IDC-Prognose: Tablet-Markt wächst nur behäbig – iOS schwächelt

Nachdem die Tablet-Verkäufe im letzten Quartal 2014 erstmals gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sind, hat die International Data Corporation (IDC) nun seine Fünfjahresprognose für das Segment korrigiert. Die IDC erwartet demnach zukünftig einen weltweiten Absatz von 234,5 Millionen Tablets, was einem leichten Anstieg von 2,1% gegenüber dem Vorjahr entspräche. Auch wenn die Marktprognose keine großen Schritte vorhersagt, so sieht die IDC weiterhin einen langsam steigenden Absatz für die kommenden Jahre voraus. Am interessantesten bei der Prognose der IDC: Microsoft könnte drastisch an Boden gewinnen.

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Der Senior Research Analyst der IDC, Jitesh Ubrani, sagt zum aktuellen Stand des Marktes, dass trotz eines steigenden Interesses an Phablets immer noch ein Teil der Menschen Geräte mit größeren Bildschirmen bevorzugt. Gleichzeitig senken immer mehr Anbieter die Preise für kleinere Tablets und adaptieren Funktionen, die Phablets ebenfalls anbieten.

Wenn es um die Plattform-Vorherrschaft geht, bleibt Android mit beinahe zwei Drittel Vorsprung unangefochten an der Spitze. Der frühere Marktführer iOS bildet das wohl schwächste Betriebssystem in der Prognose der IDC ab. Da ein Rückgang an abgesetzten iPads für 2015 erwartet wird, liegt iOS in der Prognose unter dem Niveau der letzten drei Jahre. Dem entgegen steht die Prognose für Tablets aus dem Hause Microsoft. Zwar verlief die Annahme des Betriebssystems Windows für Tablets bislang eher bescheiden, dennoch prognostiziert IDC ein signifikantes Wachstum am Markt von zuletzt 5.1% in 2014 auf 14.1% im Jahr 2019.

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27 Kommentare

  1. Genau genommen schadet Apple mit seinen nicht gezahlten Steuern nicht nur den iSheep, sondern der ganzen Gesellschaft.

  2. Meine Eltern haben ein Surface 3 zu Weihnachten bekommen und sind damit super zufrieden. Finde für die Generation ist das ein Super Gerät. Er freut sich seine Kamera am USB Port anzuschließen und bedient es fleißig mit dem Stift.

  3. Jetzt komm hier nicht mit Tatsachen, HO. 😛

  4. @ HO + Janina

    Tatsache ist vorallem, dass 26% von nix nicht viel ist 😛

    Nicht der Steuersatz ist ausschlaggebend, sondern der Betrag, der dahinter steht. Informiert euch über „Double Irish With a Dutch Sandwich“ und findet raus, wie hoch der Vorsteuergewinn von Apple in einem Land ist, in dem 26% Steuern anfallen.

  5. Das Geld das in Irland geparkt ist, wurde bisher kaum versteuert. Das ist dann erst der Fall, wenn es irgendwann in die USA geschafft wird.
    Kalifornien muss halt noch etwas auf die Kohle warten.

    Zudem werden die Mlglichkeiten Irland derzeit stark eingeschränkt.

  6. Auch wenn das Geld in die USA geschafft wird fallen keine Steuern an, weil das Geld in Form von Krediten oder Lizenzen verschoben wird. Das ist ja das Tolle an den „Steuersparmodellen“.
    Dass die steuerlichen Möglichkeiten in Irland „stark“ eigeschränkt werden, ist nichts weiter als ein Lippenbekenntnis, denn dann wandert das Geld halt in andere britische Koloniestaaten.

    Hier wird das Ganze unterhaltsam an den Beispielen Starbucks, Apple und Amazon erklärt

    https://youtu.be/7y8zVmpcS8A?t=44m13s

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