Homematic IP stellt neuen Universal-Schaltaktor vor

Neuigkeiten aus dem Hause Homematic IP. Dort stellt man nun nämlich den neuen, netzversorgten Universal-Schaltaktor vor, der 0-10 V- und 1-10 V-Schnittstellen liefert und damit das individuelle Steuern von kontrollierten Wohnraumlüftungen (KWL) oder analog regelbaren Dimmern ermöglicht. Über die Homematic-IP-App lassen sich dann Helligkeits- und Zeitprofile einrichten und schalten. Mit Schraube und Dübel soll das Gerät schnell montiert sein, zudem kann der Universal-Aktor mit einem zusätzlichen Relais auch herkömmliche Verbraucher zu- bzw. abschalten. Das angeschlossene Gerät lässt dementsprechend neben der 0-10 V Regelung vollständig stromlos schalten.

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10 Kommentare

  1. Cool, dann kann ich meine Paulmann Controller demnächst ersetzen.
    Die reagieren nur sehr schwerfällt auf die Fernbedienung.

  2. Ohne Matter, ohne mich 🙂
    Solange sich Homematic nicht für Matter entscheidet, kaufe ich nichts mehr von denen. Schade eigentlich, denn ich habe mehr als 20 Geräte davon im Einsatz.

    • Warum sollten die Hue in die HmIP-App integrieren?

      Matter steht ja gerade mal am Anfang, warten wir mal ab, bis sich der Hype gelegt hat, was dann wirklich funktioniert.

      • Die Frage ist, warum sollten Sie nicht, wenn Sie selber keine passenden Angeboten haben. Hue ist der Quasi-Standard. Es wäre doch absolut vernünftig UND im Kundeninteresse die Systeme auch per Automationen verknüpfen zu können.

        Auf die Entwicklung von Matter bin ich auch gespannt. Momentan kann man einfach nichts mehr kaufen, bis man weiß wohin die Reise geht.

  3. Und wieder ein Aktor den kaum jemand braucht. Was bei Homematic weiter sträflich vernachlässigt wird, ist die ernsthafte Weiterentwicklung der Software und der Apps. Das WebUI der CCU ist seit Jahren ein schlechter Scherz, die App lässt weiterhin sehr viel vermissen (Verlaufsgrafen, Hue Integration, HomeKit usw.) Aber wer bin ich schon, ja nur ein Kunde. Was interessiert eQ3 denn schon, was die Kunden sich wünschen in diversen Foren und auf der eigenen Facebook Seite. Seit Jahren gibt es nur traurige im Wortlaut gleich lautende Vertröstungen. Seit 2017 kommen immer die gleichen langweiligen nichtssagenden Antworten. Sobald Matter soweit ist, bin ich weg. Nie wieder Homematic. Ein Unternehmen, dass so sehr auf die Nutzerwünsche pfeift, ist den hart verdienten Euro nicht wert. Es ist praktisch vorprogrammiert, bei so einer offensichtlich fehlenden Innovationskraft des Unternehmens, wie lange es dauert, bis man aus dem Markt fliegt. Ich werde jedenfalls dabei zusehen. Sind aber nur meine two cents zu dem Thema. Schönen Abend allerseits

    • Ach ja. Ich selber nutze so 70 Homematic IP Geräte und bin seit vielen Jahren dabei. Ist aber nur noch eine Frage der Zeit. Die Aktoren sind langlebig ja, aber Matter wird neben der Nutzerwünsche vollkommen ignoriert. Stattdessen hat man eine Stellungnahme veröffentlicht, wie man den Vorstoß Matter findet und das man selber ja schon lange auf IPv6 setzen würde. Bravo! Da wurde dann mal schnell reagiert. Außerdem macht praktisch ein Entwickler (Jens Maus) die gesamte Arbeit von Raspberrymatic. Klingt alles sehr zukunftsorientiert (nicht)

    • Was würdest Du denn empfehlen wenn man bei einem neu gekauften Bestandshaus bei null anfängt und mit der Renovierung durch ist.

      Bisher habe ich mal die Shelly Module ins Auge gefasst für die Lichtersteuerung und zeitgesteuerte Schaltung von Siebträger und Co,

      Heizungssteuerung ist für mich nicht relevant da Fußbodenheizung und Rolladensteuerung wird ebenfalls nicht benötigt im Smart Home.

      • Also empfehlen kann ich aktuell kaum etwas, da man auch nicht konkret weiß, wohin die Reise mit Matter geht. Für Anfänger ist Homematic IP sicher etwas. Aber man stößt aufgrund der Engstirnigkeit der Unternehmensleitung schnell an Grenzen. Grundsätzlich ist mir das Bosch Smarthome sympathisch, weil sie sich offener in der Vernetzung zu anderen System zeigen und alles ohne Cloud abläuft. Leider gibt es hier nicht so etwas wie verdeckte Fenstersensoren, also ein Mangel an Aktoren. Bei Homematic IP bin ich aktuell gezwungen noch einen kleinen Server zu betreiben, damit ich das System per Hombridge in HomeKit einbinden kann. Für ie Lichtsteuerung setzte ich komplett auf Hue und Friends of Hue Schalter, die ich sich bestehende Schalterserien integrieren lassen und somit das Problem nicht entsteht, das Hue Lampen stromlos geschaltet werden und damit nicht mehr erreichbar sind. Bei mir ist HomeKit der Dreh- und Angelpunkt. Alle Smarthome Geräte sollen wenn möglich darüber laufen, auch wenn mir die Grenzen von HomeKit bekannt sind.

    • Naja, das Teil gab es schon länger als ELV Bausatz nur für CCU. Scheint genug Nachfrage gegeben zu haben, dass es nun als Komplettgerät und auch für Access Point User angeboten wird.

  4. Warum eigentlich immer noch das Volt-Signal? Das war doch schon Anno Keks nicht vernünftig zu gebrauchen? Und warum genau 1-10V? Ist eigentlich unüblich, üblicher wären 0-10V oder 2-10V. Und alle waren selbst vor >30 Jahren schon doof. Ein 4-20mA-Signal ist deutlich handlicher, resistenter gegen äußere Einflüsse und mit 500Ω-Widerstand entspannt konvertierbar, falls benötigt.
    Ok, 0/1/2-10V-Bauteile sind billiger, aber in einem Bereich, dass darüber Nachdenken selbst bei großen Stückzahlen den Unterschied schon wieder egal macht. Und das in einem Gerät, welches dann auch noch in einer Umgebung, in der jedes Gerät Prozessor, RAM, ROM, SoC usw für die Netzwerkfähigkeit braucht

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