Kultur-Internetportal der ARD startet im Oktober

Im Oktober sollen Interessierte mehr Kultur konsumieren können, möglich macht es dann das neue Kultur-Internetportal der ARD. Ziel des neuen Portals sei es, öffentlich-rechtliche Kulturangebote im Netz sichtbarer zu machen. Kristian Costa-Zahn, Head of Content der ARD-Gemeinschaftseinrichtung mit Sitz im thüringischen Weimar, gab zu Protokoll, dass man in der Produktionslogik die Inhalte für die Audiothek und Mediathek der ARD produzieren werde.

Bei ARD Kultur als eigenes Portal (ardkultur.de) sollen sie dann gebündelt zu sehen sein – sowie Kulturinhalte der ARD-Häuser. Das Portal wird nach Kulturbereichen gegliedert, zum Beispiel Oper oder Hip-Hop. Das Portal solle breit aufgestellt sein und jeden ansprechen, so Costa-Zahn. Neu- und Co-Produktionen solle es auch geben.

Was das Ganze kostet? Fünf Millionen Euro pro Jahr – da sei dann aber auch alles drin. ARD Kultur wird mit anderen öffentlich-rechtlichen Angeboten vernetzt. Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue sagte der dpa: „Mit unseren Inhalten vom Konzert über hochwertige Hörspiele bis zu unseren Kulturnachrichten und unserer umfassenden Kulturberichterstattung tragen wir dazu bei, dass die Kulturplattform zu einem Ort werden kann, an dem Kulturinteressierte genau das finden, was sie suchen.“

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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5 Kommentare

  1. Ich begrüße ein derartiges Angebot.
    Noch schöner wäre es aber gewesen, wenn es eine Kooperation mit dem ZDF gegeben hätte.
    Ja, da gab es nämlich etwas – es nannte sich ZDF Kultur und wurde 2016 für FUNK eingestellt.

  2. Warum unterstützt man arte, den europäischen Kulturkanal, nicht mit diesem Geld? Zusammenarbeit scheint für die ARD nur in ihrem eng begrenzten Horizont eine Bedeutung zu haben. Schade, denn immer mehr Angebote machen es den Nutzenden immer schwerer den Überblick zu behalten und verursachen Kosten.

  3. Sollte nicht auch ein ARD/ZDF Portal kommen bei dem die Inhalte endlich zusammengefasst werden? Dazu jetzt noch das..*seufz*
    Man braucht endlich mal eine Anlaufstelle mit entsprechenden Informationen und nicht immer andere. Was bei den Portalen bisher verwundert, man kennt wohl keine anderen oder denkt sich „hach Funktion XY braucht man doch nicht“ bzw. Nutzer gängeln statt sie entscheiden zu lassen.
    Zuletzt fand ich wieder schlimm wie auf dem eigenen Portal schlechter gestreamt wird als auf YT und dann mit GEZahlt noch YT unterstützt wird weil man nicht fähig ist etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Am besten gleich auf EU Ebene um auch endlich die bescheuerten Geoblocks abzuschaffen. Die Rechteverteilungen sind sowieso total überholt und bringen dem Nutzer nichts außer drauf zu zahlen oder ganz ausgeschlossen zu werden. Nur das sich noch jemand die Taschen vollstopfen kann. Toll.

  4. Wurde ich gefragt ob ich sowas möchte bzw. gab es eine Abstimmung bei allen Beitragszahlern? Nein

    Zahle ich trotzdem den horrenden Preis? Auch nein. Mein Vater hat meine Wohnung als ,,Nebenwohnung“ angemeldet und somit zahle ich auch nichts.

    Warum? Weil die Intendanten Gehälter viel zu hoch sind und die Rentenansprüche unrealistisch. Nur ein Bruchteil des Beitrags geht dem content zu Gute, nein, irgendwelche Affen, die den free Rente nach 2 Jahren Arbeit Loop Hole ausgenutzt haben kassieren das meiste vom Beitrag.

    • Es geht nicht nur um einen Kultursender oder eine Mediathek. Es geht um die Vielfaltsicherung und den Pluralismus in der Gesellschaft.
      Diese „Affen“, wie Du sie nennst, sorgen dafür, dass es frei zugängliche und objektive Berichterstattung gibt.
      Aber Glückwunsch zu Vaters Geniestreich mit der Nebenwohnung. Wieder € 18,- / Monat für Premium-Accounts und Family-Sharing ‚rausgeholt.

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