Handel klagt über katastrophales Weihnachtsgeschäft

Nicht nur der Onlinehandel macht dem stationären Handel seit Jahren zu schaffen, auch das zweite Pandemie-Jahr sorgt für lange Gesichter.

„Bereits das zweite Mal in Folge war die Weihnachtszeit für den Einzelhandel eine Katastrophe“, fasste der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, Stefan Genth, am Montag das Ergebnis einer Trendumfrage unter 750 Handelsunternehmen zusammen. „Bei vielen Handelsbetrieben herrscht Ernüchterung und Existenzangst“, so der Bericht des Bayerischen Rundfunks.

Im November sei das Weihnachtsgeschäft noch gut gestartet, doch dann habe die 2G-Regel in vielen Bereichen für weniger Kunden gesorgt. Mehr als drei Viertel der Nicht-Lebensmittel-Händler sind der Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Verlauf des Weihnachtsgeschäfts. Laut dieser blieben die Umsätze im stationären Nicht-Lebensmittel-Handel unter 2G in der Woche vor Weihnachten durchschnittlich 35 Prozent hinter dem Vorkrisenniveau zurück.

Besonders Innenstädte seien dramatisch betroffen, da sackten Kundenfrequenz und Umsatz noch weiter ab. Und im E-Commerce? Die Weihnachtsumsätze mit Waren hätten im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende November um 15,8 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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139 Kommentare

  1. 2G LOL, dann hätte man es vernünftig kontrolliert werden müssen. Den Kunden die im Geschäft sind sollte man Konsequent vor die Tür setzen wenn man die Maske nicht richtig trägt und den Angestellten durchgängig FFP2 Masken geben und nicht hinter ner Plexiglasscheibe keine tragen lassen…

    • Hm weiß nicht wie es bei euch so ist. Bei wurde es in der Stadt sehr vernünftig kontrolliert. Man wurde wie ein Schwerverbrecher behandelt. Korrekter Sitz der Maske wurde kontrolliert , Impfpass inkl. Ausweis gecheckt, dumm angemacht warum man nicht den QR Code im Smartphone hat oder warum man in der Verwaltung oder an der Information sich nicht das Boosterarmband in der aktuellen Farbe besorgt hat. Mitarbeiter sprechen permanent einen auf Anstandsregeln an und noch so vieles mehr was einem die Freude an dem Einkauf so richtig versaut hat.
      Man hält sich schon an alle Regeln und Vorschriften, hat seinen G-Status dabei und trotzdem überall dieses Misstrauen und das Gefühl man soll lieber schnell heim gehen weil man ja eventuell jemanden (trotz G) anstecken könnte.
      Innenstadt, nein danke.

      • Berlin interessiert, gerade den Sitz der Maske, niemanden. Egal ob Öffis oder Geschäfte / des täglichen Bedarfs
        Ein Paradies für alle Egoisten und Schwurbler.
        Einzige Kontrolle der 2G Status bei Ikea, mit Ausweis. Ohne Ausweis ist das Zertifikat auch nur ein QR Code ohne Aussagekraft. Nicht einmal der Status des Codes wird geprüft.

      • Hier interessiert das keinen, weder im ÖPNV auf dem weg hin/zurück noch im Laden wie ne Maske getragen wird. Und tschüss dann gehe ich halt wo anders hin oder lasse es mir halt schicken. Die haben ja noch nicht mehr ne Blu-ray ohne es zu bestellen…

      • Peter Brülls says:

        Meine Erfahrungen sind aus Oldenburg. Meine Frau war vor Weihnachten in der Stadt, da wurde nix kontrolliert außer bei der Stadtbibliothek.

      • Ernsthafte Frage: In welcher Stadt ist das? Dort würde ich liebend gerne wohnen! Gute Kontrollen fehlen hier wie bei den anderen Kommentatoren leider. Mit besser kontrollierten Regeln würde ich mich jedenfalls besser und sicherer fühlen.

    • Hattest du schonmal FFP2 Masken, 8 Stunden lang auf? Meine Frau arbeitet im Handel, die Dinger sind eine Zumutung. Jetzt den Leuten die Schuld zu geben, die nach deiner Meinung die Maske nicht richtig aufhatten, ist ein Unding. Die

      Mitarbeiter sind keine Security. Weist du überhaupt was das bedeutet Leute zu kontrollieren? Es gibt Leute die rasten regelrecht aus wenn man nach dem Impfstatus fragt und werden handgreiflich. Bei meiner Frau am Geschäft war schon mehrfach die Polizei.

      • Stimme absolut zu. Allerdings ist keine Maske tragen und hinter Plexiglas verschanzen auch ein Unding wenn dann meine Waren mit den Griffeln über den Scanner gezogen werden in die vorher gehustet wurde. OP Masken für Personal ist nicht angenehm aber ein Kompromiss in dieser Phase.

      • Ja, bei der letzten Landtagswahl. Und von 8 Stunden am Stück spricht keiner. Dann macht man eine Pause an der frischen Luft – spätestens nach 6 Stunden muss man die eh machen. Mit FFP2 Maske sogar noch früher. Und eine Zumutung ist was anderes.

        Wem sein Job das ist das zu kontrollieren ist mir völlig egal, ob da jemand von der Security kommt, das vom Verkaufspersonal kommt oder der Weihnachtsmann das sagt – völlig egal – aber ich fühle mich da unwohl und gehe deshalb nicht hin weil es nicht eingehalten wird.

