Jackery Solar Generator 2000 Pro vorgestellt – kostet 6.199 Euro

Jackery, Anbieter für Outdoor-Solargeneratoren, hat aktuell sein bisher leistungsstärkstes Produkt für Outdoor-Fans vorgestellt. Der Solar Generator 2000 Pro ist in der Lage, sich in nur 2,5 Stunden Sonnenlicht vollständig auf 2.160 Wh aufzuladen – bei den früheren Modellen (1,500, 1000, 500…) war dies ja nicht so möglich.

2.200 W Wechselstromleistung und acht Stromanschlüsse (drei Wechselstrom-, zwei USB-A-, zwei USB-C-und ein Autoanschluss), die verschiedene Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen können, werden geboten.

Die neue Lösung vereint eine tragbare, Powerstation – den Jackery Explorer 2000 Pro – mit sechs Solarmodulen – dem Jackery SolarSaga 200W. Das Ganze hat natürlich seinen Preis, denn wenn man sich die Modelle anschaut, die es von Jackerey derzeit auf dem Markt gibt. Für das Komplettpaket aus Solarmodulen und Station namens „Jackery Solar Generator 2000 Pro“ werden 6.199 Euro fällig.

Strammer Preis für die Option hoffentlich lange möglichst autark vom Stromnetz seine Geräte betreiben zu können. Günstiger wird es natürlich, wenn man frühere Module hat oder gar weniger erwirbt, denn es gibt auch das Paket mit 4x SolarSaga 200 für knapp 5.000 Euro sowie das Paket mit dem 2x SolarSage 200 für 3.599 Euro – dann dauert das Aufladen natürlich entsprechend länger.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. ~700€ pro 200W Panel ist aber auch ein stolzer Preis wenn man bedenkt dass normale 410WP Module mittlerweile unter 200€ zu bekommen sind. Gewiss nicht faltbar und in einer anderen Gewichtsklasse, aber wirklich „portabel“ ist das obige System mit 8Kg pro Modul ja nun auch nicht.

    • 400 W Solarmodule für unter 200 Euro? Die man auch wirklich irgendwo bestellen kann, nicht nur theoretisch in 20-40 Wochen lieferbar? Oder wo der Shop überhaupt noch Bestellungen annimmt? Wo?

      • Ja solar hat sich mittlerweile z.B. mehr als bewährt und bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Je nach Bezugsquellen geht es dann auch mit den Lieferzeiten. Der Jörg von meintechblog hat da in letzter Zeit einige Artikel und Podcasts zu dem Theme veröffentlicht.

        Oder für Schweizer gibt es z.B. die Energiewendegenossenschaft, für jene die auch Eigenleistung besteuern und dafür die Kosten massiv senken wollen. Diese kombinieren entsprechend große Bestellungen von Modulen, Selbstbau-Gruppen für die Montage und Profis für die Planung, Abnahme etc. um am Ende die Kosten nicht nur für die Module, sondern vor allem auch für die oftmals teurere Montage deutlich zu senken.

  2. Ja kauft nur, wer sein Geld verheizen wir, das scheint momentan ja Mode zu sein.
    Also ehrlich das komplette Paket ist von der Herstellung selbst wenn es vernünftig gemacht ist Mal 1500€ wert. Wie auch viele andere Stationen ist der Preis für die Speichergröße unakzeptabel.
    LG Dieter

  3. Cloudworks says:

    Okay, man fährt also mit seinem V8-Pickup ins Nirgendwo. Den Pickup braucht man, um die ganzen Module mitzuschleppen. Dann baut man dort ein Zelt auf und die Module gleich mit. Und freut sich am Ende des Tages über… Strom! Wow.

    • Jepp, das Bild ist blöd gewählt. Sieht aber besser aus, als die Darstellung einer Offgrid-Versorgung im Trailerpark mit der US Version der Familie Flodder 😀

      Bei der Größe sind die Zielgruppe wirklich eher autarke Hütten, Caravaner, Handwerker usw. Und dabei bitte nicht immer von deutschen Verhältnissen ausgehen.

