Krita: Kostenloses Malprogramm erhält Update auf Version 4.4

Die kostenlose Mal-App Krita hatten wir euch zuletzt im Mai dieses Jahres vorgestellt. Sie hat jüngst ein Update auf Version 4.4 erfahren, welches dem Programm noch einmal reichlich neue Features verpasst und natürlich diverse Fehler behebt. Es gibt nun einige neue Füllebenentypen, neue Optionen für die Pinsel wie beispielsweise den Farbverlaufsmodus und mehr, sowie Webm-Export für Animationen, neue Skripting-Funktionen und und und. Wenn ihr einen Rechner mit mehreren Rechenkernen euer Eigen nennen solltet, dann hilft euch die neue Multithreading-Funktion nun dabei, die Berechnung mehrerer Füllebenen auf diese Kerne aufzuteilen und somit schneller arbeiten zu können. Zudem gibt es eine neue Füllebenenoption, die dazu gedacht ist, eure Ebene mit Punkten, Quadraten, Linien, Wellen oder mehr zu füllen, was das Erstellen von Mustern natürlich deutlich vereinfacht.

Mit SeExpr hat ein Shader-Feature Einzug in Krita gehalten, das bei den Walt Disney Animation Studios beispielsweise dazu verwendet wird, um aus dem Nichts Texturen und Materialien für Animationen zu erzeugen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, aktuell ausgewählte Farben (Vorder- und Hintergrundfarbe) dynamisch in Farbverläufen zu nutzen. Selbiges funktioniert nun auch für Ebenenstile. Sämtliche Änderungen und Neuerungen könnt ihr in diesem Beitrag noch einmal anschauen, dort geht es dann auch zum Download der neuen Version.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Es müsste wohl „Mal-App“ heißen. Mich hat das anfangs kurz irritiert ;).

    • Woher die Verwirrung?
      App = Application = Programm
      Mal-App = Mal-Programm
      Verstehe die Irritation nicht.

    • Bei Mal-App würde ich eher an Android oder Apple denken.
      Auf dem Desktop heißen die Teile eben Programme, auch wenn das seit einiger Zeit durch Microsoft verwässert wird.

      • Ganz genau!

        Apps sind kleine Programme im Smartphone Bereich.
        Anwendungen sind ausgewachsene Programme auf dem Desktop.

        Warum Microsoft auch auf dem Desktop von Apps spricht ist mir sehr schleierhaft.

        • Es gibt ja seit einiger Zeit den Microsoft Store. Dort bekommt man u.a. „Apps“, also Programme, die im Vergleich zu ihren Desktop-Pendants i.d.R. in ihren Fähigkeiten limitiert sind. Evtl. ist eine geeignete Definition für „Apps“, zumindest wenn es um Windows-Rechner geht

        • Microsoft spricht (sprach) auch von physikalischem Speicher statt physischem Speicher. Gäbe es einen Sprachpanscher-Preis speziell für IT-Firmen, wäre Microsoft wohl Dauerabonnent auf den ersten Preis.

  2. Wäre toll wenn die USI-Pens endlich mal verfügbar wären um das Programm sinnvoll auf einen Chromebook nutzen zu können. Mit den billigen Stiften ohne Druckerkennung und auch mit Finger ist das Programm nur eingeschränkt nutzbar.

    Auf meinen Lenovo Duet merkt man dass das Programm ordentlich CPU/GPU braucht, denn die Eingabe ist verzögert.

  3. Wieso wird das auch unter Android gelistet?

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