      • @Legomio
        +1
        Chapeau!

        Ich bin nunmehr seit fast 25 Jahren im Service bzw. habe direkt am POS mit dem Individuum zu tun. Mit Menschen zu arbeiten wurde (über die Jahre) immer schwieriger. Schon vor SARS-CoV-2. Und jetzt – in all seinen Facetten – erst recht.

      • Meine arbeitet als Erzieherin und trägt die den Ganzen Tag. Es ist Corona und es ist nicht leicht.

    • Also keine Ahnung.. leugnest du, dass Coronabedingte Einkaufshindernisse dem Einzelhandel zu schaffen gemacht haben?

      Falls ja, auf welcher Grundlage? Wütend polarisieren mag ja ganz lustig sein, ist für sich genommen aber kein echter Konversationsbeitrag.

      • Zu schaffen natürlich. Aber wer tatsächlich in der Innenstadt bzw direkt vor Ort kauft der nimmt diese zusätzlichen Maßnahmen in Kauf. Die die lieber dann bestellen (man mag es ihnen nicht verwehren) denen ist auch viel mehr schon eine zu starke Zumutung. Nicht einmal die Corona Maßnahmen von denen sicherlich einige ineffektiv sind.

      • Die Pandemie macht dem Einkaufen Hindernisse – die Maßnahmen sind notwendig und kein Mensch hat die zum Spaß veranlasst – aber wenn das die Leute die Verdienen wollen das kontrollieren sollen ist man halt schon verloren.

        • Welche Massnahmen?
          Meinen Sie etwa 3G/2G, bei dem ungetestete Geimpfte sich munter gegenseitig anstecken (da, laut neuestem Stand, die Impfung nicht die Infektiosität, sondern (nur) den Verlauf mindert/mildert)?
          Und das or dem hintergrund von „Quarantänemassnahmen wegen Omikron drohen, unsere kritische Infrastruktur lahmzulegen!!1!“.

          Meine primäre Kritik an den Coronamassnahmen ist genau Diese:
          Faktenfremder (zuweilen gar faktenwidriger) Aktionismus.

          Aber so lange sie genügend Leute finden, die sich von einer OP-Maske oder 3G/2G geschützt fühlen wird die Pandemie sicher nicht /wegen/ der Massnahmen milder verlaufen oder gar enden.

    • Es ist nicht das falsche tragen, dass die Kunden aus den Innenstädten vertreibt sondern unsinnige Entscheidungen der Politik.

      • Und was genau an den aktuellen Entscheidungen zum Thema Einzelhandel ist unsinnig? Das Masken tragen oder die Pflicht genesen oder geimpft zu sein?

        • z.B. der Fakt, dass Impfung /nicht/ die Infektiosität mindert, sondern reiner Eigenschutz ist (Minderung der Schwere des Verlaufs).

          Im Übrigen beginnen die Leute eben spätestens dann zu zweifeln, wen das x-te Mal „Wolf!!1!“ gerufen wurde, es aber nur ein Hase war (jaja, „dAs PrÄvEnTiOnSpArAdOx!!1!“).
          Von den leeren Versprechungen bzgl Wirksamkeit der Impfung (von „2 Piekse und Du bist dauerhaft sicher!“ sind wir ja inzwischen bei „aller 3 bis 6 Monate boostern, um den Status als ‚geimpft‘ nicht zu verlieren!“ angelangt).

          • Und wenn dann nur Personen mit einem sehr wahrscheinlich milden Verlauf in dem Laden umherlaufen ist das doch super und ein Zugewinn? Ziel ist es weiterhin: die ITS nicht zu überlasten. Ganz einfach. Eigentlich völlig Latte, ob sich dann noch ein paar geimpfte mit mildem Verlauf anstecken. Was natürlich die Inzidenz als Kennzahl etwas nutzlos macht.
            Aber, auch du wirst zu den unbelehrbaren gehören, die die Lage sicherlich komplett durchschaut haben. Ach und die Politik macht ja sowieso nur Müll und alles falsch, richtig?

            • > Ziel ist es weiterhin: die ITS nicht zu überlasten.

              Meiner Meinung nach DER Kardinalfehler der Corona-Bekämpfung, sich das als Ziel zu setzen.

              1. Covid erzeugt Langzeitschäden.
              2. Infektionen produzieren Mutationen.

              Ziel der Maßnahmen kann es m.M.n. nur sein, möglichst viele Infektionen zu verhindern, egal wie leicht die ablaufen.

            • 1) „Personen mit einem sehr wahrscheinlich milden Verlauf in dem Laden umherlaufen ist das doch super und ein Zugewinn“:
              Ausweislich des derzeitigen positiv-getestet-Handling (== Quarantänepflicht): NEIN. Gerade geht die Angst um, eben jene Quarantänen überlasteten die existenziell notwendigen Dienste (entzögen ihnen die Mitarbeiter

              2) „ITS nicht überlasten“ akzeptierte ich in 2020 als Ziel.
              Seit Beginn dieser grausamen Pandemie(!!1!), in der „Gesundheitssystem nicht überlasten!!1!“ immer als ein zentrales Ziel propagiert wurde hat der Staat es zugelassen (in Teilen sogar gefördert!), dass innerhalb des Gesundheitssystems (inkl. ITS) massiv Stellen abgebaut wurden.
              Ohne sichtbare Gegenmassnahmen – im Gegenteil (siehe Forderung des Abbaus).
              Ab da bin ich aus dem Narrativ ‚raus‘ – das ist dann sicher nichts mehr, wofür ich meine Grundrechte einschränken lasse.

