iPhone 13 Pro im ifixit-Teardown

Bild: ifixit.com

Neue Geräte haben die Angewohnheit, früher oder später bei ifixit.com auf dem OP-Tisch zu landen und dort bis auf das letzte Bauteil Stück für Stück auseinandergebaut zu werden. Das alles hat den Hintergrund, dass man herausfinden will, wie gut sich ein eben solches Gerät am Ende im Notfall reparieren lässt, ob man vielleicht sogar selbst pfriemeln kann (moderne Smartphones mögen das ja bekanntlich eigentlich gar nicht mehr) und vor allem, ob der Hersteller eventuell die eine oder andere Hardware-Überraschung verbaut hat. Nun lag auch das nagelneue iPhone 13 Pro bei ifixit und konnte dort einen Score von 5 von 10 Punkten erreichen.

Das ist im Vergleich zu anderen Geräten gar nicht mal so übel, was unter anderem auch daran liegt, dass sich aufgrund diverser Optimierungen im Inneren (z. B. ist die Befestigung des Lautsprechers oben von der Rückseite des Geräts auf die Rahmeninnenseite gewandert) vor allem das Display und auch der verbaute Akku einigermaßen unkompliziert und schnell erreichen und austauschen lassen. Der L-förmige Akku fasst nun 11,97 Wattstunden, beim iPhone 12 Pro waren es noch 10,78 Wattstunden.

Aufgrund seiner vielen Premiumfeatures sind allerdings auch wieder ein paar mehr Stellen im Gerät zu finden, wo unter anderem Dichtungen und dergleichen dafür sorgen, dass eben nicht so einfach an jedes Bauteil heranzukommen ist. Dennoch betont man, wie viele der Baugruppen einigermaßen modular verbaut sind, sich also – sofern zu erreichen – dann schnell tauschen ließen. Am Ende bleibt, dass Besitzern der neuen iPhones zumindest gesagt sein kann, dass Apple-Werkstätten und solche, die zumindest in der Lage sind, Apple-Geräte vernünftig zu reparieren, auch beim iPhone 13 Pro keine zusätzlichen Steine in den Weg gelegt bekommen. Selbst reparieren sollte nur, wer auch wirklich weiß, was er da tut. Auf der anderen Seite gibt’s derzeit Berichte, dass Face ID nicht mehr funktioniert, sofern das Display getauscht werde.

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3 Kommentare

  1. „… ob man vielleicht sogar selbst pfriemeln kann (moderne Smartphones mögen das ja bekanntlich eigentlich gar nicht mehr) …“

    Ist doch nicht nur bei Smartphones so.
    Heizungsanlagen, Fernseher, Radios, Fahrzeuge aller Art, Küchengeräte usw.

    Außerdem:
    Wer hat Zeit und das nötige teure Werkzeug?

    Manches ist auch den Zwängen der Technik geschuldet: Dichtungen, Kalibrierung, Materialien ……

    • Ich weiß nicht, wie es jetzt ist, aber in den Zeiten von flachen – und von normalen Menschen austauschbaren – Displays bekam man das nötige Werkzeug dazu, wenn man bei eBay ein Display oder einen Akku kaufte.
      Da waren normalerweise ein Paar Spatel, ein Paar Schraubenzieher und ein Saugnapf dabei. Produktionskosten ca. 1-2€ alles zusammen, würde ich sagen.

  2. Also ich hab letztens erst bei einem LG Smart TV Mainboard und die LED Hintergrundbeleuchtung gewechselt. Nun geht er wieder. Gerät ist von 2016

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