Lenovo veröffentlicht neue Yoga-Convertibles im November

Lenovo wird im November zwei weitere Yoga-Modelle veröffentlichen. Die ultramobilen Notebooks sind bekannt für ihre vier Modi (Laptop-, Zelt-, Stand- oder Tablet-Modus) und haben im Rahmen der neuen Yoga 700-Serie, die in einer 11-Zoll- und einer 14-Zoll-Variante daherkommt, natürlich auch die neueste sechste Prozessorgeneration Skylake von Intel mit an Bord.

Beide Geräte kommen dazu mit Windows 10, einem 10-Punkt-Multitouch Full HD (1920 x 1080) IPS-Display, Premium-Multimedia-Funktionen (soll heissen: Dolby DS 1.0 Home Theater-zertifizierten Stereolautsprechern) und SSD-Speicher.

Wer es schlank und richtig mobil mag, wird mit dem Yoga 11 auf seine Kosten kommen: Der Form-Faktor allein macht es allein schon zum idealen mobilen Reisebegleiter – 1,1 kg Gewicht und 15,8 mm Dicke sollen es möglich machen. Eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Stunden sorgt auch in Sachen Unabhängigkeit von der nächsten Stromquelle für entsprechenden Freiraum und platziert die 11 Zoll-Variante im ultramobilen Business-Bereich. Hier muss man natürlich schauen, auf welche Laufzeit man wirklich in der täglichen Anwendung kommt.

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Das die Mobilität auch bei 14 Zoll-Geräten nicht unbedingt leiden und dabei Leistung vermissen muss, möchte hingegen die grössere Variante des Yoga 700 beweisen. Neben den aktuellen Core i7-Prozessoren gibt es hier gibt es aber noch optionale Komponenten wie die Nvidia GeForce 940M-Grafikeinheit, die die Leistungsfähigkeit des Gerätes noch entsprechend nach oben treiben und auch der Hauptspeicher lässt sich Lenovos Angaben zufolge (nur) bis 8 GB erweitern. Als Bonbon bietet das grössere Modell hingegen noch die mittlerweile berühmte AccuType-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung – für mich eins der Features schlechthin, die ich an einem Notebook sofort vermissen würde.

YOGA 700 14_Orange

Ab November gibt es beide Convertibles dann für die Einstiegspreise von 799 EUR (11 Zoll-Variante) bzw. 899 EUR (14-Zoll-Variante) direkt über Lenovo zu kaufen.

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Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant.

12 Kommentare

  1. Mehr als 8GB in einem Notebook? Wozu, wenn nicht zum Filmschnitt oder für enorm große Photoshopdateien?

  2. Ansonsten sind einige der Yoga Modelle von Lenovo echt schicke, wie bspw. von notebookcheck durch Test bewiesen, durchaus empfehlenswerte Arbeitsgeräte. Nur preislich finde ich einige Modelle etwas hoch angesetzt. Im Vergleich zum Surface Book von Microsoft allemal aber noch erschwinglich.

  3. Sparbrötchen says:

    > Mehr als 8GB in einem Notebook?
    Wenn es der Hauptrechner ist z.B. für virtuelle Maschinen. Wichtig ist doch nur, eine Option zu haben, wer weniger braucht nimmt weniger.

  4. Ok, wenn die Mühle der Hauptrechner werden soll, dann stimme ich dir zu. Bin wohl noch von der alten Sorte mit Desktop-PC und Laptop als mobilem Zusatzgerät. Bald klemmt man einfach das in ein Dock, wenn man zuhause angekommen ist und hat dann alles dran und braucht keinen Desktoprechner mehr. Hat auch was für sich…

  5. @Henne – Ich halte es da wie @Sparbrötchen: Seit IBM-Zeiten waren die ThinkPads für mich speziell in Sachen Konfigurationsoptionen die ideale Wahl und auch wenn ich heute mobil definitiv nicht mehr als 8 GB RAM brauche (eben weil da bei Bedarf nur eine VM läuft und ich nur tippe), würde ich doch speziell in Sachen Investitionsschutz gerne wissen, bis wohin ich bei Bedarf mein Notebook (das dann ggf. auch Hauptrechner ist) aufrüsten kann.