              3) „Aber, auch du wirst“:
              Ich rezipiere die Lügen/Dramatisierungen/Falschaussagen/das_Panikschüren.
              „Komplett durchschaut“? Ganz sicher nicht! Aber es reicht mir hin, der Regierung das Vertrauen zu entziehen.
              Sie dürfen das gerne anders sehen und der Regierung zu 100% vertrauen.

    • Was bringt eine Maske wenn die Spezifikationen „FFP2“ gar nicht für Viren ausgelegt und nur handelsübliche „Bauarbeitermasken“ sind? Gar nichts.

      • Genau. FFP2 „bringt nix“, — ausser natürlich, dass sie seit nunmehr zwei Jahren ganz hervorragend „was bringen“.

        Mir ist schleierhaft, warum der Staat nicht endlich Gesetze gegen die Verbreitung von Falschinformationen erlässt.

        • Falschinformationen? Schauen Sie sich doch einfach mal die Leute an die solche Masken tragen. Genauso gut können sie auch weggelassen werden oder gegen einen regulären Schutz gegen Tröpfchen-Übertragung getauscht werden. Entweder sitzt die Maske unter der Nase, ist viel zu groß oder einfach nur locker damit die Person besser Atmen kann. Aerosole haben da freie Bahn. Ergo, kein Effekt einer FFP2-Maske!

          • Deswegen tragen alle Leute ausserhalb deiner Bubble die Maske ja auch richtig und nicht falsch. Und wenn man nach 2 Jahren Pandemie immer noch nicht verstanden hat, wie und das Masken wirken, dann ist hier Ende der Diskussion. Wir reden viel zu viel mit Schwurblern, die zuviel Zeit, zuwenig Ahnung und zuviel Meinung haben.

            Die wissenschaftlichen Fakten liegen auf dem Tisch. Halt dich dran. Ende.

            • Schön das Sie meinen, bestimmen zu wollen, wann eine Diskussion endet. Vielleicht sollen Sie auch einfach mal genauer hingucken, das hat absolut nichts mit einer „Bubble“ zu tun. Nur die Maske aufsetzen genügt eben nicht, der Bügel muss auch korrekt geformt sein und anliegen. Das ist definitiv nicht (immer) der Fall.

              Und wenn Politiker der SPD sich selbst nicht an eine Maskenpflicht halten, bestes Beispiel bei einem Gruppenfoto wo sich jeder umarmt und dicht an dicht stand, wie soll man es da also der Bevölkerung klar machen, sich an die Regeln zu halten wenn selbst darauf verzichtet wird?
              Leben die Leute auch in einer Ihrer „Bubbles“?

              Augen für die Realität scheint Ihnen leider wohl zu fehlen.

              • Du kannst weiterdiskutieren, mit wem Du willst, aber nicht mit MIR, das entscheide ich schon selbst.

                Wenn Leute ihre alternativen Unwahrheiten aus dem Horoskop-Newsletter von RussiaToday beziehen, kann man mit Fakten nur verlieren, und das ist weder zielführend noch sinnvoll.

                • Und trotzdem Schreiben Sie immer weiter obwohl doch schon längst Ende für Sie war.
                  Zudem wüsste ich nicht das wir Freunde sind und wir uns daher Dutzen.

                  Auch Interessant das Sie scheinbar Hellseher sind und meinen die Informationen würden aus Horoskopen kommen. Ist denn das Gruppenfoto der SPD eine Unwahrheit oder Fakt? Wie also sollte ich Verlieren wenn sogar Beispiele genannt werden.

                  Die ganze Diskussion mit Ihnen ist eh lächerlich, mir ist klar das Sie nun unbedingt noch darauf Antworten müssen. Mir ist die Zeit dafür aber mittlerweile zu Schade. Leben Sie in Ihrer eigenen Blase weiter und gut ist.

      • Unironisch: Doch.

        Natürlich wäre FFP3 sinnvoller/besser (weil eben per Definition nicht nur Bakterien abwehrend (FFP2), sondern auch Viren).
        Dennoch reduziert auch FFP2 die Quantität einer Kontaminantion deutlich, weil (korrekten Sitz vorausgesetzt!) im Wesentlichen nur noch frei fliegende Viren durchdringen, aber nicht mehr die Aerosole.

        Ich empfehle als Maskentest die Vaper/Dampfer/e-Zigarettler: Gewünschte Maske aufziehen, sich bedampfen lassen. Je weniger man vom Aroma riecht, um so dichter (Sitz!) und wirksamer ist die Maske.

  2. Krümelmonster says:

    Unabhängig von der Pandemie habe ich seit vielen Jahren einfach keinen Bock mehr, für Shopping in irgendeine Stadt zu fahren. Die Fahrerei nervt mich, das Parken nervt mich, die Herumlauferei zwischen den Geschäften nervt mich, am Ende ist man Stunden unterwegs, oft für nichts oder wenig. Tatsächlich kann ich mich gar nicht mehr vollständig erinnern, was daran mal wirklich toll gewesen sein soll. Als Kind zur Weihnachtszeit vielleicht noch, aber sonst? Am ehesten würde ich noch in ein Outlet fahren, da hat man wenigstens alles auf einem Fleck und meist perfekte Parkmöglichkeiten.

