LG Display stellt nahezu unsichtbare Speaker für Fahrzeuge vor

LG Display hat per Pressemitteilung bestätigt, dass man an einer neuen Sound-Technologie für Fahrzeuge arbeite. Die sogenannte „Thin Actuator Sound Solution“ solle ab der ersten Jahreshälfte 2023 reif für die Kommerzialisierung sein und in Autos ihren Platz finden. Auf Basis der Technik lassen sich extrem leichte und dünne Lautsprecher herstellen.

Wenn ich LG Displays Beschreibung richtig folge, funktioniert das Ganze etwas ähnlich wie bei piezoelektrischen Lautsprechern – es können also etwa Display-Panels oder andere Materialien in Schwingung versetzt werden, um den Klang zu erzeugen. Die erste Lösung von LG Displays misst nur 150 x 90 x 2,5 mm und wiegt ca. 40 g. Laut dem Hersteller wären so also Lautsprecher-Lösungen möglich, die nur auf 30 % des Gewichts und 10 % der Dicke herkömmlicher Speaker kommen.

Zudem sei es einfacher, diese Lautsprecher zu verbauen – etwa auch direkt im Armaturenbrett oder in der Kopfstütze. Es seien zudem keine besonderen Lautsprecher-Aussparungen mehr notwendig, was auch optisch Mehrwerte biete. Kompromisse bei der Audioqualität seien aber nicht mit der Technik verbunden. Demonstrieren will man seine neue „Thin Actuator Sound Solution“ auch im Januar 2023 auf der CES in Las Vegas.

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4 Kommentare

  1. Bei dem zweiten Pressebild könnte man meinen, dass die Lautsprecher nicht nur unsichtbar sind sondern auch noch der Sound^^

  2. Im Auto gibt es doch genug Platz für Lautsprecher. Spannender wäre da noch der Energieverbrauch und der Preis gewesen.

    Der „optische Mehrwert“ ist natürlich ein Punkt. Allerdings hat man auch schon über Elektroautos gesagt, dass völlig neue Designs möglich sind. Und doch sehen sie wie alle anderen Autos aus (von irgendwelchen Designstudien mal abgesehen). Obwohl ich die Technik spannend finde, habe ich irgendwie das Gefühl, dass sich die neuen Laustsprecher nicht so schnell durchsetzen werden. Ich lasse mich da aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

  3. Wie soll das in der Kopfstütze funktionieren? Es muss doch eine Oberfläche in Schwingungen versetzt werden. Wenn ich meinen Kopf anlehne, dann wirke ich dem doch entgegen. Außerdem würde der Sound dann direkt hinter dem Kopf entstehen. Klingt für mich nicht so wirklich sinnvoll.
    Letztendlich ist die Technik ja nicht neu und bisher kenne ich keine Beispiele bei denen diese Technik wirklich Bass erzeugen kann, es sei denn es werden sehr sehr große Oberflächen verwendet. Ich bin gespannt.

    • Hallo Mule, „Wie soll das in der Kopfstütze funktionieren? Es muss doch eine Oberfläche in Schwingungen versetzt werden. Wenn ich meinen Kopf anlehne, dann wirke ich dem doch entgegen. Außerdem würde der Sound dann direkt hinter dem Kopf entstehen. Klingt für mich nicht so wirklich sinnvoll.“ bin da auch erst mal skeptisch, vor allem was mögliche Lautstärken angeht – im Fahrzeug müssen sich Lautsprecher ja gegen Fahrgeräusche durchsetzen – und auch was Tieftonwiedergabe angeht – solche kleinen dünnen Speaker kann ich mir allenfalls als Hoch-Mitteltöner vorstellen – ein Baß muß ordentlich Luftvolumen bewegen damit es nicht nur surrt untenrum sondern damit echt „SPL“ dahintersteckt. Hoch-Mitteltöner passen aber gut in eine – vielleicht etwas zu den Ohren hin gewölbte – Kopfstütze und liefern dann den Sound gerade der höheren Töne der gern mal vom Rauschen des Fahrzeugs bei höheren Tempi verdekct wird da ab wo er hingehört: nahe am Ohr. Es gibt so kleine „Kragenlautsprecher“ die man sich um den Nacken legt und die dann Richtung Ohr abstrahlen – auch keine Baßmonster aber für räumlichen Stereoklang bei weiter freien Ohren gar nicht schlecht.

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