Huawei MateBook X Pro: Neues Notebook für Anspruchsvolle plus neue MateBook 13 und 14

Huawei hat das neue MateBook X Pro vorgestellt. Dieses Notebook richte sich laut den Chinesen an Power-User. Es kommt mit einem Metallgehäuse daher und kann mit einem Screen-to-Body Ratio von 91 Prozent aufwarten. Huawei setzt auf ein Seitenverhältnis von 3:2 und eine Diagonale von 13,9 Zoll. Das Display wartet auch mit weiteren Qualitäten auf.

So nennt Huawei 100 % Abdeckung des RGB-Farbraums und eine native Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixeln. Der Bildschirm kann auch 10-Punkt-Multitouch verarbeiten. Außerdem zeigt sich Huawei stolz darauf, dass dieses Notebook in Space Gray nur 14,6 mm dick ist und lediglich 1,33 kg wiegt. Das Innenleben liest sich auch nicht übel. So dient wahlweise ein Intel Core i5 oder aber sogar der Intel Core i7-10510U als Prozessor. Ihm stehen 16 GByte RAM plus (optional) eine Nvidia GeForce MX250 mit 2 GByte eigenen VRAM zur Seite. Das MateBook X Pro bietet zudem SSDs mit 512 / 1 TByte Speicherkapazität.

Die Kühlung will Huawei über seine Shark Fin Fans 2.0 optimiert haben, die mit besonders großen Lamellen arbeiten. Der Akku darf mit 56 Wh aufwarten und lässt via USB Typ-C mit 65 Watt wieder auf. Außerdem unterstützt das MateBook X Pro Huawei SuperCharge für bestimmte Smartphones (Huawei Mate 30 Pro, Mate 30, P30 Pro, Mate X, nova 5 und nova 5 Pro). Für die nahtlose Integration von Laptop und Telefon ist das MateBook X Pro mit Multi-Screen Collaboration ausgestattet, einer Funktion von Huawei Share. Das erleichtere laut dem Hersteller den Dateitransfer zwischen Laptop und Smartphone und überwinde die Barriere zwischen Windows- und Android-Systemen. Tastatur und Maus des MateBook X lassen sich so auch für die Steuerung des Smartphones einsetzen.

Verfügbar sein soll das Huawei MateBook X Pro in Deutschland ab April 2020. Der Preis startet bei 1.499 Euro für das MateBook X Pro mit einem Intel Core i5, 16 GByte RAM und 512 GByte Speicherplatz. Wer noch dazu die erwähnte Nvidia-GPU erwartet, muss 1.699 Euro löhnen. Schließlich fallen 1.999 Euro an, wenn auf einen Core i7 und ein SSD mit 1 TByte aufgestockt wird.

Es folgen aber auch noch die neuen MateBook 13 und 14, die ebenfalls mit einem Seitenverhältnis von 3:2 operieren. Auch hier lassen sich die Geräte optional über den integrierten Touchscreen bedienen. Beide Notebooks nutzen Displays mit bis zu 2.160 x 1.440 Pixeln. Abermals kommen Metallgehäuse zum Einsatz. Beide Geräte bleiben mit Abmessungen von 286 x 211 x 14,9 mm und einem Gewicht von etwa 1,3 kg (MateBook 13) bzw. 307,5 x 223,8 x 15,9 mm und 1,49 kg (MateBook 14) portabel. Erneut stecken im Inneren Intel Core der zehnten Generation, 8 bzw. 16 GByte RAM und Nvidia GeForce MX250 mit 2 GByte GDDR5-VRAM. Erneut nennt Huawei für die Akkus der beiden Notebooks 56 Wh.

Preise und Verfügbarkeiten der MateBook 13 und MateBook 14? Reichen wir nach, denn die nannte Huawei leider noch nicht.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. diese Ähnlichkeit zum MacBook Pro ist schon echt frech 😉

    • Alles nur Zufall :).

    • Sie können es halt nicht besser.

    • Warum sollte man auch etwas besser machen, was man nicht besser machen kann. Zumindest nicht mit dem heutigen Stand der Technik. Die Lösung der Webcam gefällt mir bei Huawei auf jeden Fall besser, der Preis ebenfalls. Was man am Ende kauft muss jeder für sich selbst entscheiden. Nur sieht aus wie bla bla bla, kann ich nicht mehr hören. Komisch nur, dass man das nie bei Autos, Kühlschränken, Waschmaschinen, Rädern, Rollern usw hört. Naja wie auch immer. Mir gefällt das Gerät, mir gefällt auch das MacBook, allerdings ist mir der Preis einfach zu teuer, wenn man nicht gerade Videos schneidet, Grafiken bearbeitet usw braucht man die Leistung so oder so nicht.

  2. Aber ein großes Lob auf das „Richtige“ Arbeits-Seitenverhältnis von 3:2 – damit kann man dann auch produktiv sein 😉

  3. Hauptsache sie kopieren nicht die aktuelle Apple Tastatur.
    Die ist soooo schlecht. Ich hoffe mein MacBook Air hält noch einige Jahre.

  4. Das mit der Abkehr von 19 zu 6 finde ich auch passend, denn es sind ja Notebooks und keine Notescreens – lach ! Ist aber vom Bildschirm dann doch mehr den Microsoft-Rechnern „nachempfunden“. Hoffe dies neue Bildschirm-Seitenverhältnis setzt sich am markt durch . Und dann auch bei stationären Monitoren. Selbst beim Film wundert mich das : zumindest z. B. bei nachrichten oder Sendungen wo menschen im focus sind . die sind nämlich mit wenigen Ausnahmen – lach ! höher als breit … smile 4:3 oder 3:2 sind doch recht universell , früher haben wir TV auch auf 4:3 geguckt und das war gut .

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