LG bringt neue 4K- und 5K-Monitore, optimiert für die Apple MacBook Pro

lg-ultrafine-5k-monitor-kleinLG hat zwei neue Monitore vorgestellt. Beide Modelle sollen speziell für den Einsatz mit den brandneuen Apple MacBook Pro optimiert worden sein. Das Flaggschiff ist der LG UltraFine 5K mit 27 Zoll Diagonale und stattlichen 5.120 x 2.880 Bildpunkten. Zudem deckt das IPS-Display 99 % des P3-Farbraumes ab. LG schwadroniert zudem von einer besonders hohen Blickwinkelstabilität, ohne jedoch ins Detail zu gehen. Als Schnittstelle ist, passend zu den Apple MacBook Pro, Thunderbolt 3 an Bord. Über das gleiche Kabel können dann Videosignale den Monitor erreichen und zugleich die Notebooks aufgeladen werden.

Außerdem bietet LGs 5K-Monitor dreimal Downstream via USB Typ-C und eine nahtlose Vernetzung mit dem Apple macOS, so dass darüber die Helligkeit und die Lautstärke ohne physische Buttons steuerbar sind. An eine FaceTime-Kamera mit Mikrofon hat LG dabei freilich auch gedacht. Zudem ist der Ständer höhenverstellbar und neigbar für bessere Ergonomie.

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Als zweites Modell erscheint noch der UltraFine 4K mit 21,5 Zoll Diagonale und 4.096 x 2.304 Bildpunkten als nativer Auflösung. Auch hier sind laut LG 99 % des P3-Farbraumes abgedeckt und es kommt ein IPS-Panel zum Einsatz. Es sind erneut drei Downstream-Anschlüsse für USB Typ-C (aber nur USB 2.0 mit 480 Mbit/s) und einmal USB Typ-C vorhanden. Zudem ist der Ständer auch in diesem Fall verstellbar.

Die beiden UltraFine-Monitore von LG sollen im November (4K) bzw. Dezember (5K) in den USA zu haben sein. Über die Verfügbarkeit in anderen Regionen äußert sich LG leider noch nicht. Auf Apples dt. Site ist bisher zumindest der UltraFine 4K bereits gelistet – für 749 Euro. Dort ist z. B. auch eine Helligkeit von 500 cd/m2 für den Monitor genannt. Leider fehlt von der 5K-Variante dort aber noch jegliche Spur. Zu dessen Preisen und weiteren, technischen Daten, z. B. d dem Kontrast, schweigen die Südkoreaner noch. Ein günstiger Spaß wird das ganze, genau wie die neuen MacBook Pro, sicherlich nicht.

UPDATE:

Apple listet mittlerweile auch den UltraFine 5K. Kosten soll der Monitor 1.399 Euro.

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9 Kommentare

  1. Alexander Stammen says:

    Es gibt bereits Infos zum 5k-Modell in Deutschland auf der Apple-Website: http://www.apple.com/de/shop/product/HKN62ZM/A/lg-ultrafine-5k-display?fnode=8a

  2. sorry aber ohne touchleiste und für unter 2000€ kommt das nich ins warenkörbchen. is ja nich ma jetblack….pfui

  3. André Westphal says:

    @ LuZiffer Danke! Komischerweise war das vorhin nicht zu finden, als ich den Post geschrieben habe! Mache ein kleines Update!

  4. Blöd nur, das man an die Monitor keine anderen Geräte anschliessen kann, weil kein HDMI oder VGA-Eingang. Damit sind die für mich aktuell, solange ich noch HomeOffice machen und mein Firmennotebook nutze, unbrauchbar.

  5. Wichtig. Das 5k Modell benötigt Thunderbolt 3 und das hat nicht einmal der Mac Pro. Bedeutet ganz konkret, dass man an diese Monitore aktuell nur das MacBook Pro 2016 anschließen kann.

    Ob andere Grafikkarten, etwa aus dem PC-Bereich, damit funktionieren, wird man nur durch Testen heraus finden. Da die Geräte aber über Software konfiguriert werden, dürfte der Einsatz am PC schwierig sein.

  6. Kann man denn einen zwei LG-Monitore untereinander verbinden und mit nur einem Kabel am Macbook anschließen? So wie es auch bei den Thunderbolt Displays die Regel war?

  7. Daisy Chaining dürfte nicht funktionieren. Apple spricht von zweimal 4k oder einmal 5k. Am einem Kabel wird die Auflösung von zweimal 4k zu viert sein.

  8. Mit 15″ MacBook Pro geht auch 2X 5k

  9. @Oliver
    Ich sehe keinen Grund warum nicht jeder Computer mit Thunderbolt 3 kompatible sein sollte. Egal ob MacBook oder sonst was.
    Ich denke dass auch die HPs und Dells laufen werden. Und wenn Intel mit Kaby Lake nativ Thunderbolt 3 unterstützt, dann sollte Lenovo im Januar endlich auch den USB Type C Anschluss für viele Produkte ausliefern.

    @jojojjjooo, @Oliver
    Auf der LG Seite steht:
    „features three downstream USB Type-C ports for additional connectivity and power with compatible accessories“
    Kann mir gut vorstellen, dass ein weitere Monitor als Daisy Chain funktioniert. Thunderbolt 3 sollte das durch Display Port auf jeden Fall können. HP und Dell haben damit ja komplett ihren proprietären Docking Port ersetzt.