Huawei bringt die elektrische Zahnbürste Lebooo Smart Sonic nach Deutschland

Wenn es im Smartphone-Segment nicht mehr so läuft, dann schaut man sich nach anderen Märkten um… Warum also nicht eine elektrische Zahnbürste veröffentlichen? Das war wohl der Gedankengang bei Huawei. Der chinesische Hersteller schiebt nun seine Lebooo Smart Sonic als erstes HiLink-Produkt nach Deutschland. Bieten will man fürs Putzen etwa eine intelligente Führung und Analyse in Echtzeit – abgestimmt auf den individuellen Benutzer.

Zu haben ist die Zahnbürste ab sofort im Handel und auch über den Huawei Online Store. Dort kostet das gute Stück als Eröffnungsangebot 49,99 Euro. Der reguläre Preis betrage 64,99 Euro. Wählen könnt ihr zwischen den Farben Schwarz und Weiß. Als Akkulaufzeit nennt Huawei bis zu 90 Tage. In Verbindung mit der AI-Life-App führe die Lebooo Smart Sonic eine Echtzeitüberwachung durch und erkenne die Wirksamkeit des Zähneputzens. Dank des App-Assistenten können Benutzer während des Reinigens eine Sprachführung erhalten, um ihr Putzergebnisse zu verbessern.

Der Drucksensor hilft wiederum, Schäden an Zahnschmelz und Zahnfleisch zu vermeiden. Darüber hinaus liefert ein Bewertungssystem Analysen und Empfehlungen. Mit 36 Reinigungsmodi sollen unterschiedliche Nutzerbedürfnisse und -anforderungen erfüllt werden. Die Reinigungs-, Bleaching-, Sensitiv- oder Pflegemodi bieten verschiedene Intensitätsoptionen – von Stufe eins bis Stufe vier, die in der AI-Life-App ausgewählt werden können.

Die Lebooo Smart Sonic ist durch die kabellose Schnellladetechnologie in acht Stunden vollständig aufgeladen. Ob man nun eine elektrische Zahnbürste auch noch in eine App einbinden muss? Das ist natürlich eine Entscheidung, welche jeder für sich treffen muss. Die Konkurrenz ist in diesem Bereich enorm, da bekommt man gute Modelle oft schon nachgeschmissen. Würdet ihr Huaweis Lebooo Smart Sonic eine Chance geben?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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15 Kommentare

  1. Oder man investiert ein Vermögen (>300 Euro) für FC Bayern ähhhm Braun Zahnbürsten für die Elite und Folgekosten von 10 Euro pro Zahnbürstenaufsatz. Verrückter Konsum… 🙂

  2. Kurz und knapp, würde ich jetzt nicht kaufen.
    Ich habe eine Zahnbürste von zahnheld und die macht ihren Job gut.
    Solche Sachen brauche ich nicht wirklich mit App
    Aber anscheinend als die Gesundheitsdaten schwer begehrt das jetzt derart profanes per App getrackt werden muss.

  3. Hilfe noch eine Zahnbürste, die meint schlauer zu sein wie ich. Im Gegensatz zur Oral steht ja das Komma an der richtigen Stelle (2. Zahl links). Kann die auch die Zahnpasta nachfordern und ZA- Termine vereinbaren?

  4. Thomas Höllriegl says:

    Meine Zahnbürsten sind aus Bambus und kommen völlig ohne App aus. Stufenlos einstellbar, keine Ladezeit und die Kosten fallen kaum ins Gewicht. Also nein, diese Zahnbüste würde ich mir nicht kaufen.

  5. fifikofsky says:

    Sieht aus wie meine Philips Sonic, heisst ähnlich und wird wahrscheinlich in der gleichen Fabrik hergestellt.

    • Die Huawei-Zahnbürste sieht mir eher wie eine Fairwill aus. Gerade durch die vielen Modi, die unter dem Schalter angezeigt werden. Neu ist die Leboo allerdings nicht, nur dass sie Teil der 1+8+N-Strategie von Huawei ist. Auch bei Kaufland werden Leboo-Zahnbürsten verkauft, allerdings mit Versand direkt aus China.

      Persönlich überfordert mich das Putzen mit 36 Modi, einer App und sonstigen „intelligenten“ Funktionen. Selbst den Drucksensor finde ich überflüssig, wenn er nicht auch den korrekten Druck anzeigt, wie die OralB iO. Denn wer so stark drückt, bis das Zahnfleisch zu bluten anfängt, dem kann man wahrscheinlich eh nicht helfen. Aber wenn jemand zu wenig Druck ausübt, kann eine Anzeige helfen. Genauso wie ein Quadrantencheck, bei dem Du darauf aufmerksam gemacht wirst, dass Du ungerne rechts unten bzw. hinten putzt. Aber das hat bei meinen OralB-Zahnbürsten nie so richtig funktioniert.

  6. Unter 300 Euro kommt mir keine Zahnbürste ins Haus. Da kann man ja gleich elektrische Billigrasierer für unter 500 kaufen… *rolleyes*

  7. Ich hatte schon elektrische Zahnbürsten von Braun und Philips, wobei mir das Prinzip von Philips besser gefällt. Momentan nutze ich eine im Philips Design von der DM Eigenmarke für ca. 40 Euro. Funktioniert exakt gleich wie das Original und sie ist kompatibel zu den Philips-Bürsten. Von denen habe ich noch ziemlich viele auf Lager, weil irgendwann mal im 16er Pack gekauft, zudem hat Philips extra kurze Bürstenköpfe, mit denen kann ich besser putzen. Bei der Huawei sieht es auf den Fotos auch so aus, als wenn sie kürzere Bürstenköpfe hat als die Philips-Standard, finde ich gut. Kaufen würde ich sie nicht, weil ich keine App zum Putzen brauche. Das einzige was ich mir noch als sinnvoll vorstellen kann ist ein Sensor der piepst wenn man zu stark aufdrückt.
    Off Topic: Johnson & Johnson hat letztes Jahr die Produktion der Gentle Gum Care Woven Floss Zahnseide eingestellt, das war die flauschig gewebte mit Sassafras-Geschmack (Root-Beer, nicht Zimt). Habe noch keinen adäquaten Ersatz gefunden, in Deutschland sind wir beim Thema Zahnseide absolutes Entwicklungsland.

  8. Ich nutze nach vielen Jahren und Spitzenmodellen von Oral-B nun eine Oclean X Pro. Die Oclean X Elite ist gerade erschienen und um €40 erhältlich, wenn ich mich nicht irre. Putzt besser als jede Oral-B, die ich je hatte und hält einen Monat. Dann noch ein nicht wirklich erforderliches OLED Display und App Anbindung für die Spielkinder.

    Die Frage wäre also eher Huawei oder Oclean. Und die würde ich klar mit Oclean beantworten.

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