IDC: Wearable-Wachstum anhaltend, Smartwatches sorgen für Umsatz


Wearables sind weiterhin ein gutes Stück davon entfernt, ein Massenprodukt zu sein. Aber der Markt wächst und er wird das Wachstum laut IDC auch die nächsten Jahre fortsetzen, denn so langsam kommen Smartwatches bei Nutzern in den Köpfen an, sie realisieren den Nutzen und fordern diesen auch. Ganz vorne bei den nützlichen Smartwtach-Funkitonen dabei: Tracking von sportlichen Aktivitäten.

Deshalb sind auch die Wearables am beliebtesten, die eben diese Funktionen bieten. Sportarmbänder und die Apple Watch sind hier führend, auch 2018. Insgesamt wächst der Markt 2018 voraussichtlich um 15,1 Prozent, was in knapp 140 Millionen ausgelieferten Wearables resultiert. 2022 sollen dann schon knapp 220 Millionen Wearables ausgeliefert werden. Zum Vergleich: 2017 wurden mehr als 1,5 Milliarden Smartphones verkauft.

Während Fitness der vorrangige Nutzen eines Wearables ist, nehmen andere Funktionen ebenfalls fahrt auf. Sowohl Mobile Payments als auch Messaging werden immer mehr auf Smartwatches genutzt, zumindest da, wo es möglich ist.

Beim Blick in die Zukunft unterscheidet IDC zwischen Smart Matches und Basic Matches, wobei Basic Matches nicht mit normalen Uhren gleichzusetzen sind, die Hersteller aber vor der großen Aufgabe stehen, dies dem Kunden auch zu vermitteln. Ganz vorne bei den Smartwatches sieht IDC auch in den nächsten Jahren die Apple Watch, aber auch die anderen Angebote mit Wear OS oder proprietären Systemen werden weiter Wachstum zeigen.

Die Kategorie Smartwatches wird bei den Wearables indes für rund zwei Drittel des Umsatzes sorgen. Bei Fitnessarmbändern, die in der Regel viel günstiger zu bekommen sind als Smartwatches, wird dieses Jahr ein Marktanteil von 36 Prozent erwartet. Bis 2022 soll er auf 22 Prozent schrumpfen, die Kategorie aber weiterhin Bestand haben, eben wegen des Preises und der Einfachheit der Anwendung dieser Wearables.

Auch bei Earwear oder Hearables sieht IDC starkes Wachstum, das vor allem den Sprachassistenten geschuldet sein soll. 2022 sollen dann 13,4 Millionen dieser Gadgets verkauft werden. Ebenso wird es bei smarter Kleidung aussehen, von 2 Prozent Marktanteil 2017 soll es 2022 auf 5,3 Prozent gehen. In diese Kategorie fallen aktuell zum Beispiel Schuhe, die Schritte zählen, weitere spezialisierte Kleidung soll sich aber in den nächsten Jahren breit machen.

Die „Others“-Kategorie, die noch speziellere Wearables beherbergt, zu der aber beispielsweise auch smarte Fitness-Tracker (also solche, auf denen sich Apps von Drittanbietern nutzen lassen) zählen, wird weiterhin ein Schattendasein fristen und 2022 wohl nur noch auf 1,3 Prozent Marktanteil kommen.

Eins soll aus den Zahlen aber deutlich hervorgehen: Smartwatches finden ihren Weg in den Markt und werden auch so schnell nicht wieder verschwinden. Und sie werden sich weiter verbreiten, wenn für den Einzelnen dann auch ein Verwendungszweck vorhanden ist. Dieser Verwendungszweck scheint unterdessen von immer mehr Nutzern entdeckt zu werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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