    Klingt hart, aber der stationäre Handel hat zumindest für mich in vielen Bereichen komplett ausgedient.

    • Mira Bellenbaum says:

      Oh, auch einer der dafür sorgt, dass die Lieferdienste was zu tun haben.

      Erst den ganzen Krempel bestellen und
      dann alles wieder zurückschicken.

      Gut für die Umwelt, gut fürs Klima!
      Danke.

      • In die Stadt fahren, Parkplatz suchen, zum Markt stiefeln der das gesuchte mal wieder nicht hat und dann weiterfahren zum nächsten Markt und wieder Parkplatz suchen wäre so viel besser ?

      • Anders herum wird ein Schuh daraus 😉 viele einzelne fahren in die Stadt oder ein Lieferwagen

        Gut für die Umwelt, gut fürs Klima!
        Danke.

      • Ich bestelle fast alles online, ich habe im Schnitt etwa 1 Retoure alle 2-3 Jahre. Liegt wohl daran, dass ich mich sehr ausgiebig informiere und einen Kauf entsprechend abwäge.

        Nur wenn das nicht geht (z.B. bei Kleidung von Marken, bei denen ich die Schnitte nicht kenne oder wenn ich Sachen in der Hand gehabt haben muss) kaufe ich im stationären Geschäft. Außerdem kaufe ich fast alle Lebensmittel lokal vor Ort.

        Bin zwiegespalten, wenn du hauptsächlich vor Ort kaufst – auf der einen Seite sorgst du dafür, dass die Innenstädte belebt bleiben, was gut ist. Auf der anderen Seite ist dein Verhalten für die Umwelt natürlich eine Katastrophe. Selbst wenn du zu Fuß einkaufen gehst, müssen die Läden alle beheizt, beleuchtet, beliefert werden…

        • Ich hab eine Retoure alle 2-3 Tage.
          Selbst bei REWE wird mal faules Obst geliefert, mal irgendwelche Ersatzartikel, die man nicht braucht…
          Bei Amazon-Marketplace gibt es auch immer wieder kaputte Artikel. Ich glaube nicht, dass man sich ausgiebig genug informieren kann, um bei billigen China-Waren Mangel auszuschließen.

      • Pandemie, Säugling Zuhause, in gut 2 Jahren war da jetzt gerade einmal 1 Retoure dabei und nur, weil es überhaupt nicht der Beschreibung entsprach. Sicher kann man sich eine halbe Boutique nach Hause bestellen, aber das machen nun nicht alle. Der Großteil scheint sich vorher zu informieren.

        • Peter Brülls says:

          „Der Großteil scheint sich vorher zu informieren.“

          Und die, die das nicht machen, sind im stationären Einzelhandel sind, die bei C&a und Co 30 Teile kaufen und davon 20 wieder umtauschen.

      • Komm mal klar. Als wären wir alle so. Ich bestelle, bis auf LM, fast alles online und ich kann meine retouren der letzten drei Jahre an einer Hand abzählen.

      • Woher weißt du denn, dass er alles wieder zurückschickt? Hellerseherin oder was?

      • Peter Brülls says:

        Ach je. Ich fühle wie Krümelmonster. Ich habe in über 20 Jahren Amazon und noch mehr Onlineeinkauf vielleicht 10 Sachen zurückgeschickt. Defekte Waren eingeschlossen.

        Innenstadt ist Scheiße. Viel Stress für wenig Angebot.

    • Geht mir genau so. Habe auch lange vor der Pandemie keine Lust mehr drauf.
      Gerade um die Zeit überfüllt ohne Ende und oftmals fand ich doch nicht das, was ich wollte.

    • „In die Stadt fahren“ ist für mich zur U-Bahn rüber gehen und 15-20 min später in der Innenstadt aussteigen, je nachdem wo man da hin will. Was mich davon abhält sind Einkaufszentren voller Menschen. Im Moment ist Pandemie, da stürze ich mich doch nicht in die Menschenmassen in der City. Outlet ist eine Dreiviertelstunde mit dem Auto entfernt… ist hocke mich doch nicht Anderthalb Stunden hinters Lenkrad nur um irgendwas zu shoppen.

      • Da bist halt in ner komfortablen Situation. Nicht jeder ist mit ner viertel Stunde im ÖPNV im Zentrum – viele müssen halt ne Stunde im Auto fahren, das würde ich noch weniger machen und ja dann ist auch liefern lassen besser für die Umwelt selbst inkl. Rückversicherung.

      • Peter Brülls says:

        „In die Stadt fahren“ ist für mich zur U-Bahn rüber gehen und 15-20 min später in der Innenstadt aussteigen, je nachdem wo man da hin will“

        Süß. Dafür nähme ich das Fahrrad. 5 Minuten schneller und 5 € günstiger als die 25 Minuten mit dem Bus.

        Nur: das sind dann immer noch 40 Minuten verschwendete Lebenszeit, insbesondere wenn es das gewünschte Produkt dann nicht einmal gibt, was in Städten wie Oldenburg und selbst Hamburg gar nicht mal so unwahrscheinlich ist.

