Kodex: Neuer Code-Editor für iOS mit Unterstützung für externe Tastaturen


Kurzer Nischentipp für alle, die in die Verlegenheit kommen, einmal Code auf einem iOS-Gerät erstellen zu müssen. Die Auswahl an entsprechenden Editoren scheint recht überschaubar und auch nicht für jeden Fall passend. Aus diesem Grund hat sich Bruno Philipe einfach daran gemacht, seinen eigenen Editor zu erstellen und stellt diesen nun kostenlos zur Verfügung.

Die App eigene sich vor allem zur Nutzung auf einem iPad, da sie auch mit Tastaturkürzeln extern verbundener Tastaturen umgehen kann. Die Tastaturkürzel sind zudem anpassbar. Apropos anpassbar, das ist auch die optische Erscheinung von Kodex. Zum einen stehen verschiedene Themes zur Verfügung (hell und dunkel), zum anderen lässt sich aber auch die Schrift ändern (oder sogar durch eine eigene ersetzen), die Schriftgröße kann justiert werden und der Zeilenabstand lässt sich anpassen.

Kodex spielt auch mit der Dateien-App unter iOS zusammen, ebenso ist ein Zugriff auf iCloud möglich, um Dateien zu laden und zu bearbeiten. Folgende Funktionen sind in der ersten Version vorhanden:

* Multi-caret editing, to quickly transform code selections.
* Regex search and replace, with template matching.
* Syntax highlighting for over 150 languages.
* Auto complete feature (currently only for HTML).
* Add as many guide columns as you wish (default 80 and 120 characters).
* Configurable tab size (default 4 spaces).
* Draw hints for invisible characters such as new lines, tabs, and spaces.
* Customizable key bindings, so you can configure Kodex to use the same key combos you are already used to.
* Light and Dark modes.

Falls Ihr Bedarf an einer solchen App habt, schaut Euch Kodex einmal an und hinterlasst auch gerne eine Meinung dazu in den Kommentaren. Informationen zur App erhaltet Ihr auch auf der Seite von Kodex.

Kodex
Kodex
Preis: Kostenlos

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. „…für alle, die in die Verlegenheit kommen, einmal Code auf einem iOS-Gerät erstellen zu müssen“ – viel mehr Abneigung gegenüber dem System iOS und denjenigen, die es gern nutzen, kann man nicht in einen Satz packen. Respekt.

    • da framest du dich aber selber…

    • Jeve Stobs says:

      Es ist wirklich der Horror auf einem iOS Gerät Code schreiben zu wollen. Wenn man nicht direkt auf FTP zugreifen kann, wird eine Kopie in der Sandbox der App abgelegt und man hat kaum Zugriff auf ein und die selbe Datei mit einer anderen App.

      • Das ist absoluter Bullshit. Zum einen weil sich die Dateiverwaltung mit iOS 11 immens weiter entwickelt hat und zum anderen weil die das „Sandbox-Problem“ in diesem Kontext nicht iOS zuschieben kannst. Jedem App-Entwickler steht es frei die Funktion des Document Providers zu nutzen.

        • Also nach 11 Jahren hat sich die Situation etwas verbessert. Da sieht man dann wie langsam dort das Beheben von Problemen funktioniert.

  2. Mir entgeht irgendwie der Sinn dabei, wieso sollte man auf iOS programmieren wollen?

    Da fehlt doch jede Software für und wenn man dann noch parallel einen Server braucht, der das compilen übernimmt oder auf dem PHP / Node oder was auch immer läuft kann man direkt VIM nehmen.

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