Lego und Epic Games wollen Platz für Kinder im Metaverse schaffen

Der Begriff Metaverse ist sehr sperrig. Jeder hat da seine Ideen, um was es gehen könnte, vom einfachen Online-Office mit Meeting-Möglichkeiten bis hin zur Oasis aus Ready Player One. Wie auch immer es kommen wird – Lego und Epic Games machen gemeinsame Sache.

Die Entwicklung des Metaverse verändert die Art und Weise, wie Menschen sich in einer virtuellen 3D-Welt treffen, spielen, arbeiten, lernen und interagieren. Die LEGO Gruppe und Epic Games werden ihre umfassende Erfahrung kombinieren, um sicherzustellen, dass diese nächste Generation des Internets von Anfang an auf das Wohlbefinden von Kindern ausgerichtet ist.

Die beiden Unternehmen werden sich zusammentun, um ein immersives, kreativ inspirierendes und fesselndes digitales Erlebnis für Kinder aller Altersgruppen zu schaffen, das sie gemeinsam genießen können. Epic zieht dabei seine Expertise sicher aus SuperAwesome, ein 2020 übernommenes Unternehmen, das Pionierarbeit bei der Entwicklung von Technologien geleistet hat, die Kindern unter 16 Jahren einen sicheren digitalen Umgang ermöglichen.

Die LEGO Group und Epic Games haben sich auf drei Grundsätze geeinigt, die sicherstellen sollen, dass die von ihnen entwickelten digitalen Räume sichere und ansprechende Spielmöglichkeiten bieten:

  • Das Recht der Kinder auf Spiel zu schützen, indem man Sicherheit und Wohlbefinden zu einer Priorität machen.
  • Schutz der Privatsphäre von Kindern, indem ihre Interessen an erster Stelle stehen.
  • Kinder und Erwachsene mit Tools auszustatten, die ihnen die Kontrolle über ihre digitalen Erfahrungen geben.

Tja, mal schauen, was die Zukunft bringt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Wenn ich so einen Schwachsinn schon lese. Warum soll ich meinen Kindern ein Tablet, Smartphone oder Ähnliches in die Hand drücken. Die sollen was aus Lego bauen. Und zwar ohne Handy!

    • Hast du vollkommen Recht. Ich verstehe den ganzen Wahnsinn um das ganze Metsverse überhaupt nicht. Was soll das denn für Nutzen bringen, als die Firmen noch reicher zu machen.

    • Klar geht es hier auch um Bindung der kleinen Kunden und Gewinnmaximierung.

      Aber: Kinder ganz aus der digitalen Welt raus zu halten isoliert sie ab einem bestimmten Alter und ich bereite sie lieber kontrolliert und langsam auf die Welt vor, als sie erst zu verbieten, um dann festzustellen, dass der Grundschüler beim Kumpel, dessen Eltern es nicht so ernst nehmen, die volle Dröhnung bekommt.

      Außerdem gibt es noch viel zu viele Bereiche, die man nicht sinnvoll mit eingeschränkten Kinderkonton nutzen kann, die man auf die eigenen Bedrüfnisse anpassen kann, ohne stupide Altersbeschränkungen oder gleich Vollzugriff oder gar Nutzung des Elternkontos.

      Zum Beispiel erlaubt google-play-spiele keine Anmeldung bei Kinderkonten, um Spielstände zu sichern. Wenn in diesem Haushalt irgendwer sein Handy verliert und sich für verlorene Spielstände interessiert, sind es nicht die Erwachsenen

      Insofern: Spannende Entwicklung

  2. Virtuelle Klemmbausteine senken die Produktionskosten noch weiter, das passt also genau zur Gewinnmaximierungs-„Strategie“ von LEGO. Genial.

  3. Welche normale Familie kann sich denn noch Lego, Strom und die Hardware für das alles leisten, wenn es Songwriter geht wie bisher

  4. Das eine (Klemmbausteine) muss doch das andere (digitale Produkte) nicht ausschließen. Es gibt schließlich genug Crossoverprodukte in der digitalen Welt und im Grunde auch ein Instrument um neue Kundengruppen zu gewinnen.

    Ich würde den Einstieg mit meinen Kids lieber mit einem Metaverse von Lego beginnen als von Facebook (oder andere Konsorten). Lego achtet meiner Meinung nach auch schon auf die Rechte der Kids… Das kann aber auch deren Stolperfalle sein, daas manche Dinge nicht funktionieren – siehe Vidiyo.

    Ich persönlich finde das aber alles noch arg abstrakt und erstmal schauen was kommt. Ich finde es aber auch gut, Kinder langsam ans digitale zu gewöhnen. Ausschließen geht einfach nicht, weil drum herum werden sie in ihren Leben nicht können, daher behutsam Kompetenz zusammen aufbauen. (Man muss ja trotzdem nicht alles mit machen)

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