Instagram: Angeblicher Profil-Tracker sammelte eure Passwörter

artikel Instagram-LogoInstagram-Nutzer aufgepasst! InstaAgent hatte einst versprochen, dass man den Nutzern zeigen wolle, wer denn das Profil bei Instagram besucht hat. So etwas zieht immer, Menschen sind neugierig – ähnlich agierte auch Schadsoftware, die Facebook-Nutzern versprach, Profilbesucher anzuzeigen. Nutzer die InstaAgent ihren Benutzernamen und Passwörter anvertrauten, schickten diese Daten direkt an den Entwickler – unschöne Überraschung. Nicht nur dass die Daten im Klartext übertragen und gesammelt wurden, der Entwickler der nicht unbeliebten App postete via seiner App auch ungefragt Bilder in die Accounts seiner Nutzer.

Google und Apple haben die App mittlerweile aus den App Stores entfernt, fraglich, wie so etwas unbemerkt in den Store gelangen konnte. Fraglich auch, wie viele Apps nach gleichem Schema arbeiten und noch in den Stores sind. Solltet ihr also der App irgendwann mal Zugriff gegeben haben, so ändert auf jeden Fall euer Passwort!

(via macrumors)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Die App war vor 1-2 Tagen noch die meistgeladene App im Store. Da werden wohl einige das Passwort ändern müssen. Wie kann so etwas in den Store kommen?

  2. D00f wenn man für alle Acounts dasselbe Passwort benutzt.

  3. FamousGram, InstaFollower Follower Instagram, Ließ for free, InstaLikes, Likestagram,… und der ganze andere Mist (andere Fotos liken und credits sammeln-> für Credits likes bekommen) sammelt wahrscheinlich auch Passwörter.
    In wenigen dieser Apps wird man nämlich nicht zur Instagram-API Seite zur Anmeldung (https://instagram.com) geleitet, sondern soll seine Daten direkt eingeben.
    Bestimmte Apps posten ungefragt Bilder mit Werbung zur App; über die Instagram-API geht das aber gar nicht-> Irgendwo müssen die Anmeldedaten auf den Servern des App-Anbieters gespeichert worden sein, um über (virtuelle?) Handys die Bilder zu Posten.

  4. Sorry, aber zu glauben dass eine Drittanbieter-Anbieter App Funktionen bietet, welche der Anbieter selbst nicht zur Verfügung stellt ist schon arg naiv.

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