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Hassmelden: Melde-App liegt in Version 3.0 für iOS vor

Über die App Hassmelden haben wir bereits in der Vergangenheit berichtet. Einige finden sie nützlich, andere halten sie für ein Werkzeug für Blockwarte. Hassmelden soll das Melden strafrechtlich relevanter Inhalte erleichtern. So werde dort jede Meldung geprüft und im Fall des Falles auch direkt über die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und die dortigen Experten der ZIT (Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität) angezeigt.

Hassmelden ist für Android und iOS verfügbar – und unter iOS hat man nun die Version 3 veröffentlicht. Man kann mit der neuen Version schöner den Hass melden – so gibt es eine komplett überarbeitete Nutzeroberfläche sowie neue Meldemöglichkeiten. Ebenso gibt es einen neuen FAQ-Bereich, mehr Informationen zu abgegebenen Meldungen und direkte Möglichkeit zum Hinterlegen relevanter Zusatzinformationen zur Meldung. Alternativ kann man auch über die Webseite aktiv werden.

?Hassmelden
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Entwickler: Leonhardt Traumer
Preis: Kostenlos

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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46 Kommentare

  1. Einige finden sie nützlich, andere halten sie für ein Werkzeug für Blockwarte.

    Letzteres. Aber kommt ja im Rahmen von Corona wieder schwer in Mode, liegen also voll im Trend…

    • Wo kommt denn die angeblichen Blockwarte wieder mehr in Mode?

      Ich finde es gut wenn mehr und leichter Hass gemeldet wird. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum in denen Menschen wie beispielsweise Karl Lauterbach aufs übelste beleidigt werden können oder mit Mord bedroht werden.

  2. „Man kann mit der neuen Version schöner den Hass melden“

    You made my day!

    Man sollte das wie im alten Venedig machen: wenn Du jemanden denunzierst und eigentlich nichts gewesen ist, wirst Du dafür bestraft.

  3. Na die wird sicherlich auch von einigen AfDlern genutzt 😉

  4. Die App ist zu 100% nutzlos. Ich habe da so oft Typen wie Kahrs, Stegner oder Sixtus von Twitter gemeldet. Da passiert gar nichts. Außer zum Denunzieren von Nachbarn ist die zu gar nichts gut.

  5. Ich hasse solche Apps

  6. Mir reichen schon die Kommentare hier, um die App zu laden.
    Danke!

  7. Einerseits ist es schade, dass es solch eine App braucht. Aber da wir daran ja leider nicht vorbei kommen ist es gut, dass es diese App gibt.
    Und die Notwendigkeit sieht man ja schon daran, dass sich die ganzen Trolle sofort darauf einschießen.

    • Ich habe nicht getrollt.

    • Nein, es braucht keine solche App. Ausser man möchte halt Blockwart spielen und / oder ist zu dünnhäutig für die echte Welt.

      • Du hast etwas dagegen, dass strafrechtlicher Inhalt zur Anzeige gebracht wird?

        • Das heißt jetzt mit der App nicht mehr „zur Anzeige bringen“, sondern „sich digital engagieren“. In Kombination mit der weitestgehend schwammigen Definition, was alles so unter „strafrechtlicher Inhalt“ fallen kann, engagiert es sich da gleich viel niedrigschwelliger. Was soll schon schiefgehen? Und so ein Polizei- und Überwachungsstaat hat ja auch nicht nur Nachteile…

        • Das geht auch ohne App….. heutzutage hat die Polizei schon Telefon. Man kann seine Anzeige auch online machen.
          Und was strafrechtlich relevant ist, sollten wir dann doch diejenigen entscheiden lassen, die sich damit auskennen, und nicht irgendwelchen App-Entwicklern.

          • Keine mir bekannte Polizeidienststelle nimmt telefonisch eine Anzeige entgegen.
            Und hier in Bayern gibt es nur für wenige Fälle die Möglichkeit einer Online-Anzeige. Volksverhetzung oder Beleidung sind keine davon.

        • Wenn du dafür eine App brauchst, dann ist dir nicht zu helfen.

