IKEA ÅBÄCKEN soll beim Wassersparen helfen

IKEA und die Altered Company haben gemeinsam ein Produkt entwickelt, welches auf den Namen ÅBÄCKEN hört. Spannende und sicherlich zu überprüfende Aussage: Die Zerstäuberdüse ermöglicht eine Wassereinsparung von bis zu 95 Prozent. Die Düse kann auf alle IKEA-Mischbatterien sowie die meisten handelsüblichen Mischbatterien am Markt montiert werden und den Wasserfluss im Nebelmodus bis auf 0,25 Liter pro Minute und im Sprühmodus bis auf 1,9 Liter pro Minute senken. Die Düse spart im Vergleich zu Standard-Mischbatterien mit einem Wasserdurchfluss von 5,7 Liter pro Minute im Nebelmodus bis zu 95 Prozent Wasser und bis zu 66 Prozent im Sprühmodus. 5 Euro werden fällig für euren Wassersparversuch.

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33 Kommentare

  1. Es gibt ja sowas schon länger von anderen Herstellern (hansgrohe & Co). Meistens sind die aber nicht verstellbar, dafür aber schöner (Chrom).
    Finde es von der Funktion gut, vom Design eher nicht. Da hätte ich von IKEA mehr erwartet. Naja, für nen 5er werde ich es vielleicht trotzdem mal testen…

  2. Vielleicht sinnvoll für Leute, die sonst einfach das Wasser laufen lassen, z.B. wärend des Zähneputzens. Ansonsten für mich eher unsinnig, ich öffne den Hahn wenn ich Wasser brauche und mache ihn wieder zu, wenn ich kein Wasser mehr brauche. Zum Händewaschen brauche ich eine bestimmte Menge Wasser. Wenn da nur Nebel rauskommt, dauert es entsprechend länger, die Wassermenge ändert sich aber nicht wirklich.

    • Habe vor einigen Monaten wie du gedacht. Macht aber im Verbrauch eben doch einen großen Unterschied, wenn du einen Luftsprudler im Hahn hast…

    • Ich finde die Dinger auch nur nervig und sie stehlen einem Lebenszeit weil man länger warten muss bis man die gewünschte Menge Wasser aus dem Wasserhahn entnommen hat, gerade in der Küche.

    • Das Funktiont nur, wenn du theoretisch 100% des gesamten Volumenstromes beim Händewaschen nutzten würdest. Ist jedoch nicht möglich, weil ein realtiver Anteil, ungenutzt die Haut erst nicht berührt.
      Ausgenommen sind Zahnputzbecher und sollten bevorzugt werden, wenn Wassersparsamkeit angestrebt wird.

  3. Interessanter fände ich ja einen Perlator mit Wasserstop, damit das Wasser, zB. beim Hände einseifen einfach abgestellt werden kann, ohne die Armatur anfassen zu müssen.
    Gibt ja die Teile mit so einem langen Plastik-Pin für rund 20€, und in einem Campingfahrzeug habe ich sowas mal mit einem Druckknopf in der Mitte gesehen, was sehr interessant war, aber rund 50€ kosten sollte. Bei zwei Waschbecken kann ich damit nicht so viel Wasser sparen, dass es sich finanziell lohnt.

    Bei dem Teil muss man dann neben dem Ein- und Ausschalten auch noch zwischen Nebel zum anfeuchten und sprühen zum abwaschen umschalten?!
    Naja, für ’nen 5er kann man ja mal einen zum ausprobieren beim nächsten IKEA Besuch mitnehmen. Vielleicht lieg ich ja falsch.

    • „Bei zwei Waschbecken kann ich damit nicht so viel Wasser sparen, dass es sich finanziell lohnt.“

      Muss es den immer direkt im Geldbeutel spürbar sein, damit man was positives zur Umwelt- und Ressourcenschonung beiträgt?

      Ohne jetzt dich direkt damit zu meinen, scheint das bei vielen immer noch die Hauptmotivation zu sein etwas „gutes“ zu tun, treu dem Motto „so lange es billig ist, geh ich verschwenderisch damit um“ ?!