  6. @Oliver: Unter diesen Umständen kann ich den Einwand gut nachvollziehen. Da auch der Vorgänger offensichtlich nur mit max. 8GB DDR3 SO-Dimm bestellbar war, scheint Lenovo lediglich ein kleines Produktupdate mit neuerer Prozessorarchitektur verkaufen zu wollen. Wäre schön gewesen, wenn das 11-Zoll-Modell eine Tastaturbeleuchtung spendiert bekommen hätte. In dem Größenbereich ist ebensolche noch ein echtes Manko!

  7. @Henne – Ich denke auch, dass wir hier die Skylake-Updates vor uns haben. Kritisch sehe ich aber auch eine schwarze Tastatur ohne Hintergrundbeleuchtung – das wäre definitiv ein tolles Feature auch für die 11-Zoll-Version.

  8. Karl Kurzschluss says:

    Ich hatte das Vorgängermodell und habe es schnell wieder zurückgeschickt. Die Tastatur war unsäglich. Vielleicht hat sich ja in diesem Modell etwas geändert?

  9. @Karl: Das ist so eine Handhabe seitens der Hersteller, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich habe am Montag dieser Woche einer meiner Kolleginnen ein nagelneues Yoga 2 13 fertig gemacht. Das gelungene 2in1 ist im Moment für 499 Euro zu haben und in der Ausstattung echt nicht verkehrt. Insbesondere die AccuType Tastatur, die beleuchtet ist, ist hier als klares Pro für das Gerät zu nennen.

    Auch so ist das Notebook wirklich gelungen für den Preis. Was genau ist jetzt so schwierig daran, die Tastatur aus dem Haswell-Yoga 2 13 in das Skylake Yoga 11 zu packen? An der Größe kann es wohl kaum liegen! Immerhin ist die Tastatur bzw. deren Qualität nach dem Display Hauptaugenmerk für so manchen Käufer. Sicher sind die Eingabegeräte nicht für die breite Masse ein Kaufkriterium, aber relevant dürfte die Gruppe derer weltweit doch sein, die aufgrund schlechter Tastatur und/oder Trackpad auf den Kauf verzichten. Dass Hersteller wie Lenovo da nicht auf die Standardvariante zurückgreifen, die sich x mal bewährt hat und auf die 2mm mehr Gehäusedicke an der Stelle sche…n, um dem Kunden ein vernünftig konfiguriertes Gerät zu verkaufen? Bislang dachte ich immer, Stammkundschaft wäre viel wichtiger als hohe Umsatzzahlen. Aber für die Branchengrößen zählt dieser Grundsatz scheinbar schon lange nicht mehr… Sehr schade für uns Nutzer.

  10. @Henne,

    na ja so ist das doch immer.. es liegt sicher auch nicht am Produktionspreis, dass Billigreihen der Hersteller billiger sind als die Premiumreihen.
    Die machen halt schlechte Notebooks, die sie billig verkaufen und gute Notebooks, die sie dann teuer verkaufen können, mit viel größerer Marge.
    Bei Spiegelreflexkameras (und buchstäblich überall sonst) ist es dasselbe: Sicher könnten die für 2 EUR höhere Produktionskosten überall WiFi einbauen – tun sie aber nur bei den teuren.

  11. @Erik: Das hier vorgestellte Yoga 4 11 (700 11) ist preislich als auch ausstattungstechnisch gleich oder gar höher anzusiedeln wegen des Refreshs (neuerdings nicht Yoga x, also in dem Fall Yoga 4, sondern 700). Daher mein Beitrag. Das Yoga 2 13 hat die AccuType-Tastatur, das Yoga 4 14 (700 14) mit Skylake-Refresh ebenfalls, jedoch das Yoga 4 11 (700 11) mit Skylake-Refresh nicht. Ich könnte mir ernsthaft vorstellen, dass es an der Gehäusegröße liegt. Denn bei 11,6 Zoll hat man deutlich weniger Platz für die Tasten als bei 13,3 Zoll!

    Es liegt hier also nicht daran, dass der Hersteller die beiden Serien, die ja hier eindeutig ein und dieselbe nur mit unterschiedlicher Prozessorarchitektur ist, von einander abgrenzen wollte. Es scheint eher eine Erwägung Richtung Machbarkeit bei der Größe und/oder Dicke des Gesamtgerätes gewesen zu sein.

  12. @Henne,

    ich meinte eher als Abgrenzung zum Pro, nicht zueinander. Aber ja, dann sollte das 13″ auch die schlechtere Tastatur haben.