  8. Gut, dass es sowas gibt. Wer meint, im Netz strafrechtlich relevant zu haten, hat es verdient, angezeigt und zur Rechenschaft gezogen zu werden. Das hat gleichwohl nichts mit Denunziantentum zu tun.

  9. Passt einfach zu perfekt in die heutige Zeit! Traurig!

  10. Nice. Es ist immer gut, wenn die Meldung von strafrechtlich relevanten Inhalten genauso leicht ist wie das Erstellen.

    • Wer entscheidet was strafrechtlich relevant ist?

      • Ist privatrechtlich outgesourced, z.B. an Bertelsmann-Arvato. Auch bei Wikipedia dokumentiert:

        CRM & Customer Services
        Diesem Geschäftsfeld sind ebenfalls die rund 600 Mitarbeiter zuzuordnen, die auf Facebook gemeldete Einträge auf Einhaltung der Gemeinschaftsstandards des sozialen Netzwerks prüfen.

        Deine Rechte sich dagegen zur Wehr zu setzen sehen wie folgt aus:

  11. Ich hasse Krieg. Bitte melden!

  12. „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“
    Bewahrheitet sich scheinbar immer wieder…

  13. Die Kommentare hier sind ja mal wieder goldig. Das Thema scheint ja nicht wenigen echt nahe zu gehen.

    • Dürfte in gewissen Kreisen situationsabhängig bewertet werden:

      Prima, wenn es gilt gegen Rechts vorzugehen („da hat einer nicht richtig gegendert, ja, Einsatz bitte mit Blaulicht!“)

      Blöd, wenn Linke mal wieder irgendwo Autos angezündet haben und sie dabei erwischt werden könnten.

      • Situationsunabhängig behaupte ich jetzt mal, dass nicht nur deine Beispiele Blödsinn sind.

        Das eine nehmen nichmal Hardcore-Gender-Studies-Berfürworter_innen (oder wer auch immer) zum Anlass anderen „Hass“ vorzuwerfen, das andere ist nicht sonderlich digital. Wenn du schon so am Framing schrauben willst, solltest du das wohl noch ein wenig subtiler machen, so ists einfach peinlich.

  14. Diese App ist genau das was der Deutsche Blockwart gesucht hat. Wozu das? Wenn jemand von jemandem bedroht wird oder mit tot etc. gedroht wird kann sich der Betroffene direkt an die Polizei wenden. Wenn in sozialen Medien jemand beleidigt oder gemobbt wird, ist es erstmal die Aufgabe des Betreibers/Admin, Mod etc. Ordnung und Ruhe zu schaffen in dem er die Störer blockt oder rauswirft. Wenn das nicht hilft kann sich der Geschädigte auch abmelden wenn ihm das zu viel wird. Was bleibt dann noch: X hat irgendwo gelesen wie Y den Z böse beleidigt hat. Nun fühlt sich X (als dritte Person) ermuntert da was zu melden. Perfekt für Blockwarte, Denunzianten u. solche die Meinungen andere nicht akzeptieren. Die Welt braucht solche Apps nicht, wir schon überhaupt nicht. Oder will jemand die DDR 2.0? Wie man auch hier sieht, gibt es aber reichlich Leute bei uns denen sowas sehr gefällt u. das auch noch toll finden. Kein Wunder wird die Stimmung hier immer schlechter. Macht mal weiter so.

    • Wir reden von Straftaten und nicht von Falschparken. Da ist der Begriff Blockwart/Denunziant etc. völlig unangebracht. Ausserdem warum sollten die Hürden für diejenigen die eine Straftat melden höher sein, als für denjenigen der sie begeht.

    • „Die Stimmung hier“ wird immer schlechter, weil sich zu viele Leute einbilden, über dem Gesetz zu stehen. Und wenn sie dann merken, dass man doch nicht ungestraft Hass, Aufforderungen zu Gewalttaten und Mobbing betreiben kann, holen diese Leute dann Sprachbausteine wie „Blockwart“ oder „DDR 2.0“ aus der Schublade, statt mal ihr feiges Verhalten zu hinterfragen und zu überlegen, warum Sie sich hinter Ihrer Tastatur verstecken und Menschen bedrohen oder Existenzen vernichten.

