Husqvarna bringt kabellosen Automower für private Gärten auf den Markt

Pünktlich zur Rasensaison 2023 will Husqvarna seinen ersten Automower Mähroboter ohne Begrenzungskabel für private Gärten auf den Markt bringen. „NERA“ heißt die neue „Husqvarna Automower“-Serie, die wahlweise mit dem hauseigenen Satellitennavigationssystem EPOS (Exact Positioning Operating System)betrieben werden kann. Bei den „Husqvarna Automower“-Mährobotern 430X & 450X NERA können Gartenbesitzer virtuelle Schnittzonen per Smartphone erstellen und flexibel festlegen, wo, wann und in welcher Höhe gemäht werden soll.

Husqvarna Automower NERA kann laut Unternehmen dank dem kabellosen Satellitennavigationssystem EPOS mit einer Präzision von 2 bis 3 cm arbeiten und bewältigt darüber hinaus unwegsames Gelände und Hänge mit bis zu 50 % Steigung. Dafür müssen die Mähroboter der NERA-Serie lediglich um ein EPOS-Plug-In-Kit ergänzt werden, das als separates Zubehör erhältlich ist.

Die „Husqvarna Automower NERA“-Mähroboter werden in drei Modellen erhältlich sein, die alle sowohl mit Begrenzungskabel als auch mit der kabellosen Technologie kompatibel sind. Husqvarna Automower 430X NERA und 450X NERA können Rasenflächen von bis zu 3.200 Quadratmeter bzw. 5.000 Quadratmeter bewältigen, während das Modell 320 NERA sich optimal für Rasenflächen bis zu 2.200 Quadratmetern eignet. Beide Mähroboter aus der 400er-Serie sind mit einer auf Radartechnologie basierenden Objektvermeidung ausgestattet, die dem Mäher ermöglicht, Gegenstände wie Spielzeug und Gartengeräte zu erkennen und zu meiden.

Husqvarna Automower 450X NERA, 430X NERA und 320 NERA auf einen Blick:

  • Schnittfläche: 2.200 m2 – 5.000 m2
  • Maximale Steigungsleistung: 50 %
  • Zubehör: EPOS-Plug-In-Kit für kabellosen Betrieb
  • Konnektivität: Automower Connect über 4G (400er-Serie)
    oder Wi-Fi (320)
  • Schnitthöhe: 2-6 cm
  • Gewicht: 12,6 kg (320), 14,6 kg (430X), 14,9 kg (450X)

Die Husqvarna Automower NERA Mähroboter sind voraussichtlich ab Frühjahr 2023 erhältlich.

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21 Kommentare

  1. Hatte für 2023 bisher den Segway im Auge. Gut das jetzt andere Hersteller nachziehen…. Ich möchte für 2023 einen Mäher ohne Kabel zu verlegen und bin sehr gespannt wie die ersten Tests ausfallen werden. Auch im Vergleich

  2. Gibt ja schon Berichte (u.a. bei Youtube) wo gezeigt wird unter welchen Bedingungen derartige Systeme an Ihre Grenzen kommen. Nämlich immer dann, wenn es keine freie Sicht zu den Stelliten gibt, also bspw. unter Bäumen, wenn Gebäude entsprechenden Stallitenschatten werfen etc.

    Zudem sollte man auch immer im Hinterkopf haben, dass sich Gärten verändern. Selbst wenn es heute noch funktioniert, kann es in x Jahren, wenn Bäume größer sind oder man selbst oder der Nachbar irgendetwas gebaut/gepflanzt hat, dann nur noch eingeschränkt funktionieren.
    Wenn man das alles ausschließen kann, dann ist es sicherlich eine tolle Sache (wobei mir persönlich in unserem Garten eine Ungenauiggkeit von 3cm nicht ausreichen würde).
    Ansonsten würde ich lieber einmalig den Draht verlegen und man hat Ruhe und kann sich sicher sein, dass das Ganze störungsfrei funktioniert.

    • Im Garten würden 3cm Genauigkeit nicht ausreichen? Ich beiße an: wieso? 😀

      • Wir haben bei uns bspw. verschiedene Bereiche bei denen es wichtig ist, dass der Mower immer exakt x cm über die Rasenkante drüber fährt. Würde er zu wenige cm drüber fahren, würde er Rasen stehen lassen, würde er zu viele cm drüber fahren dann würde er bspw. mit seinen Vorderrädern in Kies oder gegen Steinmauern fahren. Das Ganzen ist halt exakt abgestimmt und funktioniert mit einem Begrenzungsdraht absolut exakt und ohne Toleranz (oder wenn nur im mm Bereich)

  3. Und was ist wenn der unterm Baum fährt? Kein Satempfang und dann?

    • Der war nicht schlecht. lol
      Der/die Sat-Sender befinden sich in dem Fall vom kabellosen Mähern in dem eigenen Garten. 😉

      • LOL, hat der Mäher keine freie Sicht zu den Satelliten nutzt dir auch die RTK Referenzstation nix, der wird dann wohl einfach stehen bleiben. Die Station im Garten sorgt doch nur dafür das die eine wiederholbare Genauigkeit von ca. 2 cm bekommst.