        • Mit dem Rad fahre ich ungern in die City, weil dort tatsächlich vernünftige Abstellmöglichkeiten Mangelware sind. Und es hängt natürlich auch davon ab, was man kaufen möchte, ob man das gut auf dem Rad transportieren kann. Auf Freizeit-Touren komme ich öfters durch die City, wenn man an der Alster entlang fährt und dann runter zur Elbe will, muss man da ja durch und merkt dann gleich wieder, wie Autozentrisch die Verkehrsinfrasturktur ist.

  3. Alles gewollt und so gewünscht. Verbietet Autos in den Innenstädten ohne Alternativen zu schaffen und macht 1G ( dann aber mit tagesaktuellem Booster) zur Pflicht und wir werden im Paradies leben, wo offline Geschäfte Billionen verdienen werden. Zeigt der Geschichte, dass ihr die ersten sein werdet, die eine Ideologie zu etwas positivem machen werden

  4. Jammern. Und der Onlinehandel ist nicht nur dran schuld das die Läden in den Städten seit Jahren immer unattarktiver werden. Da macht man es sich aber wieder einfach.

    Jetzt sind halt die Querdenker, Corona-Leugner, (Verschwörungs-)Schwurbler, wirre Köpfe, die meinen sich nicht impfen lassen zu müssen, nicht in die Läden gegangen um sich nur was anzuschauen, aber nicht zum kaufen in den Laden gegangen.

  5. Irgendwie ist das „Geheule“ wegen der Verluste die auf die 2G Regel geschoben werden fadenscheinig. Wenn man es so sieht dann tut der Handel gerade so als würde man die Ungeimpfte Bevölkerung unbedingt benötigen. Dabei ist es für die Kunden des stationären Handels auch so, dass sie sich in die Öffis setzen müssen, dann ist vieles durch den angespannten Markt nicht (mehr) direkt verfügbar.. die Leute wissen auch ggfs. nicht wie die Zukunft aussieht (Job, finanzielle Lage)

    • Der Verfassungsschutz ziert sich, da Zahlen herauszugeben.
      Aber falls man dem RKI nach zahlreichen ‚Pannen‘ noch ansatzweise vertrauen kann sind >>20% der Bevölkerung ungeimpft (einfach 100% – RKI-Impfquote-des-Tages rechnen.

  6. Wenn die „böse“ 2G Regel daran schuld wäre, würden ja 30% der Bevölkerung schuld an dem Umsatzrückgang sein. Das ist Schwachsinn.
    Ich z.B. bin trotz Impfung und Booster nicht in die Innenstadt, weil mir das Einfach zu riskant war. Zu viele Menschen auf wenig Platz ist halt bei hohen Inzidenzen keine gute Idee.

    • Das ist ja das Problem für die Händler: Die Vernünftigen bleiben von sich aus weg, die anderen dürfen nicht rein wegen 2G. Bleibt praktisch niemand mehr übrig.

      • Das Bild in den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Läden bzw Malls machten da aber in Berlin einen anderen Eindruck. Mit der Impfung und viel mehr Anwesenheitspflicht ist die Auslastung in Straßenbahn S-Bahn usw deutlich gestiegen. Die müssen ja alle irgendwo hin wollen. Die Verzahnung online Shop mit Abholung der Ware im Laden wird halt ich immer wichtiger.

      • Und es ist einfach auch nervig bei kaltem und nassen Wetter vor Geschäften Schlange zu stehen weil kaum Personal vorhanden ist um die Vorschriften umzusetzen. Das ist auch kein Vorwurf, denn das Personal kostet zusätzliches Geld das quasi durch die Lustlosgkeit der potentiellen Kunden nicht wieder reinkommt, Das ganze ist sehr schwierig und eine vernünftige Lösung gäbe es nur wenn zB die Bänderregelung problemlos funktionieren würde. Aber auch da steht man dann mitunter mal 1 Stunde an und da vergeht einem wirklich schon von Anfang an die Einkaufslaune, so leid es mir für die Händler tut.

      • Ab heute kommt noch 2G+.

        • 3G/2G /PLUS/ ist das einzig Sinnvolle!

          Wenn/da ja auch Geimpfte kaum weniger infektiös/infizierbar sind, als Ungeimpfte (’nur‘ die Wahrscheinlichkeit eines „schweren Verlauf“s wird reduziert) waren 3G/2G /ohne/ PLUS völlig verantwortungslose Privilegierung Geimpfter mit dem primären Ziel, geimpft-sein (relativ zum Ungeimpften) attraktiver zu machen.

  7. Man tut halt alles um die Menschen aus den Städten rauszuhalten, dass Ergebnis war also absolut zu erwarten.
    Keine Überraschung hier…

    Und die Innenstädte sind schon vor Corona am sterben gewesen.
    Man macht es einem auch echt leicht nicht in die Stadt zu wollen:
    Bei uns predigen sie immer und überall das sie keine Autos mehr haben wollen und machen Parkhäuser zu.
    Und dann muss Jeder mitmachen, jeder!
    Und wehe nicht.

    Tja es macht aber nicht jeder mit und bestellt dann halt online. Es wird immer dümmer…

  8. Die Städte wollen doch keine Besucher mehr. Da soll man doch nur wohnen, arbeiten und zu Fuß gehen.
    Ich zumindest fühle michndort nicht mehr willkommen und meide die Stadt schon seit Jahren und die Einkaufszentren außerhalb der Städte sind mit ihren immer gleichen Kettenläden ebenfalls uninteressant. Also wird im Online-Handel bestellt.

