IBM stellt Chipfertigung im 2-Nanometer-Verfahren vor

IBM hat seine Chipfertigung im 2-Nanometer-Verfahren vorgestellt. Dabei ist diese Angabe jedoch mit etwas Vorsicht zu genießen, denn formal prescht IBM da zwar nach vorne, doch mittlerweile sind die Fertigungsverfahren der einzelnen Hersteller nicht mehr direkt vergleichbar. Vielmehr muss man stets die Anzahl der Transistoren, die Die-Fläche und dann eben die Transistorendichte kennen.

Im Falle von IBM heißt es, dass man ca. 50 Mrd. Transistoren auf einer Chip-Fläche von 150 mm2 untergebracht habe – auf einer Fläche, die laut IBM in etwa einem menschlichen Fingernagel entspreche. Das ist dann in etwa mit TSMCs 3-Nanometer-Verfahren vergleichbar. Wiederum wird es jedoch noch dauern, bis IBM da wirklich mit der Massenfertigung beginnen kann. Zunächst wurden da nämlich nur Tests durchgeführt.

Ende 2021 soll es erst einmal mit der 7-nm-Herstellung losgehen. Rund fünf Jahre könnte es demnach noch dauern, bis IBM dann wirklich breiter Chips im 2-nm-Verfahren herstellt. Vergleiche man da mit dem 7-nm-Prozess, dann ließen sich laut IBM wahlweise 45 % mehr Leistung bzw. ein um 75 % verringerter Stromverbrauch erreichen.

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8 Kommentare

  1. Da lehnt sich IBM weit aus dem Fenster, Fertigung erfolgt bei TSMC oder früher GF, eine eigene Serienfertigung gibt es doch gar nicht mehr?

  2. Vor einigen Jahren haben uns Experten vorgerechnet, dass eine Fertigung unter 7nm nicht möglich sein wird.

  3. Daniel Däschle says:

    Physikalische 7nm. Das hier ist nur ein Marketing gag. Schau mal wie weit die Transitordichte in Wirklichkeit ist.

  4. ich bin mir sicher, das kommt. sowie damals https://de.wikipedia.org/wiki/Millipede (Ja ich bin ein Boomer)

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