    • Ich fahre viel mit dem Rad durch den Wald und selbst dort hab ich GPS Empfang., da sollte im Garten kein Problem sein

    • Du solltest das unbedingt dem Hersteller mitteilen, die hatten solche Exoten mit Bäumen im Garten bestimmt überhaupt nicht auf dem Schirm.

      • Das funktioniert nicht mal in der Landwirtschaft mit RTK Systemen für zig tausende von Euro. Fährst unter ner Eiche durch so das die Äste den Empfänger verdecken oder abschatten ist das Signal kurzzeitig weg. Wie will Husqvarna das lösen im Consumer Segment?

        • Eine ganz einfache Lösung wäre, den GPS-Empfänger vom eigentlichen Mäher abzukoppeln. Man könnte den zum Beispiel in die Ladestation integrieren oder ein komplett externes Gerät anbieten, welches dann irgendwo auf dem Hausdach liegt. Das Ding hält dann die Kommunikation mit dem Mäher aufrecht, der wiederum dauernd seine Position zurückmeldet.
          Ist in der Landwirtschaft natürlich etwas komplizierter, weil dort die Maschinen eben nicht immer auf der gleichen Fläche eingesetzt werden. Theoretisch könnte man aber natürlich auch dort für die Arbeit mal eben den Empfänger am Feldrand aufstellen.

          • Wenn der Mäher seine Position genau melden kann bräuchte es aber weitere Sensorik die das immer fehlerfrei kann. Lassen wir uns überraschen wie das umgesetzt wird…

  4. Darauf habe ich gefühlt 10 Jahre gewartet. Heute habe ich meinen Rasenroboter installieren lassen.Aber ok, es gibt ja wohl doch noch Probleme….

  5. Hat Husqvarna wohl auch kabelgebundene Automower?

  6. Für einfache Gärten werden die kablellosen Roboter sicherlich eine Alternative sein. Wenn die Komplexität mit Bäumen, Sträuchern und Beeten zunimmt wird das mit Kabel aber immer besser funktionieren. 3cm hin oder her können da schon entscheidend sein (bspw. ins Beet mähen und/oder das Steckenbleiben an Baumwurzeln).

  7. Das Prinzip gibt’s doch schon seit Jahren als ArduMower oder irre ich mich?
    Aber schön, wenn es jetzt in den Massenmarkt kommt.

  8. Christopher says:

    Wir haben letztes Jahr versucht den großen „professionellen“ Vorgänger Epos samt Korrekturstation in unserem Garten ans Laufen zu bekommen. Hauptgrund für das GPS Modell war es, dass angeblich nur der durch den 1,2m breiten Durchgang am Haus autonom durchkommt und so zwischen Vorgarten und hinterem Garten wechseln kann.
    Hat nicht geklappt. Schon mitten auf dem Rasen ist der Epos wegen „nicht sichtbarer Satelliten“ stehen geblieben.
    Laut dem (mMn nicht sehr sachkundigen) Installateur angeblich weil das Modell auf Golfplätze ausgerichtet ist und unter Bäumen (die aber in ca 10 Metern Entfernung standen) nicht funktionieren.

    Außerdem hatte der Epos Probleme selbst mit Fernbedienung durch den Durchgang zu kommen, da der 14% Gefälle mit Pflastersteinen hat. Hat dauernd angehalten weil er durch das ruckeln dachte wo gegen gefahren zu sein…

    Da bin ich Mal gespannt ob der das jetzt besser kann. Würde mich überraschen…

    • also wenn das mit den 1,2m Durchfahrt ein Händler kommuniziert hat, dann gehört den sein Laden geschlossen. Sämtliche Husqvarna Automower (kabelgebunden) brauchen eine Durchfahrtsbreite von minimum 60 cm. Du hättest also kein GPS Modell gebraucht

  9. Die Kommende Saison wird sicher sehr spannend. Nicht nur Husqvarna wirft seinen Gartenhelfer ins Rennen. Auch andere haben sehr interessante Konzepte wie RTK Unterstützung bis hin zur KI Unterstützung per Kamera. Schauen wir mal, was sich so bewähren wird. Übrigens 2-3cm Ungenauigkeit wäre bei unserem Garten ebenso ungenügend. Gerade beim Randmähen bzw. Abfahren des Kabels mit eingeschaltetem Mähwerk. Habe das Kabel sehr penibel an Engstellen, Mauern etv. verlegt, was mir die eine oder andere Nacharbeit erspart. Wenn das dann mal so mal so gemäht wird, muss man wieder mehr Nacharbeiten, das wäre dann ein Rückschritt. Aber das jährliche (meist mehrmals pro Saison) Kabelflicken würde entfallen. Gelbe Wiesenameisen lieben scheinbar das in der Erde versenkte Begrenzungskabel.

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