Java Remote Desktop – Fernwartung für alle Systeme

Bisher gab es hier im Blog ja viel über Fernwartung zu lesen. Sei es über VNC, Remote Administrator, oder eben der TeamViewer. Für Fernwartung über das Internet kenne ich nichts besseres als den TeamViewer, während ich im lokalen Netz den Radmin einsetze (keine Freeware!). Wie auch immer – eine weitere Möglichkeit wäre der kostenlose jrdesktop – zudem Open Source und plattformunabhängig. Ihr könnt also ohne Installation auf jedem PC, auf dem sich Java befindet, mal eine kleine Fernwartungs-Session starten.

Wie bereits erwähnt – es ist völlig egal, ob ihr Linux, Mac OS oder Windows benutzt. Wer will kann auch SSL benutzen – also eine sichere Verbindung aufbauen. Authentifizierung läuft über die Kombination aus Username und Passwort. Weitere Screenshots gibt es hier.

Gefunden habe ich das Ganze drüben bei Raymond, der auch gleich ein paar Shortcuts liefert:

1. Start jrdesktop server using default parameters (local machine with port 6666)
java -jar jrdesktop.jar server

2. Connect to (view) local machine
java -jar jrdesktop.jar viewer

3. Start multihomed server using port 8888, admin as username and pwd as password with secured connection (ssl)
java -jar jrdesktop.jar -p:8888 -u:admin -d:pwd -s -m

4. Connect to (view) 192.168.1.2 using port 8888, admin as username and pwd as password with secured connection (ssl)
java -jar jrdesktop.jar -a:192.168.1.2 -p:8888 -u:admin -d:pwd –s

Viel Spaß bei der Fernwartung =)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

8 Kommentare

  1. Wie ist sieht´s mit der Geschwindigkeit aus?

    Java neigt dazu auf den meisten (Arbeitsspeicher ärmeren) Systemen sehr träge zu werden.

  2. Als der liebe Gott alle Programmiersprachen geschaffen hat, hatte er noch ein wenig Code übrig, mit dem er überhaupt nichts anfangen konnte. Das war die Geburtsstunde von Java.
    Unperformant und meist schlechte usability.

  3. Java: beste Portabilität: läuft sofort auf dem Handy genauso wie auf Mac, Linux, Windows, etc… welche andere Programmiersprache kann das noch?
    Gerade für ein Fernwartungstool die richtige Sprache, um absolut plattformübergreifend sein zu können. Hier ist sowieso meist die Verbindungs-Geschwindigkeit der limitierende Faktor, und nicht die Programmlauf-Geschwindigkeit.
    Wer das Plattformübergreifende nicht unbedingt benötigt, für den gibt es jede Menge Alternativen.

  4. Ich habs getestet, und obwohl ich eigentlich dachte, ich könnte von meinem Rechner (Ubuntu/Linux) auf den ein Stockwerk höher zugreifen (WinXP), es wollte nicht gehen. Ich kam nicht drauf, aber der Windows-Rechner konnte auf sich selbst zugreifen. Ich hatte nach etwas probieren zwar dann den Desktop von Ubuntu auf dem Windows, aber sehr langsam (wobei das auch an den eingesetzen Rechnern liegen könnte)

  5. Ich kenne genau zwei gute Javaprogramme

    1) ProjectX
    2) J_ownloa_er

    Bei ProjectX war es auch noch so, dass eine bereits komplierte Version nicht so einfach aufzutreiben war.

  6. Sehe ich das richtig, dass das mal wieder eine Software ist, die nicht durch Firewalls hindurch funktioniert? Die Firewall kann ich leider nicht beeinflussen, da Uni-eigen.

    Ich benutze dafür im Moment gbridge, aber das braucht auch als Viewer eine Installation mit Admin-Rechten, weil es eine weitere Netzwerkkarte einrichtet 🙁

    Oder kann Teamviewer sowas, also über einen zentralen Server Firewall-punching und dann Fernwartung mit portable Viewer?

  7. AFAIK kann der TV eben jenes 😉

  8. Hab TV jetzt mal auf meinen beiden Rechnern installiert, werde demnächst aus dem Rechenzentrum testen, wie sich das so verhält…

    Danke noch mal für den Tipp 🙂