      Zivilcourage, Einstehen für Werte und Verteidigung von Gemoppten nennt sich übrigens Menschlichkeit. Dass die für viele keine Rolle mehr spielt, lässt sich an den Kommentaren in diesem Thread erkennen.

    • „Wenn das nicht hilft kann sich der Geschädigte auch abmelden wenn ihm das zu viel wird.“

      Wie melde ich mich aus der Welt (zu der auch Onlinedienste gehören) ab, wenn ich gemobbt, bedroht oder sonst was werde? Bitte mal drüber nachdenken! Die Straftäter gehören abgemeldet. Und ja, darum geht es und nicht um normalen Streit um Meinungsverschiedenheiten, der von der Meinungsfreiheit sehr sehr weit gedeckt wird.

  15. Wenn man die Kommentare hier liest, sieht man wie wichtig die App ist.
    Direkt geladen.

  16. Was viele hier anscheinend nicht kapieren oder (wenn man schaut wie aggressiv die Posts gleich werden) bewusst ignorieren: Es geht hier nicht um Inhalte wie „xyz ist doof“ sondern um Inhalte wie „Früher hatten wir KZs, da sollten wir alle Juden wieder hinstecken“.
    Und ja, sowas in der Art liest man öfter, wenn man mal aus seiner Heile-Welt-Bubble raus schaut und ist sogar noch harmlos gegen andere Texte.

    Das hier einige Kommentatoren jetzt eher die Leute angreifen die gegen sowas vorgehen statt die ursprünglichen Autoren der Texte ist schon „interessant“. Aber wer weiß, vielleicht feiern diese Leute solche Posts wie oben ja selbst.

    • Und da braucht es eine App für, weil weder der unbeteiligte, aber „digital engagierte“ Bürger noch ein ggf. unmittelbar Betroffener in der Lage ist, sich abseits einer App um irgendetwas zu kümmern, oder wie? Der Sofa-Aktivist zieht es vor die Welt halt doch eher bequem aus dem warmen Wohnzimmer heraus retten…

      • „Der Sofa-Aktivist zieht es vor die Welt halt doch eher bequem aus dem warmen Wohnzimmer heraus retten…“

        Und was macht der Sofa-Hater?

      • Ach Holger.
        Erst die Behauptung private Unternehmen würde bestimmen was strafrechtlich relevant ist (Nein, sie prüfen nur ob es sein könnte und ob es sich lohnt Anzeige zu erstatten, schlussendlich entscheiden dann Behörden was weiter verfolgt wird), dann die Verharmlosung (Rechte werden verfolgt wegen falschem Gendern, Linke dürfen ohne Konsequenzen Autos anzünden).
        Mein Post zur Info welche Inhalte dort gemeldet werden stand übrigens auch vor deiner Verharmlosung da.
        Dann der böse Polizeistaat der z.B. Forderungen nach neuen KZs einfach so verfolgt.

        Und jetzt ist es dann der Weg wie die Anzeige passiert böse. Dir scheint das Thema wirklich nahe zu gehen.

  17. „„Man kann mit der neuen Version schöner den Hass melden“

    You made my day!“

    Genau das wollte ich auch schreiben. Und tue es hiermit. Jeden Morgen zum Kaffe ein wenig Hass melden auf schöne Art. Yea! 🙂
    Wäre schön, wenn man auch über dieselbe App seine Nachbarn denun—–, äh verpet—–, äh melden könnte. Bei Lärmbelästungen, merkwürdigem Qualm aus dem Schornstein, laufendem Motor, unerlaubter Autowäsche, massivem Bitcoinmining, oder gar Hassäußerungen auf dem Balkon. Oder, noch schlimmer, wenn er Sympathien für irgendwelche Gecancelten äußert. Und das Ganze wie gesagt, auch noch in schön! Da fängt der Tag gleich gutgelaunt an 🙂
    Hass dem Hass, melden, wer weggehört, wie damals in der guten alten DDR, oder davor. Geile bewährte Methoden. (wers nicht schnallt, das war Ironie)

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