LG bringt mit dem ProBeam einen kompakten Beamer mit webOS

lg-probeam-frontLG hat einen neuen Beamer vorgestellt: den ProBeam HF80J. Das Gerät fällt nicht nur durch seine eigenwillige Optik auf, sondern auch durch die technischen Daten. So nutzt der Beamer wie die Fernseher des südkoreanischen Herstellers webOS als Betriebssystem und bietet außerdem eine Helligkeit von 2.000 Lumen. Dadurch sollte der LG ProBeam auch in relativ hellen Umgebungen noch ein akzeptables Bild zaubern. Das Gerät wiege laut Hersteller nur 2,1 kg. Via Bluetooth und „Sound Sync Adjustment“ soll dann auch die Audio-Wiedergabe ohne die nervigen Verzögerungen möglich sein, die man sonst von der drahtlosen Audio-Übertragung kennt.

Außerdem bietet der LG ProBeam HF80J eine automatische, vertikale Trapez-Korrektur. Via Miracast könnt ihr dann auch von mobilen Endgeräten direkt Inhalte an den Beamer weiterreichen.

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Der LG ProBeam wäre aufgrund seines geringen Gewichts und des aus meiner Sicht durchaus recht coolen Art-Deco-Designs auch für diejenigen interessant, die das Gerät gerne zu Freunden mitnehmen möchten. Als native Auflösung sollen dabei 1.920 x 1.080 Bildpunkten herhalten.

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Leider schweigt LG noch zu sowohl dem Preis als auch dem Veröffentlichungsdatum des ProBeam HF80J. Auch zu anderen Daten wie beispielsweise dem statischen Kontrast fehlen noch Informationen. Offiziell will LG den Projektor aber auf der CES 2017 im Januar in Las Vegas zeigen, so dass wir dann sicherlich alles Weitere erfahren.

(via TheVerge)

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Das höchst subjektiv bewertete „coole Art-Deco-Design“ prädestiniert doch keinen Beamer dazu, für eine Mitnahme zum Freundeskreis zu taugen. Ein Beamer sollte durch seine Leistung bestechen, nicht erstrangig durch seine Optik. Es sei denn, man muss zwingend einen auf „Dicke-Hose“ oder besonders „hipster“ machen. Dann spielt das Aussehen ebenfalls eine Rolle. Wäre mir so egal, wie ein Beamer aussieht, an der Decke sieht man ihn ohnehin selten, bei Freunden sind das gelieferte Bild, die Auflösung, die Bedienerfreundlichkeit, besondere Features, die Lautstärke des verbauten Lüfters, die Helligkeit und die Möglichkeit des Aufstellungsortes so wichtig, da könnte die Kiste in einem 10-Liter-Eimer stecken, wäre auch sowas von egal.

    Das Problem daran ist, dass immer mehr Hersteller offensichtlich genauso denken. Hauptsache hübsch aussehen, Haltbarkeit und Funktionalität sind „teils“ –> gefühlt eher zweitrangig. Geht gar nicht. Aussehen ist fürn Arsch, wenn die Funktionalität auf der Strecke bleibt. Und selbst bei hoher Funktionalität nur schmückendes Beiwerk. Da kann man echt verstehen, warum Apple so viele Millionen Produkte in den letzten Jahren an den Mann und die Frau gebracht hat…

  2. @Henne: Sympath vor dem Herrn. Hauptsache meckern.

    Klein und handlich, Laser (kein Lampenwechsel), 2.000 Lumen, Webos 3.0, Full HD. Hört sich klasse an. Schon der Largo war/ist kein schlechtes Gerät. Bin auf den Preis gespannt.

  3. Der Preis wird wahrscheinlich genauso exklusiv werden wie die Optik. Und ja, wenn mir etwas nicht gefällt, kann ich dies in Worte fassen. Ob du es nun Meckern nennst oder nicht, sei dir überlassen… Ich meine, gehört zu haben, dass man diesen Vorgang im deutschen Sprachraum als Meinungskundgebung tituliert.

  4. Du meckerst darüber, dass das Gerät schick ist, und man sich eher um wichtigere Features hätte kümmern sollen. Wie z.B. die Auflösung (ähm, 1080p), wie z.B. die Bedienerfreundlichkeit (ähm, webos 3,0), wie z.B. die Helligkeit (ähm, 2.000 Lumen). Technisch hat LG also auf dem Papier alles richtig gemacht in der Produktklasse, aber stimmt schon, sie hätten den Beamer etwas hässlicher machen können.

  5. Ne. Lies doch noch mal meinen Beitrag, den ersten. Dann wirst du feststellen, dass ich mich gar nicht am Beamer selbst abgearbeitet habe. Denn der ist ok. Einzig der folgende Satz war Anstoß meiner Ausführungen:

    „Der LG ProBeam wäre aufgrund seines geringen Gewichts und des aus meiner Sicht durchaus recht coolen Art-Deco-Designs auch für diejenigen interessant, die das Gerät gerne zu Freunden mitnehmen möchten.“

    Die technischen Features dieses Geräts sind gut. Würde ich zwar nicht kaufen, aber wenn er das hält, was er verspricht, sicher nicht schlecht finden. Demnach kein Gemeckere am Gerät selbst.

  6. @Henne
    Hast schon Recht. Ich hab zum Beispiel einen Bierkasten mit einem Brett drauf als Wohnzimmertisch. Wen kümmert schon die Optik… ¯\_(ツ)_/¯

  7. Einen Wohnzimmertisch als maßgebliches Einrichtungskriterium nebst Sofa, Klavier und Co. mit einem Beamer zu vergleichen halte ich für sehr gewagt. Auch du hast leider nicht erfasst, um was es mir im eigentlichen Sinne ging. Schade…

  8. Ich verstehe schon was du meinst. Optik ist bei Elektronik nachranging, Features sind wichtiger. IMO liefert Beamer aber was Features angeht. Ich verstehe nicht warum du um das Zitat so ein Bohei machst. Gute Optik ist auch bei Elektronik wichtig, nicht nur bei Möbeln.

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