  4. Ich mag ja Powerboxen, aber bei der hier muss ich leider auch mal die Frage nach dem Verwendungszweck stellen. Ja, 2160Wh sind gut, besser ist immer mehr. 2,2kw 230V AC (mit 4,4kw peak) ist aber schon ein recht spezielles Bedürfnis. Da fallen mir eigentlich nur Handwerker ein. Die brauchen aber wiederum keinen mobilen Solarpark und ganz ohne Module gibts die Station ja nicht.
    Fürs Camping ist das völlig überzogen. Wenn ich jetzt wirklich die Kapazität bräuchte, weil lange Tour oder so, dann würde ich lieber 2 Boxen mit je 1kWh nehmen, dann hab ich zusätzlich noch ne Ausfallsicherheit oder kann beide an verschiedenen Orten betreiben. Und wenn man mal zur Konkurrenz schielt, Die Ecoflow Delta Max hat dieselbe Kapazität, sogar 2,4kW AC und kostet „nur“ 2200€ ohne Solarpanels.
    Man merkt irgendwie dass die beiden Jackery Gründer von Apple kommen, irgendwas groß ankündigen und wenns keine neuen Innovationen gibt, ist die Superlative halt nur der Preis.

    • In den USA gibt es viele kleine Ferienhäuser ohne jeglichen Netzanschluss, also weder Strom noch Wasser – dafür schön in der Natur. Wenn man dort dann nicht auf seine üblichen Bedürfnisse verzichten möchte, sind 2kwh am Tag schon knapp kalkuliert. Der Flatscreen darf nicht zu groß sein, die Air Condition nicht den ganzen Tag durch laufen. Da muss man sich schon einschränken, damit der Kühlschrank Bier und Fleisch schon kühl hält. Vor 20 Jahren kam‘ ich nicht aus dem Kopfschütteln wegen der stinkenden, lauten Generatoren die dann 20 Meter neben der Hütte vor sich hin rödelten, aber nur weil man im Ferienhaus ist, möchte man dort nicht auf „Selbstverständlichkeiten“ verzichten.

  5. Die Ironie bei alternativen Energien ist, dass ihr Ertrag nicht ausreicht, um sie selbst herstellen zu können. Alleine die Energie für den Energiespeicher ist größer, als was er aufnehmen kann.

    Mal abgesehen von old school wie Wasserkraftwerken funktioniert keine dieser Technologien mittelfristig ohne Beisteuerung von fossiler Energie.

    • So ein Quatsch! PV-Anlagen erreichen ihre energetische Amortisation je nach Aufstellungsort in 15-40 Monaten, bei Lebensdauern von durchschnittlich deutlich über 15 Jahren. Bei Batteriespeichern sieht es ähnlich gut aus. Das ach so schlimme Lithium zum Beispiel verbraucht so viel Wasser, dass man mit der gleichen Wassermenge die man zur Produktion von 100g (ja, ein Zehntel Kilo) in etwa so viel Wasser verbraucht wie für 6kwH Lithium-Ionen-Akku. Ein im PV-System als Puffer genutzer Li-Ion-Akku hatte bereits 2017 (seit dem wurde viel optimiert!) eine energetische Amortisationszeit von rund 0,7 Jahren. Ja, weniger als ein Jahr, bis er mehr Leistung bereit gestellt hat, als für seine Produktion gebraucht wurde. Und an welche Stelle sollte man fossile Energie benötigen bei der Herstellung von PV-Anlagen oder Akkus? Es gibt für beides mehrere Großfabriken die komplett auf Erneuerbare Energien zurück greifen, da es ein Verkaufsargument in dem Markt ist. Das funktioniert also bereits seit Jahren, entgegen deiner Behauptung.

  6. Gunar Gürgens says:

    Ich überlege ja schon ne Weile sowas zu kaufen um mein E-Auto zu laden. Da es Mobil ist und nicht an die Steckdose geht ist es ja kein Balkonmodul und auch keine Bauliche Maßnahme. Daher in meinen Augen prinzipiell genehmigungsfrei. Das einzige was mich ein wenig stört ist die Ladeleistung, mein Schukolader genehmigt sich 2600-3000W.

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