Jawbone UP3: neuer Activity-Tracker mit Pulsmessgerät

Jawbone hat einen neuen Fitness-Tracker vorgestellt. Wie so einige Neuerscheinungen im Fitness-Tracking-Bereich, kommt auch das UP3 mit einem Pulsmessgerät, allerdings löst Jawbone die Messung an sich auf eine andere Weise als die Konkurrenz. Anstatt auf einen optischen Sensor für diese Aufgabe, setzt Jawbone auf einen Bioimpedanz-Sensor, misst den Puls also über einen elektrischen Widerstand. Der Vorteil, der sich daraus ergibt, ist eine kleinere Bauweise und eine stromsparende Pulsmessung. Außerdem können über diesen Sensor auch weitere Körpersignale erfasst werden.

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Über Firmware-Updates lassen sich die Sensoren mit weiteren Funktionen ausstatten, was Jawbone auch vor hat. Dass man bei Jawbone längst über das einfache Schritte zählen hinaus ist, zeigt auch der Blog-Post mit der Ankündigung. Ein gesünderes Leben soll durch den Pulsmesser ermöglicht werden. Deshalb teilt Jawbone die Herzfrequenz in drei Bereiche ein: Fitness-Aktivität, Tagesaktivität und Ruhephasen und erklärt auch die unterschiedlichen Erkenntnisse, die aus diesen drei Phasen gewonnen werden können.

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Das Schlaf-Tracking (ebenso wie die Pulsmessung) erfolgt automatisch, das UP3 will sogar die Unterschiede zwischen Tiefschlaf und REM-Phase erkennen können. Die Auswertung erfolgt über die Jawbone-App, die auch einen Smart Coach bereitstellt, der den Nutzer zu einem gesunden Leben führen soll. Eine LED-Anzeige informiert den Nutzer über den aktuellen Betriebszustand.

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Die Akkulaufzeit des Jawbone UP3 ist mit 7 Tagen angegeben, aufgeladen wird mittels USB-Kabel. Die Synchronisation mit der App erfolgt über eine Bluetooth-Verbindung. Bestellt man sich das 179.99 Euro kostende UP3, kann man dieses optisch individuell gestalten. Das UP3 ist zudem bis 10 Meter wasserdicht, kann also bedenkenlos den ganzen Tag getragen werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. optisch individuell gestalten, heißt in diesem Fall man hat die Auswahl zwischen 2 verschiedenen Farben?!

  2. @nygidda
    Wirf mal einen Blick auf den Blog-Beitrag von Jawbone (https://jawbone.com/blog/up3-design-story/) da haben sie ein Gif bereitgestellt, dass dir ein wenig mehr zeigen könnte, wie die Auswahl am Ende ausschaut.
    Ich denke die Seite, die Sascha hier verlinkt hat ist einfach noch nicht final von Jawbone aufgesetzt.

  3. Jetzt noch die Uhrzeit dazu und ich kauf das Teil.

  4. Eine Frage: muss das Band die ganze Zeit mit dem Smartphone verbunden sein, oder kann man es auch nur sagen wir mal… 1 mal am Tag sychronisieren?

  5. Also zumindest der Vorgänger muss nicht ständig Verbunden sein. Eine Möglichkeit das Bluetooth des Bandes auszuschalten. gibt es allerdings auch nicht.

  6. Das ist ja nicht weiter schlimm, zur Not schaltet man die Verbindung am Smartphone ab

  7. @Aaron Steinke:
    Das Ding ist praktisch automatisch immer „Aus“, dank
    Bluetooth 4.0 LE.

  8. Ganz schön teuer ohne Alleinstellungsmerkmale. Bekommt die wenigstens ein Interface zu Google Fit?

  9. Mittlerweile ist das Produkt ja auf dem Markt ich habe aktuell mal 2 Beiträge dazu geschrieben (erster Eindruck sowie Test nach 14 Tagen) http://www.alexander-steireif.com/tag/jawbone/

  10. Paul Karens says:

    Super Bericht, auch wenn ich vom Jawbone UP3 ein bisschen enttäuscht war, da es hat so lange auf sich warten lassen und dann nur mit abgespeckten Funktionsumfang um die Ecke kam.. Habe mich dann mit dem Fitbit Charge HR angefreundet. Falls jemand eine gute Seite zum Vergleich von Fitness Armbändern sucht: http://fitness-armband-blog.de/

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