      • Gute Einstellung.
        Ich steige derzeit auf eine Wärmepumpe und Photovoltaik um. Gerade PV wird wahrscheinlich ein Nullsummenspiel (bzw. war es zu dem Zeitpunkt wo ich es beauftragt habe). Da haben mich auch viele gefragt, warum ich das überhaupt mache… Naja, wenn wir nachhaltigen Strom wollen, muss der auch irgendwo produziert werden. Also kann ich da ja auch mit meinem Eigentum was beisteuern.
        Nach der Preisexplosion wird es jetzt auch ein Gewinn werden und kein Nullsummenspiel. Ob PV überhaupt gut für die Umwelt ist und nachhaltigen Strom produziert steht dann aber auch nochmal auf einem anderen Blatt…

      • Naja, das umweltschonenste ist es auch oft nicht neu einzukaufen. Das Teil muss produziert und geliefert werden und das alte weggeworfen und entsorgt. Das sind alles auch Belastungen und muss man ehrlich in Relation stellen. Das beste ist meist etwas mit Vernunft zu benutzen. Dann muss man eben einmal mehr die Hand zum Hebel bewegen…

      • Die Herstellung von den Teil verbraucht vermutlich mehr Wasser als wir je damit einsparen können. Ich werde mir das Teil auch für 5€ nicht kaufen. Der Umwelt zuliebe.

      • Bei einem Gimmik, und als nichts anderes empfinde ich dieses Teil am Ende, ja, da schaue ich auch auf die Kosten. Wir haben überall schon Wasserspareinsätze verbaut, ich mache bereits (schon immer) das Wasser beim Händewaschen zwischendurch aus und lasse es auch sonst nicht unnötig laufen. Nochmal, ja, da sind mir zum sparen von weiteren 10 Litern Wasser im Jahr 50€ definitiv zu viel. Die brauche ich dieses Jahr dringender für Öl für die Heizung damit die Familie nicht friert, da die Preise um (siehe Spiegel) um über 110% im Gegensatz zum Vorjahr gestiegen sind. Heißt locker 1200€ an Mehrausgaben nur für die Erwärmung von Wasser für dieses Jahr, von anderen Kosten will ich da nicht anfangen.

        Aber wie ich auch schrieb, diesem 5€-Teil gebe ich, trotz meiner Bedenken, eine Chance und probiere es aus. Ich hoffe, dass ein Nachfolgemodell auch eine „aus“-Stellung hat. Skeptisch darf man aber auch noch sein, oder?

      • Da wir einen Wasserkreislauf haben ist das immer sehr unsinnig von Verschwendung zu reden. Im Gegenteil hat das schonmal starke „Sparpotential“ eher dazu geführt das mehr Wartung nötig war da kaum noch Wasser durch die Rohre ging.
        So ein Sparkopf wäre z.B. in der Küche sehr nervig wenn man dann Wasser für den Kocher, Nudel, Kartoffel braucht und dann ewig wartet lol. Da sehe ich mehr Sparpotential bei Duschen wobei das Verhältnis sich da wohl auch sehr im Rahmen hält.

        • Oliver Wegner says:

          Ich möchte bitte mit dem Teil nicht Duschen müssen 🙂

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          „Da wir einen Wasserkreislauf haben“
          Schon mal Wasser aus dem Fluss hinter der Kläranlage zum Trinken geholt? Ja, wir haben in gewisser Weise einen „Wasserkreislauf“. Aber wir haben kein echtes, vollwertiges Recycling. Wasser dass in die Kanalisation gelaufen ist – egal wie sauber es dort reinlief – ist selbst nach der Reinigung in der Kläranlage nur noch eingeschränkt nutzbar.

      • Gute Einstellung, so sehe ich das auch. Umweltschutz und Ressourcen Schonung dürfen (für mich) schon mal was kosten und müssen nicht immer geschenkt sein.

      • Das Problem mit dem Wassersparen ist, dass es stellenweise sich komplett ins Gegenteil verkehrt. Bei uns in der Stadt müssen die Stadtwerke regelmäßig die Abwasserleitungen mit Frischwasser spülen, weil die Leute inzwischen so viel Wasser sparen, dass die Ablagerungen in den Abwasserleitungen viel schneller und viel stärker zunehmen. Ob das am Ende wirklich alles so sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Nachdem wir jetzt mehrere Dürreperioden hinter uns haben, ist das kein gültiges Argument mehr. Wir müssen zwingend Wasser sparen. Auch wenn manche Stadtwerke ihre Netze jetzt umbauen müssen.
          Nebenbei: Solange du nicht weißt, wie viel Wasser für die Spülung verbraucht wird im Vergleich zum Eingesparten Wasser, kann man damit ohnehin nicht argumentieren.

    • Perlator mit Wasserstop. Was genau ist das? Hast du einen Link dazu?

  4. Für alle Mischbatterien, auch Niederdruck? Da wäre ich eher mal vorsichtig, mit sowas kann man sich schnell mal den Boiler zerschießen.