    • Sehe ich auch so, obwohl ich mal gerne ins Centro fahre, da man ganz gut dort essen kann.
      Aber ansonsten melde ich meine Innenstadt. Mit dem Auto ist es die Hölle hin und zurück, mit Öffis und x-mal umsteigen macht es keinen Spaß, vor allem mit mit einem Einkauf dabei. Also was soll ich da.
      Es kostet nicht mehr an Geld, Zeit und Nerven in der Innenstadt einzukaufen als kurz im Netz das passende zu suchen und auf bestellen zu drücken.
      Das sogenannte Einkaufserlebnis ist frustrierend.
      Das einzige wohin ich noch gehe sind Fachgeschäfte. Da fühlt man sich als Kunde noch geschätzt. Aber die findet man auch eher außerhalb der Innenstädte.

      • Kann man theoretisch so unterschreiben. Obwohl selbst in Berlin die Wege mit Öffis ja sehr kurz sind selbst aus dem „Umland“. Es ist einfach kein Interesse mehr da. Seit Corona ist „schlendern“ gehen auch eher ein Tanz auf dem Vulkan.

  9. Warum sollte ich meine Gesundheit beim fröhlichen 2G Shopping gefährden?
    In Krisensituationen lebt man automatisch sparsamer, und wenn man dann doch etwas erwerben möchte, ist es dank Elektroteilemangel exorbitant teuer geworden.
    Als Bonus noch Spritpreis, Bahn/Busticket, und an Wegelagerei grenzende Parkplatzgebühren in den Städten.
    Anschaffungen die nicht sein müssen werden nach hinten verschoben, Rest bekommt man online erheblich billiger, ohne zusätzliche Fahrtkosten, und ohne das man sich und andere gefährdet.
    Die Zeiten ändern sich eben, und manche Produkte bezieht man halt nur noch online.
    Wer da als Geschäftsmann den Anschluß verpasst, dem kann man halt nicht helfen.
    Früher gab es Kaufhäuser wie Hertie, Kaufhalle, Kaufhof etc., die bis auf wenige Ausnahmen auch verschwunden sind.

  10. Ich dachte Deutschland will jetzt die Welt retten und den CO₂ Ausstoß verringern.
    Da müssen wir halt auch weniger Konsumieren, sonst klappt das nicht. Entweder oder….
    Am besten wir leben wie die Amische, dann schaffen wir das locker.

  11. Naja, Corona mag das Ganze nochmal beschleunigt haben, aber schon vor Corona wollten abgesehen von den Einzelhändlern alle anderen den motorisierten Kunden ja nicht mehr in der Innenstadt haben. Und nur mit Radfahrern und ÖPVN Kunden langt es anscheinend nicht.

    Teilweise also hausgemachtes Problem

    • So ein Quatsch. Vor Corona war es hier in der Hamburger Innenstadt immer grenzwertig voll und in den 2 Monaten vor Weihnachten absolut unerträglich. Mit dem Auto in die City ist nur eine Option wenn man genau ein Geschäft besuchen will, zum Shoppen sind die Öffis viel besser. Ich fahre mit der U-Bahn bis zu einem Ende der Innenstadt, werde von meiner Frau durch unzählige Läden geschleift und darf am anderen Ende der Innenstadt einfach wieder in die U-Bahn plumpsen und mich nach Hause fahren lassen, ohne zum Auto zurück laufen zu müssen. Die Fahrzeit mit dem Auto ist übrigens bei guten Verkehrsverhältnissen genauso lang wie mit der U-Bahn, zur falschen Tageszeit braucht man deutlich länger mit dem Auto. Teurer ist die Autofahrt auch noch und schlecht für die Umwelt.
      Wenn ein nennenswerter Anteil der Kunden tatsächlich nicht in die City käme wegen der Parksituation, warum ist es dann so unerträglich voll dort?
      Im Moment ist es einfach die Unlust der Mehrheit, sich für ein bisschen Shopping einen verfluchten Killervirus einzufangen.

      • Na was für ein Glück, dass sich DEINE ÖPNV Situation auf Ganz Deutschland übertragen lässt und Deine Art einzukaufen die einzig richtige ist. Du bist nicht das Maß aller Dinge, einfach mal über den Tellerrand schauen könnte da hilfreich sein.

        • Das Extrembeispiel Hamburg zeigt sehr wohl für ganz Deutschland, dass es nicht an der Verdrängung des PKW liegt! In jeder anderen Stadt (von Berlin&München mal abgesehen) in der ich bisher war, konnte man deutlich besser&billiger mit dem Auto in der Innenstadt parken, als in Hamburg. Dennoch kommt die Hamburger Innenstadt an die Kapazitätsgrenzen. Und gleichzeitig jammern die Händler.
          Bennen wir doch einfach mal die Wahre Ursache des Problems: Immobilienspekulation.
          Die Mieten sind so unfassbar in den Innenstadtlagen, dass es nur noch für Ketten mit zweitem Standbein im Internet möglich ist, dort Ladengeschäfte zu betreiben. Mit dem Umsatz in den Filialen ließen sich die Mieten schon lange vor Corona nicht mehr erwirtschaften.
          Und auch praktisch alle anderen Städte, die eine „Innenstadt“ haben in der man ausgiebig shoppen kann, haben ÖPNV. Man muss doch nicht mit dem Stinke-Auto von seinem Dorf bis direkt vor den Laden fahren! Einfach mal am Standrand umsteigen… aber malüber dein Lenkrad zu schauen könnte zu hilfreich sein, als dass du es in betracht ziehen könntest, oder?
          😉

          • > Man muss doch nicht mit dem Stinke-Auto von
            > seinem Dorf bis direkt vor den Laden fahren!

