Jeder zehnte Haushalt in Deutschland verfügt über smarte Energiemanagement-Systeme

Laut Statistischem Bundesamt verfügt mittlerweile jeder zehnte Haushalt in Deutschland über smarte Energiemanagement-Systeme. Dazu zählt man intelligente Thermostate, Stromzähler und Beleuchtung. Etwa 3,7 Millionen Haushalte nutzen online steuerbare Energiemanagement-Systeme. Diese Systeme helfen dabei, Energie zu sparen, indem sie zum Beispiel die Heizung beim Öffnen des Fensters automatisch ausschalten.

Generell sind Smart-TVs jedoch immer noch die am weitesten verbreiteten „smarten“ Geräte in deutschen Haushalten. Kein Wunder, denn „dumme“ Fernsehgeräte gibt es ja auch fast gar nicht mehr. Die smarten Pendants stehen in mehr als jedem zweiten Haushalt – 22,3 Mio. Etwa jeder sechste Haushalt besitzt smarte Lautsprecher wie die Amazon Echo, Apple HomePods, etc. Haushalte mit höherem Einkommen sind deutlich häufiger mit smarten Geräten ausgestattet – das verwundert ebenfalls nicht wirklich. Schließlich muss man sich derlei Technik leisten können und sie ergibt zudem auch für größere Wohnungen oder Häuser, verbreiteter in höheren Einkommensschichten, am meisten Sinn.

Smarte Haushaltsgeräte wie zum Beispiel Saugroboter, Kühlschränke oder Waschmaschinen gab es in 13 % (4,9 Millionen) der deutschen Haushalte. Für die Sicherheit ihrer Wohnung oder ihres Hauses verfügten knapp 10 % (3,6 Millionen) der privaten Haushalte über intelligente Sicherheitssysteme wie Alarmanlagen, Rauchmelder oder Überwachungskameras für Innen und Außen.

Die Ergebnisse zur Ausstattung privater Haushalte mit Gebrauchsgütern stammen laut Statistischem Bundesamt aus den Laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR). Die Ausstattung mit smarten Geräten und Systemen wurde im Berichtsjahr 2022 erstmals erfragt.

Als smart werden dabei Geräte und Systeme bezeichnet, die mit dem Internet verbunden sind und über dieses gesteuert werden können. Haushalte mit einem regelmäßigen monatlichen Nettoeinkommen von 18.000 Euro und mehr bleiben in den LWR unberücksichtigt, da diese nicht beziehungsweise in zu geringer Zahl an der Erhebung teilnehmen. In die LWR werden nach den gesetzlichen Vorgaben Haushalte von Selbstständigen (Gewerbetreibende und selbstständige Landwirte und Landwirtinnen sowie freiberuflich Tätige) wiederum nicht einbezogen.

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19 Kommentare

  1. Bitte nicht schon wieder schreiben, dass Smarthome Thermostate Geld sparen. Das ist erwiesenermaßen nicht richtig.

    Wer im Sommer Lüfter braucht die Heizung nicht hoch und runter regeln. Im Winter hat dir Funktion ein Sinn, dass das Thermostat anspringt, da die Solltemperatur unterschritten wird und anfängt zu heizen sowie Schutz vor dem einfrieren

    Niemand wird im Winter bestimmt über Stunden das Fenster gross öffnen. Da spart man gar nichts mit der offenen Fenster Funktion.

    Ob ich das Licht mit dem Smartphone steuern muss kann jeder selbst entscheiden. Sonst geht auch alles ohne Smarthome Gedöns. Der normale Rauchmelder im Netzwerk kann. Das genauso und auch die Waschmaschinen kann ich mit startzeit Vorwahl einstellen. Kühlschrank und Geschirrspuler sind bei mir Smarthome fähig aber abgeschaltet. Das braucht keine Daten Funken.

    Und die singenden Mülleimer wie echo dot von Amazon Alexa waren mal ein hype vor 5 Jahren. In letzter Zeit stehen sie bei Sperrmüllaktionen eher am Straßenrand.

    • Nach den ersten zwei Sätzen Deines Beitrags habe ich aufgehört mit Lesen, wollte mir aber zumindest noch die Zeit nehmen, auf diesen Umstand hinzuweisen… 😀

    • Smartlichtnutzer says:

      Den Mehrwert von smarten Heizkörperventilen wage ich auch zu bezweifeln.
      Ich habe bis jetzt noch keine Heizung an, es sind 20 Grad in der Wohnung.
      Wenn es kälter wird, stelle ich die Heizung auf 1 oder 2. Da muss man nicht ständig rauf und runter regeln, egal ob jemand zu Hause oder nicht. Wenn ich das Fenster aufmache, drehe ich das Ventil zu.

      Smarte Haushaltsgeräte sind Spielkram. Siehe den Toaster über den hier Bericht wurde.
      Kühlschranke, Waschmaschinen etc. Warum muss man die mit dem Internet verbinden und mit dem Smartphone steuern? Das erschließt sich mit nicht.

