Huami Amazfit HomeStudio und AirRun vorgestellt

Nachdem Huami Amazfit schon die Smartwatch T-Rex auf der diesjährigen CES präsentiert hatte, zeigte man nun auch das Huami Amazfit HomeStudio. Zu diesem gibt es leider keinen Preis oder ein Datum (geschweige denn überhaupt eine Aussage, ob es kommt), doch ich habe mich dennoch zu einem Beitrag entschlossen, weil ich es auf der einen Seite auch interessant finde. Meine andere Seite sagt aber „Brauchst du doch eh nicht!“ Das Huami Amazfit HomeStudio ist in erster Linie erst einmal ein 43 Zoll (ca. 109 cm) großer Bildschirm, der sich Smart Gym Hub nennt.

Dieser hat für die Tiefenerkennung eine ToF-Kamera verbaut und das Display löst mit 1080p auf. Zusätzlich zum Bildschirm bekommt ihr ein Laufband (135 × 50 cm Lauffläche), auf dem ihr trainieren könnt. Bis auf 13 Grad Steigung und 20 km/h Geschwindigkeit könnt ihr dieses stellen – es ist also durchaus etwas für ambitionierte Läufer.

Wozu das Display? Da kann man sich Trainingsvideos anschauen, da es Programme abseits des Laufens gibt. Die Kamera analysiert euch, gibt euch Tipps und will euch so verbessern. Ist natürlich die Frage, wie groß die Nachfrage ist und wie teuer so etwas ist. Ich selber habe auch ein Laufband, schaue aber beim Laufen lieber Serien auf dem iPad oder höre Musik. Und wenn ich anderen Sport machen müsste daheim, würde ich wohl auch eher zur Nintendo Switch und zu Ring Fit greifen.

Aber auch wenn man etwas klassischer mag, kann man notfalls zu Huami Amazfit greifen. Die haben neben dem HomeStudio noch das Amazfit AirRun vorgestellt. Eher ein normales Laufband, welches tatsächlich auf den Markt kommt – wobei Preis und Verfügbarkeit unbekannt sind. Geht bis knapp 15 km/h Geschwindigkeit und bietet 130 cm x 51 cm Lauffläche. Ist natürlich auch mit dem Smart Gym Hub kompatibel, sollte dieser jemals erscheinen. Dazu Bluetooth-Konnektivität und fest verbaute JBL-Boxen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Ich finde es cool, wenn solche Produkte auch den Weg in den Blog finden. Auch dafür mag ich Blog und seine Betreiber!

    Das Laufband ist jetzt nicht unbedingt was für mich, weil Laufen zumindest für mich immer draußen stattfindet. Aber für den Rennradbereich ist die Kombi Rolle+Display+Software nicht neu und erfreut sich vor allem bei ambitionierten Radfahrern gewisser Beliebtheit. Stichwort ZWIFT, Wahoo Kickr und Co.
    Im Winter machen Regen, Eis und Schnee die Trainingsbedingungen schwierig(er) und das Trainieren auf der Rolle gehört zu den stumpfesten Einheiten, die man sich vorstellen kann. Da ist jede Abwechslung und Modifizierung des Trainings sehr willkommen.

    Würde mich freuen, wenn Huami am Ball bleibt und mit Lösungen fürs Rad, Rudern etc. und den etablierten Anbietern Dampf macht. Sowohl in Richtung Soft- und Hardware als auch in Bezug auf den Preis.

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