  5. Es ist natürlich schon so, dass es in Zeiten unerwartet großen Trockenheit Sinn macht, Wasser zu sparen. Trotzdem ist es in Mitteleuropa so, dass Wasser das einzige Gut ist, das um so teurer wird, je mehr man es spart. Der Schaden, der durch Wasser-Sparen in den Leitungs- und Kanalisationssystemen entsteht ist immens. Wenn wir unser Abwasser nicht ausreichend verdünnen, ätzt es sich durch alles hindurch. Und im Zulauf steigt die Legionellen Verseuchung da die Leitungen nicht mehr ausreichend durchgespült werden. Gerade wenn es eben sehr warm ist, bzw. das Warmwasser nur wenig verwendet wird. Dann muss man auch die Kessel-Temperatur eben häufiger hoch fahren um die Legionellen zu vernichten, was dann wiederum zu mehr Gas-, Strom- oder Heizöl Verbrauch führt.
    Persönlich halte ich diese Brutal-Sparer Gadgets für Unsinn und womöglich gefährlich. Da macht es viel eher Sinn beim Duschen und Zähne Putzen das Wasser zwischen drin abzudrehen. Letztendlich müsste keiner bis an die Gesundheitsgrenze sparen, wenn alle ein bisschen sparen würden. Und beim Einseifen oder Zähne Putzen das Wasser laufen zu lassen ist ja kein Sparen in dem Sinne, weil man sich ja nichts weniger gönnt. Es ist einfach völlig unsinnig es überhaupt laufen zu lassen. So wie den TV an zu lassen, wenn man nicht da ist. Oder vor der roten Ampel noch mal extra Gas geben.

    • >. Der Schaden, der durch Wasser-Sparen in den Leitungs- und Kanalisationssystemen entsteht ist immens. Wenn wir unser Abwasser nicht ausreichend verdünnen, ätzt es sich durch alles hindurch.<

      Selten so einen Unsinn gelesen. Den Kläranlagen ist es lieber, dass das Abwasser konzentriert ist. Das Reinigen von 1000l stark verdrecktem Abwasser ist wesentlich einfacher als 2000l, die nur halb so stark verdreckt sind. Den Abwasserrohren ist es egal und da ätzt sich nichts durch.

      Was aber stimmt, dass die Abwasserrohre teils stark mit Schlamm verschmutzt sind und gereinigt werden müssen. Ursache ist aber nicht, dass wir zuhause Wasser sparen, sondern dass viele Kommunen auf den Gedanken kamen eine "Regenwasser – Steuer" einzuführen. Und dieser Steuer gehen viele aus dem Weg in dem das Regenwasser gesammelt wird und nicht mehr in den Abwasserkanal eingeleitet wird. Eben diese Zuleitungen haben den Kanal aber bei einem starken Regen gereinigt. Gut … heute kommt er Stadtbetrieb und reinigt die Abwsserkänale mit dem Kärcher 🙂

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Was hast du für seltsame Informationen? Mein Vater hat Jahrzehnte als Ingenieur im Bereich Abwasser gearbeitet. Außer der Verschlammung bei geringerem Abwasserdurchfluss gibt es keine Probleme. Verätzungen durch Abwasser gibt es nicht. Und gegen Legionellen hilft nicht ständig viel Wasser zu verbrauchen, sondern die vorgeschriebenen Erhitzungsanlagen.
      Irgendjemand hat dir ziemlich viel Unsinn erzählt.

  6. Gibt’s das auch fürs Baden in der Badewanne?

  7. „Die Düse kann auf alle IKEA-Mischbatterien sowie die meisten handelsüblichen Mischbatterien am Markt montiert werden“

    Den Bildern nach wird die Düse nicht ein- oder aufgeschraubt sondern ersetzt einfach den vorhandenen Perlator-Einsatz. Wenn Ikea hier kurzerhand die Maße angegeben hätte würde dieses die Kompatibilitätsprüfung zur vorhandenen Armatur vereinfachen. Warum die Maße nicht angegeben sind erschließt sich mir nicht.

  8. Also ich kann an meinen Mischbatterien auch den Durchfluss begrenzen. Dafür gibt’s da diesen Hebel…

  9. Und wie regelmäßig muss (kann man überhaupt?) den entkalken mit Essig oder Zitronensäure, wenn man, wie hier, extrem mineralhaltiges Wasser hat?

  10. *zzgl. Lieferkosten oder … Click & Collect Bereitstellungskosten …
    Wie bitte, welcher ´Servicegedanke´steckt denn da wieder hinter?

  11. ich habe das Ding gekauft und nach der Installation sofort wieder zurückgeschickt:
    Der Wasserstrahl ließ sich nicht regulieren und das Ding drückte Wasser aus der Dichtung meines Ikea-Wasserhahns!
    Absoluter Mist.

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