laut Hersteller) im Überblick:

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6 Kommentare

  1. Was ist denn überhaupt der Unterschied zwischen diesen Mobile Thin Clients und den vielen anderen Notebooks? Oder anders gefragtm was ist das Spezielle von Windows IoT im Vergleich zum normalen Windows?

    • Sie werden mit Windows in LTSC Ausführung geliefert.
      Ein erheblicher Vorteil gegenüber der verspielten Windows 10-pro, wenn man ungestört arbeiten will.

      • „Windows 10 LTSC ist laut Microsoft NICHT geeignet für:
        Geräte, auf denen produktiv im Büro-Alltag gearbeitet wird (etwa mit Microsoft Office)
        Geräte, die für Internet-Browsing genutzt werden (etwa Recherche oder Social-Media)“
        für welche Firmen ist das denn dann interessant?

        • Was MS damit meint ist mir nicht verständlich.
          LTSC wird z.B. von Versicherungsagenten eingesetzt, die über VPN arbeiten und eine gleich bleibende Umgebung brauchen.
          Oder bei uns in Firma für Datenrettung, Cloning und ähnliche Jobs.
          Die Geräte sind über ein managed Gateway mit dem Internet verbunden, um recherchieren zu können, ohne sich in Gefahr zu begeben.
          Office 365 sollte ebenfalls kein Problem sein und ein abgesicherter Browser auch nicht.
          Social Media? Also nee, das wohl nicht…

        • Vielleicht als Client für Remote Anwendungen (z.B. Citrix).

  2. Früher waren Thin Clients mal solche, die selbst praktisch keine Ressourcen benötigen sondern lediglich als Terminal-Interface für Server dienen, RDP zum Beispiel. Das würde auch zum Windows 10 IoT passen: Da muss außer dem RDP-Client und der Anwendung zur Konfiguration der mobilen Datenverbindung ja nichts laufen.

    Mein erster Gedanke war: Das wird bei uns im Neuland ja sicher gut klappen.

    Auf den zweiten Blick verwende ich seit zehn Jahren beruflich ausschließlich Notebooks und habe in Summe trotzdem keine 20 Stunden ohne stabile und schnelle Internetverbindung gearbeitet. Das Notebook macht mich flexibel am Firmenschreibtisch, in Projektbüros, in Besprechungsräumen sowie daheim am Schreibtisch, im Wohnzimmer, auf dem Balkon oder im Garten. Kunden die mir kein W-Lan anbieten konnten habe ich noch nicht erlebt und mehrstündige Reisen auf denen ich die Reisezeit zum arbeiten genutzt habe kann ich an einer Hand abzählen.

    Ich vermute deshalb: Kann klappen.

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