      Smarte Beleuchtung macht Sinn. Diese kann ich zeitgesteuert Schalten – mit Licht aufwachen, Anwesenheit simulieren, etc.
      Auch verschiedene Farben und Helligkeiten haben ein gewisses Gemütlichkeits- unf Wohlfühlfaktor. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten.

    • Ob und wie viel man spart, hängt logischerweise davon ab, wie diszipliniert man die Heizung manuell regeln würde.

      Ich habe Tado vor allen Dingen deshalb seit einigen Jahren, weil die alte Fußbodenheizung-Steuerungen nur völlig primitive Plastikrädchen hatte, ohne jede Anzeige.

      Dank Tado habe ich nun einen genauen Überblick darüber wann wie geheizt wurde, wie das Wetter, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit ist und war.
      Ich kann die Heizung aus der Entfernung regeln oder das geschieht automatisch anhand meines Standortes und dem Wetter . Das wäre auch gut, wenn ich nichts sparen würde.

    • Das kann man so nicht verallgemeinern. Zum einen kommt es auf die persönliche Wohnsituation an. In der gut isolierten Neubauwohnung wird ein smartes Thermostat kaum einen Unterschied machen. In schlecht isolierten Albau Einfamilienhäusern mit älteren Heizungsanlagen, kann die Einsparung schon signifikant sein. Stichwort Nachtabsenkung auf z.B. 17,5 Grad wenn die Heizung das nicht oder nicht vernünftig kann. Das macht bei schlecht isolierten Gebäuden durchaus Sinn. Im Neubau nicht! Außerdem kommt es auf die verwendeten Thermostate an. Klassische Thermostate gehen auf, wenn die Temperatur unter dem Soll ist und schließen bei erreichen der Temperatur komplett. Dann sinkt die Temperatur im Raum wieder, bis das Thermostat dann wieder öffnet. Z.B. bei Homeatic IP ist es so, dass die Thermostate versuchen die Raumtemperatur durch kleinere Öffnung konstant zu halten. Das ist deutlich effizienter, lohnt sich aber auch erst im schlecht isolierten Altbau so richtig. Pauschal zu sagen es gibt keine Einsparung ist genauso falsch wie die gegenteilige Behauptung.

    • Es ist, wie immer, abhängig von der individuellen Wohnsituation.

      Ich wohne in einer Wohnung mit eigener Gastherme, die vorher durch ein dummes Raumthermostat gesteuert die Flamme an oder aus geschaltet hat. D.h. nur wenn das Zimmer mit dem Raumthermostat geheizt werden will, geht die Flamme an und heizt dann aber alle Heizkörper, die zu dem Zeitpunkt aufgedreht sind. So ist das natürlich Murks.

      Seit ich sowohl mein Raumthermostat und die Thermostate an den Heizkörpern mit tado ersetzt habe, kann ich jetzt einzelne Zimmer (egal ob mit oder ohne Raumthermostat) aufheizen so wie ich das brauche. Dazu kommen noch Zeitpläne und Abwesenheitserkennung – die könnte man zwar auch händisch „emulieren“, aber den Komfort, dass das alles automatisiert abläuft, möchte ich nicht mehr missen.

  2. Ich suche jetzt schon seit -zig Sekunden nach einem Bezug Deines Beitrags zu diesem Blogpost, finde aber keinen. Bestimmt übersehe ich was… 😀

  3. „Bitte nicht schon wieder schreiben, dass Smarthome Thermostate Geld sparen. Das ist erwiesenermaßen nicht richtig.“

    DAS ist erwiesenermaßen nicht richtig! Spare damit seit Jahren bares Geld. Steht so erwiesenermaßen auf meiner Heizkostenabrechnung!

    • Ein Smarthome Thermostat kann nichts was man nicht auch manuell regeln könnte.
      Ein Smarthome Thermostat spart kein Geld, es erhöht lediglich den Komfort!!!
      Oben hat es ja bereits Markus geschrieben.

      • Klar kann man es selbst regeln, aber wer rennt denn zig mal am Tag durchs Haus und dreht an den Thermostaten?
        Beispiel 1: ihn der Übergangszeit ist es morgens kühl und Mittags schon wieder recht warm. Thermostat sieht das anhand der Wettervorhersage und heizt am morgen weniger. Das macht weder das herkömmliche noch der Nutzer.
        Beispiel 2: Letzter Bewohner verlässt das Haus. Wer rennt dann da durchs Haus und dreht alle Heizungen runter? In einem normalen Mehrfamilienhaus wären das +-3 Stockwerke und ca 10 Thermosteten. Und das gleiche Spiel wieder beim nach Hause kommen.

