Klarna: Schwedische Behörden prüfen mögliche Verletzung des Bankgeheimnisses

Wir erinnern uns: Im Mai 2021 hatte es beim Zahlungsanbieter Klarna eine massive Panne gegeben. So erspähten einige Nutzer, 90.000 Konten sollen betroffen gewesen sein, nach dem Log-in die Daten Dritter. Klarna führte dies auf den Fehler eines einzelnen Mitarbeiters zurück, doch im Heimatland des Unternehmens, Schweden, will man das nicht so einfach hinnehmen. Die zuständigen Behörden sehen hier eine potenzielle Verletzung des Bankgeheimnisses.

Laut Reuters macht die Behörden stutzig, dass es überhaupt so leicht dazu kommen konnte, dass Nutzer die Daten Dritter einsehen konnten. Die zuständige Finansinspektionen prüft nun, ob da rechtliche Konsequenzen notwendig sind. Sprecher Klarnas geben an, dass sie diese Untersuchung natürlich erwartet hätten und voll und ganz mit den Behörden kooperieren würden.

Ohnehin sieht sich Klarna da aktuell mit einer allgemeinen Untersuchung konfrontiert, die bereits im März 2021 eingeleitet wurde. Generell vermutet man in Schweden, dass Klarna keine ausreichende Sicherheit beim Umgang mit den Nutzerdaten walten lasse. Ein erhebliches Problem, denn auch in Deutschland wird Klarna in vielen Shops genutzt, um Zahlungen auf Rechnung abzuwickeln.

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4 Kommentare

  1. Man kann seinen Account dort nicht löschen. Es gibt nur die Möglichkeit sein Recht auf vergessen einzufordern. Das hat mich mehrere Mails und ca. 4 Wochen Zeit gekostet. Nie wieder Klarna

  2. Ach schon wieder dieser zwielichtige Verein.
    Bei denen hab ich witzigerweise eine negative Bonität und dass, obwohl ich den Dienst noch nie verwendet hab bzw bei dem einen mal nicht konnte
    Paypal war mir aber eh schon immer am Liebsten.

  3. Stuntdriver says:

    Ich habe mit Klarna auch sehr schlechte Erfahrungen gesammelt. Ich habe gehört das Geschäftsmodell liegt eigentlich in einem aggressiven Mahnwesen statt in der Zahlungsabwicklung.

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