Intel Compute Stick: Windows oder Linux PC als HDMI-Stick ab 89 Dollar

Es ist nicht das erste Mal, dass wir einen HDMI-Stick sehen, der einen ganzen PC darstellen soll. Diverse Crowdfunding-Projekte hatten dies ebenfalls als Ziel, von den großen Herstellern kam bisher aber nichts. Intel wird 2015 den Compute Stick auf den Markt bringen, ein Mikro-PC, der wahlweise mit Linux oder Windows 8.1 ausgestattet ist. Das Betriebssystem entscheidet auch über die Ausstattung und den Preis des Sticks. Die Windows-Variante wird mit 2 GB RAM und 32 GB Speicher ausgestattet, die Linux-Version kommt mit nur 1 GB RAM und 8 GB Speicher. Der Speicher lässt sich aber in beiden Fällen per microSD-Karte aufrüsten.

Intel_Compute_Stick

Durch den Unterschied in der technischen Ausstattung, gibt es auch einen Unterschied im Preis der beiden Modelle. Für die Windows-Version werden 149 Dollar fällig, die Linux-Version wird 89 Dollar kosten. Die Verbindung mit anderen Geräten / dem Netzwerk kann der Stick über WLAN oder Bluetooth 4.0 herstellen, außerdem gibt es einen USB-Port für Peripherie-Geräte.

Intel sieht den Stick für den Privatgebrauch ebenso geeignet wie für kleine bis mittelgroße Unternehmen. Der Intel Compute Stick soll ausreichen, um sich im Netz zu bewegen, soziale Netzwerke zu bedienen und Medien zu streamen. Logisch, dafür braucht es nicht viel Power. Wann genau der Stick erschienen wird, ist noch nicht bekannt, es soll aber noch 2015 so weit sein. Bleiben ja nur noch knapp 12 Monate, um den Zeitplan einzuhalten. 😉

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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19 Kommentare

  1. Hört sich interessant an. Den Stick würde ich dann gerne testen.

  2. Mööp! Gib Linux keine Chance! Was soll das?! Ich möchte die stärkere Variante, aber natürlich mit Linux!!!

  3. Für 149€ bekommt man die gleiche Hardware in einem Tablet mit HDMI Anschluss -> wozu diesen Stick nehmen.

  4. In der Uni haben wir in vielen „Lernräumen“ nur Bildschirm, Maus und Tastatur stehen. Dafür wäre ein solcher Schlüsselanhänger top!

  5. @Leo
    Für den Fernseher, damit kann man auf Geräte verzichten, die an bestimmten Inhalt gebunden sind (Apple oder Amazon z.b.) oder auf Fernseher mit Zugang nur zu bestimmten Systemen. Und Updates gibt es dafür dann auch, anders als bei wohl den meisten Androidsticks.

  6. Herr Hauser says:

    2 GB Arbeitsspeicher bei Windows 8.1. Geht das überhaupt?

  7. @Herr Hauser ich kenne eine Person mit einem biligeren 8.1 Tablet mit nur 1 GB Ram. Die Person nutzt fast ausschließlich Modern UI Apps, aber ich hab selbst paar Ausflüge in den Desktop gemacht, als ich paar Sachen eingestellt habe und es selbst kurz ausprobiert. Das hat soweit sehr flüssig funktioniert, solange man nicht zu viele Anwendungen geöffnet hat.

  8. 90€ für 1gb RAM und 8gb Speicher, klingt nach dem perfekten HTPC.
    OpenElec drauf und da sind von 8gb immer noch 7,8 frei. Das klingt schon nicht schlecht 🙂

  9. Oder sich einfach z.B. den „Orbsmart AW-01“ kaufen, was es bereits auf dem Markt für den gleichen Preis gibt, sogar mit ein paar Ports mehr… und welches anscheinend als Vorlage für diesen Compute Stick diente….. *gähn*

    Ach ja, und zudem ist Orbsmart ein dt. Unternehmen, also tut man sich selbst und den eigenen Leuten auch einen Gefallen.

  10. Ach und noch was… ein Tablet ist in seiner Funktionalität beschnitten, ein gutes kostet in der Regel deutlich mehr und wird schnell unhandlich, wenn man das Bild auf den TV bringen möchte 🙂

  11. @Sergej Benz das ding ist aber auch nur ein chinesicher stick, der gebrandet von der deutschen firma verkauft wird.

  12. @max: Dann nimm die Windows-Version und verlang die Rücknahme und Auszahlung der Windows Lizenz. Ist möglich, da ein PC nicht fest mit einer Betriebssystemlizenz verkauft werden darf. Allerdings weiß ich nicht, wie viel wirklich Windows noch für die Lizenz kriegt.

  13. Schröppke says:

    Das Ding hat einen Lüfter o_O

  14. @geeg
    das wird wohl so eine Bing Liezens sein, sprich die kostet entweder gar nichts oder so gut wie nichts.

  15. Gäähn, schon wieder ein alter Hut. Irgendwie sind die Freunde im Reich der Mitte immer etwas schneller: http://www.focalprice.com/EH0476W/MEEGOPAD_T01_Quad_Core_Windows_8_Mini_PC_TV_Dongle_2G_32G_WiFi_BT_US_Plug_White.html

  16. Achtung, diese China-Sticks sind meist nur mit einer Windows 8.1-Trial-Version ausgerüstet. Jedenfalls ist das bei meinem über Aliexpress bezogenen Stick so und im Netz gibts weitere Berichte darüber. Der Intel Compute Stick hat meines Wissens jedoch eine Vollversion.

  17. Windows ist i.d.R. auch Resourcenhungriger als Linux… grade mit den ModernUI Apps…

  18. @geeg, also im Prinzip das Gleiche wie mit dem Intel Stick :))))

  19. @namerp
    Das ist definitv ein Windows mit Bing – warum sollte der Hersteller seinen Gewinn freiwillig mit Microsoft teilen?
    Windows mit Bing ist im Übrigen umsonst, und abgesehen von der zwingend voreingestellten (aber vom Endnutzer wie gewohnt verstellbaren) Bing-Suche im IE und dem Namen mit einem Windows 8.1 Core identisch.
    Ist aber (zumindest wenn man sich ähnliche Geräte anschaut) ohnehin irrelevant, da es sich um ein Embeddedprodukt handelt.

    @all
    Dieses Ding dürfte mit einem ‚PC‘ lediglich die x86-kompatible CPU und das Windows gemein haben. Ob sich der eMMC überhaupt flashen lässt steht in den Sternen und eine Bootfähigkeit vom TF-Slot ist eher unwahrscheinlich. Booten von USB können die Embedded-Atoms eh nicht.

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