Instagram: KI prüft Bildunterschriften auf beleidigenden Inhalt und warnt Nutzer vorm Veröffentlichen

Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass bei Instagram das Kommentarsystem überarbeitet wird, damit dort nicht jeder Hans und Franz Beleidigungen und andere Hasskommentare loswerden kann. Nun informiert das soziale Netzwerk seine Nutzer darüber, dass ab sofort eine künstliche Intelligenz automatisch einen Blick auf neu zu veröffentlichende Kommentare wirft, um diese auf möglicherweise beleidigende Worte und dergleichen hin zu untersuchen.

Sollte die KI dann tatsächlich auf Inhalte stoßen, die so oder in ähnlicher Form schon einmal von Nutzern als unangebracht gemeldet worden sind, erhält der Nutzer, der den Beitrag absetzen will, eine entsprechende Meldung über den Sachverhalt. Dieser kann nun entweder noch einmal in sich gehen und den Kommentar anpassen, löschen oder aber dennoch, ungeachtet der Folgen, seine Textmeldung unverändert veröffentlichen.

Die Ermahnung solle laut Instagram vor allem dazu dienen, dass die Community lerne, mehr vorm Posten nachzudenken, was sich sicherlich auch auf viele andere Communities ausweiten ließe. Die Neuerung soll vorerst nur in ein paar wenigen (nicht weiter genannten) Regionen verteilt werden, bis dann in den kommenden Monaten die weltweite Nutzerschaft davon profitieren soll. Für Kommentare gibt es eine im Grunde identische Funktion übrigens bereits seit einigen Monaten.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Instagram Kommentare sind so dumm, ich hab sie irgendwann mit Gewalt ausgeblendet.

    …und ich weiß nicht Mal, wieso. Das sind ja grundsätzlich die gleiche Leute die auch auf Reddit, etc. posten würden.

    Es muss was mit dem Interface zu tun haben. Hat hier schon Mal jemand ein nennenswertes Gespräch auf Instagram erlebt?

  2. Nein, ein mehr oder weniger simpler Textvergleich ist noch lange keine „KI“. Auch mit viel Wohlwollen und Marketing-Buzzword-Aufschlag nicht.

  3. Bennet Jäger says:

    Der erste Schritt zur Zensur konservativer Meinungen, China lässt grüßen.

    • Die Meinungsfreiheit ist nicht in Gefahr: Jeder hat nach wie vor die Freiheit, seine Meinung an die Vorgaben anzupassen! 🙂

      • Darf man in China auch… Nur zb nicht den Präsidenten mit Winni Puh vergleichen, Das Schicksal der Uigurenerwähnen oder auf das Massaker am Platz des himmlischen Friedens hinweisen; allles andere zählt als „Freiheit“ 😉

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