        Könnte jetzt noch weitere Beispiele aufführen, aber jeder der meint die Dinger helfen nicht beim Sparen hat keine Ahnung und sie selbst noch nicht ausprobiert. Klar, wenn man sehr diszipliniert, lauffreudig ist und in einem gut isolierten Haus wohnt spart man nur wenig und musses gegen die Anschaffungskosten abwiegen. Aber allein die Wettervorhersage und Abwesenheitsgeschichte spart Heizkosten.

        • Niklas Ronditz says:

          Jedes Mal wenn es um smarte Heizungsthermostate geht gibt es 2 Typen.

          1.) Die die felsenfest überzeugt sind, dass sie ja sparen (Entgegen der Feststellung des Heizungsbauerverbandes und dem Korrektur durch Stiftung Warentest.)

          2.) Die nicht wissen wie herkömmliche Thermostat schon automatisch funktionieren ohne smart zu sein….
          Thermostat hat zahlen von 1 bis 5 oder 7,die einer gewünschten Temperatur entsprechen und diese automatisch regeln dur öffnen und schließen des Ventils. Da muss niemand auf und zudrehen ständig, wenn Wunschtemperatur eingestellt ist…..

          3.) Die Leute bei der angeblich die alte Heizung das nicht kann…. Heizkurve, Aussensensor, Nachtabsenkung hat jede 25 Jahre alte Gastherme…

          Weiter kommentiere ich die Diskussion hier nicht. Das Thema ist durch und kommt jede Woche neu im Blog auf dem Tisch.

          • Ob man spart oder nicht, ist völlig individuell und kann von irgendwelchen Testorganisationen so pauschal gar nicht festgestellt werden.
            Sparen ist auch nicht der einzige Sinn von solcher Technik.

          • Peter Brülls says:

            „Thermostat hat zahlen von 1 bis 5 oder 7,die einer gewünschten Temperatur entsprechen und diese automatisch regeln dur öffnen und schließen des Ventils. Da muss niemand auf und zudrehen ständig, wenn Wunschtemperatur eingestellt ist….“

            Ds beruht auf der Vorstellung, dass man immer die selbe Wunschtemperatur haben will. Aber das ist doch Quatsch.

            Das Wohnzimmer wird nur Nachmittags genutzt, selbst wenn wir beide zu Hause arbeiten. Das Badezimmer braucht nur morgens etwas Wärme. Gut, das kriegt man mit einem programmierbaren Thermostat hin. Der ist nicht smart, aber dass ein normaler Thermostat ausreicht ist doch quatsch.

            (Gut, im Badezimmer auch gelöst, Heizung ist eh noch ganz aus, dafür nun in kleine Heizlüfter für 5 Minuten warme Luft, wenn das Kind um 5:45 aufsteht…)

        • Heizung schaltet am Tag automatisch auf abgesenkt Temperatur zwischen 9 und 17 Uhr. Genauso in der Nacht. Die Heizung ist 20 Jahre alt und kann das. Thermostate sind auf gewünschte Temperatur eingestellt und wusste nicht wozu sie da durchs Haus rennen müssten? Adhs?

          • Peter Brülls says:

            Du heizt alle Räume immer gleich? Warum? Badezimmer braucht nur morgens etwas Heizung, Wohnzimmer nur nachmittags/spätnachmittags. Arbeitszimmer nach Bedarf.

      • Statt hier über das Internet zu mosern, könntest du auch einen Brief mit der Post schicken, der hier als Leserbrief veröffentlicht wird.

  4. „Als smart werden dabei Geräte und Systeme bezeichnet, die mit dem Internet verbunden sind und über dieses gesteuert werden können.“
    Nach der Definition dürften allerdings auch wiederum viele der Smart TVs nicht mitgerechnet werden, da viele Leute die Geräte ja tatsächlich „dumm“ benutzen, also kein Zugriff auf das Internet, dafür ein Fire TV, Apple TV etc. angeschlossen haben. Zumindest liest man das hier ja immer wieder, auch ich mache das so.
    Hinzu kommen dürften dann auch eine nicht unerhebliche Anzahl (vorzugsweise ältere) Leute, die zwar ein Smart TV haben, einfach, weil es keine anderen Geräte mehr zu kaufen gibt, aber gar keinen Internetzugang haben.

    • Also unsre Oma hat Oled-TV mit Soundbar, 250er Internet, iPhone und Homekit, Tado…. und zu Weihnachten wünscht sie sich ´ne Playstation!

      • Das macht deine Oma zwar ziemlich cool, aber sicherlich nicht zur Mehrheit. Meine Mutter (75, in Ermangelung einer noch lebenden Oma gebe ich mal die an) hat zwar Internet am Smartphone, aber da hört es dann auch schon auf. Bei meiner Nachbarin (gleicher Jahrgang wie meine Mutter) sieht es ähnlich aus, wobei ich nicht weiß, ob sie überhaupt ein Smartphone hat.

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