Instagram führt neue Limitieren-Funktion zum Schutz der Community ein


Instagram hat heute eine neue Funktion angekündigt, welche die Community noch besser vor Missbrauch auf der Plattform schützen soll. Man richtet sich da auch an Personen des öffentlichen Lebens wie Influencer. Denn gerade jene würden oft mit beleidigenden Kommentaren bombardiert. Da soll die neue Limitieren-Funktion ansetzen.

Sie ermöglicht es, automatisch Kommentare und Nachrichtenanfragen von Personen auszublenden, die einem nicht oder erst seit Kurzem folgen. Das bedeutet, dass sich Menschen z. B. bei einem Shitstorm vor Belästigung durch Fremde schützen können, während sie weiterhin mit ihrer langjährigen Community interagieren. Dabei gibt es die Möglichkeit, zu entscheiden, wer eingeschränkt werden soll (Konten, die einem nicht folgen und/oder neue Follower) und wie lange sie eingeschränkt werden. Die Funktion wird ab heute global ausgerollt.

So funktioniert es: In den Einstellungen findet sich unter „Privatsphäre“ fortan die neue Auswahlmöglichkeit „Limitieren“. Dort könnt ihr entscheiden, ob ihr nur Accounts, die euch nicht folgen, und/oder auch neue Abonnenten der vergangenen Woche einschränken möchtet. Kommentare und Nachrichtenanfragen von eingeschränkten Accounts werden dann verborgen und nur angezeigt, wenn ihr sie genehmigt. Außerdem kann ein Zeitraum angegeben werden, wie lange die Accounts eingeschränkt werden sollen. Ihr erhaltet dann eine Erinnerung, wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist. Sollte noch keine Ruhe eingekehrt sein, könnt ihr dann also verlängern.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Find ich gut. In meinem Freundeskreis sind einige Leute mit öffentlichen Profilen, die sich auch schon Mal zu gesellschaftlichen themen äußern. Und wenn diese Posts dann in den entsprechenden kreisen landen wird die Kommentarsektion echt hässlich.

  2. Instagram hat den Zenit seiner Popularität bereits überschritten und ist auf dem absteigenden Ast. Bei der entscheidenen Peergroupe, der 18 bis 28 jährigen, nimmt die Zahl der aktiven Nutzer ab. Die wenden sich zu Videoplattformen wie „wackel wackel“ Tiktok hin. Für die Fotocommunity wird Insta auch immer uninteressanter da der Algorithmus inzwischen Influencer die Werbung wie beim Teleshopping oder Beiträge bei Reels, IGTV und Storys favorisiert. Und Videos bei Storys in VGA Format wie bei Tiktok interssiert eigentlich niemand. Was will der normale User damit darstellen? oh ein Kurzvideo vom Strand mit Hashtag oder Foto vom Eis. Die meisten stellen auch Ihr Profil inzwishcen auf privat um und damit sind sie wie bei Facebook und nicht mehr öffentlich für alle.

  3. Das Problem könnte man deutlich besser eindämmen, wenn man einfach mehrere Mechanismen einführt.

    Hier sind meine Beispiele:

    1. Keine externen Follower ohne deren Handynummer. Für ca. ein Monat. Danach kann man das ja Freigeben (ggf. mit Voraussetzungen)
    2. Angabe der Handynummer, Telefonnummer oder Mail mit Verifizierungscode (zum Registrieren)
    3. Instagram checkt endlich mal die Profile (Bio)
    4. Gemeldete Fake Account werden auch tatsächlich blockiert (habe mehrfach Pornografie gemeldet und es wurde einfach so stehen lassen mit der Aussage, dass es nicht gegen die Richtlinien verstößt)

    Es gibt noch viel mehr Ideen aber das bringt ja nichts, weil Instagram es nicht mal auf die Reihe bekommt Gruppen Nachrichten von Fremden zu blockieren.

    Langsam kotzen mich die täglichen Fake-Follower an.

    • Die täglichen Fake-Porno-Follower melde ich nie wegen Pornografie sondern wegen Spam. Funktioniert einwandfrei und die Konten sind meist am nächsten Tag verschwunden.

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