            Ehm… doch?

            Und wenn die Politik das nicht ermöglicht, wird eben eine andere Politik gewählt.

            Hat schon seinen Grund, warum die Grünen vor der Bundestagswahl so dermassen abgestürzt sind. „Umwelt“ fand halt jeder gut als Thema, bis die Wähler vor der Wahl genauer hingeguckt haben, WIE die sich das vorstellen.

            Unfassbar, dass die mit ihren 14% trotzdem noch mit in der Regierung sitzen…

          • Soso, alle Städte mit einer „Innenstadt“ haben einen ÖPNV? Sehr lustig. Du warst wohl noch nicht so oft aus deinem Hamburg draußen im Rest von Deutschland.

            Glaub mir, es ist nicht überall so bequem. Kannst dich hier ja mal mit dem Bus (das ist der gesamte ÖPNV den es hier gibt) in die nächste größere Stadt kutschieren lassen. Musst aber schauen, der fährt hier tagsüber nur 1x pro Stunde.

            • Kann ich bestätigen. Vor 3 Jahren wollte ich von Hamburg aus mit meinem Auto zu einer Spezialwerkstatt fahren (wegen Erdgas). 20 Minuten hinter dem Elbtunnel ist der Wagen kaputt liegengeblieben.

              Die Rückfahrt der „20 Minuten“ mit Öffis hat 4 Stunden gedauert, soviel wie eine Viertel-Tankfüllung gekostet, ich kenne jetzt die ganze Nordheide, und das war ein GLÜCKSFALL, denn in dem Ort fuhr um 14 Uhr Mittags grad so noch der letzte Bus des Tages (Schulkinder).

              Noch geiler wurde es, als ich neulich mal Lust hatte, eine Wanderung durch die Heide mal nicht im Kreis zu machen — sondern einfach geradeaus und dann mit dem Bus zum Auto zurück. Auf einem Sonntag. Bus. In der Heide. Heute lache ich selber drüber. Die Route, die dabei rauskam, war folgende:

              – Mit meinem Auto in die Heide
              – Wandern

              – Vom Ziel aus mit dem Bus zur Regionalbahn
              – mit der Regionalbahn zurück nach Hamburg (wo ich herkomme…) – Harburg
              – Dort übernachten
              – Mit dem Regionalexpress am nächsten Morgen zurück in die Heide, andere Ecke
              – Mit dem Bus zum Auto

              – Mit dem Auto zurück nach Hamburg

              Ein Kurzurlaub in den Öffis. Wunderbar! …nicht.

  12. Die Läden werden verschwinden. Wohnraum wird entstehen. Was ist daran schlecht? Wenn die Immo-Besitzer auch die letzte „Bijou Brigitte“-Filiale nicht mehr anlocken können, müssen sie sich was anderes überlegen.

    • Solange Dein Arbeitsplatz nicht gefährdet ist, ist ja alles gut, ne?

      • Ja, alles gut. Da wo ich arbeite, ist unter mir das Back-Office eines Internet-Shops, eines IT-Dienstleisters und einer Steuerberatungsgesellschaft. Denkst du wirklich uns interessieren die Verkäufer bei „Karstadt“ um die Ecke?

      • Immer diese Arbeitsplätze die Kaputt gehen – das ist eine Lachnummer. Die kommen wo anders wieder – besser bezahlt mit besseren Bedingungen. Der wo früher die Pferdeäpfel auf der Straße aufgesammelt hat – verkauft heute Zigaretten in der Tankstelle und in Zukunft halt im Shop an der eSäule…

        • Ich glaube Du überschätzt die Arbeitsbedingungen der Angestellten im Online Bereich ggü dem stationären Handel.

          • Und du vergisst das es neben den Pickern auch Leute gibt die die Roboter warten müssen, die Systeme entwickeln und betreiben, ect.

        • @Blu
          Hört sich nach David Ricardos Kompensationstheorie an. Leider lässt sich diese IMHO nicht (mehr) in das digitale Zeitalter 1:1 übernehmen, wie dies ehedem galt.

          Ich sehe den Verbraucher von „morgen“ – der seine Mitnahmeprodukte an der „Tanke“ wie Kaltgetränke, Rauchwaren, Snacks & Co. kauft – vor einer Art großen Packstation® stehen, die ihm alle diese Waren ohne jegliche Probleme anbietet.

          Der aktuelle, „lohngedumpte, Mensch ohne Eigenschaften“ (Achtung: Satire) welcher aktuell diesen Arbeitsplatz noch inne hat, entfällt ersatzlos. Für ihn ist kein Platz mehr, da zu teuer.

          • Das Ein-Faktor-Modell von Ricardo ließ sich schon damals nicht mehr auf den Außenhandel übertragen. Aus dem Grund ist doch das Heckscher-Ohlin Theorem sowie insbesondere Leontief Theorem entstanden.

    • Eben, was man an Wohnungen in so nen Kaufhof bekommt. Und wenn ich in der Stadt bin muss ich 95 % eh bestellen. Und vermutlich ist es auch klimatechnisch besser man bringt es mir als das ich in die Staft fahre.

      Nur Klamottefn wenn man mal wieder ne Jeans braucht hol ich dann vor Ort.

  13. Mira Bellenbaum says:

    Ich lese immer nur „Umsätze“, „Umsätze“.

    Umsatz sagt gar nichts aus!

  14. War letzte Woche mit meiner Frau endlich mal wieder in Freiburg, obwohl wir nur 20km entfernt wohnen. Anfahrt mit dem Auto inklusive Stau, kein Spaß, nervig. Parkplatzsuche, nervig. Also ab ins Parkhaus. Bitte what??? 2,50€ für jede angefangene Stunde? Hmpf, ja gut, is halt so. Durch die Stadt gehetzt, irgendwelchen Schwublern ausgewichen, Mitarbeiter gesucht, um sich beraten zu lassen, ewig an der Kasse angestanden, weil hinten 3 Mitarbeiter stehen und schnacken, aber keine weitere Kasse geöffnet werden kann, „weil das Personal fehlt“. Jo, ich weiß wo sie stehen…
    Zurück zum Parkhaus, knapp einem Unfall ausgewichen, weil die Leute fahren wie bekloppt und nach 3 Stunden völlig fertig wieder zu Hause angekommen. Sprit verfahren, genervt, gestresst, im Stau gestanden, dummen Leuten begegnet… meine Fresse, sorry, ich versteh, dass keiner mehr den Einzelhandel nutzen möchte.

    • Klingt vor allem nach Autofahrerproblemen. Nimm doch die Bahn, ist viel entspannter und billiger. Dann bist du vielleicht auch noch nicht so auf Zinne im Laden und erkennst, dass die Mitarbeiter in so einem Laden durchaus auch mal Dinge besprechen und andere Sachen zu tun haben, als nur kassieren. Sonst sind irgendwann die Regale leer, der Laden dreckig und vermüllt.

      • Mit der Bahn? Ja weil ich auch gerne von Pennern, Ausländern und hyperaktiven Jugendlichen umgeben bin

        • Wenn Leute wie du den öffentlichen Verkehrsmitteln fernbleiben, ist das schon mal sehr begrüßenswert und erhöht die Lebensqualität aller anderen.

        • Wie bist du denn drauf? Hast du was gegen Ausländer? Oder sozial schwache? In den 10 Jahren die ich täglich zur Arbeit mit der U-Bahn gefahren bin, hatte ich 1 (!) mal Grund den Wagon zu wechseln, weil sich ein Obdachloser dort zuflucht vor dem Frost gesucht hatte und es wirklich unangenehm roch. „Ausländer“ und „hyperaktive Jugendliche“ haben in den 10 Jahren mit 0 Zwischenfällen auf sich aufmerksam gemacht. Durch häufige Fahrten am Abend auf den Kiez (Reeperbahn und Umgebung) kamen auch keine weiteren Zwischenfälle hinzu.
          Kann es sein, dass du von Vorurteilen zerfressen bist, mit wenigstens leichter Tendenz zum Rechtsradikalismus?

          • > In den 10 Jahren die ich täglich zur Arbeit mit der U-Bahn
            > gefahren bin, hatte ich 1 (!) mal Grund den Wagon zu wechseln

            Offensichtlich fährst Du einen anderen HVV als der Rest der Welt.

      • Immer dieses, „dann nimm doch den ÖPNV“. Nein und nochmals nein. Ich shoppe recht selten und wenn dann aber ausgiebig und somit sind die schnell Hände voll. Und dann? Soll ich dann per ÖPNV erst mal wieder nach Hause fahren, um die Hände frei zu bekommen? Und darf ich auch nur Waren kaufen, die klein genug sind, um sie mit den Händen durch den ÖPNV zu schleifen?
        Nee. Entweder komme ich mit dem KFZ in die Nähe des Einzelhandels oder es wird online bestellt.

        Ein weiteres Problem des Einzelhandels: Viele Händler versuchen nur Mainstreamware anzubieten und somit ist die Produktpalette bei vielen Händlern sehr eingeschränkt. Ich muss daher vieles zwangsläufig online bestellen, weil die Händler die Dinge gar nicht vorrätig haben.

      • Klar ist das ein Autofahrerproblem. Aber ohne Auto kannst Du auch nur Kleinigkeiten kaufen, weil Du anderes nicht vernünftig transportieren kannst – schon gar nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Und jene haben auch ihre Tücken, so entspannt, wie Du es offenbar annimmst, ist es oft genug nicht – und übrigens auch nicht unbedingt günstiger.

        • Also ich habe meine letzten 2 Waschmaschinen, den Trockner sowie Herd per ÖPNV eingekauft. Wenn mir jemand was verkauft, was ich nicht tragen kann oder will, dann liefert er mir das nach Hause. Ich habe noch nie für eine Lieferung mehr bezahlt, als ein billiges Auto in zwei Tagen an Kosten verursacht, ohne bewegt zu werden. Man muss für die Lieferung auch nicht immer den Preis bezahlen, der erstmal aufgerufen wird, schon gar nicht bei großen Dingen die typischer Weise ja auch etwas teurer sind – da handelt man sich die gratis-Lieferung gleich mit raus, wenn man den Preis verhandelt, sobald man den Preis fest hat. „Die Lieferung ist da mit drin.“ sagt man zum Verkäufer.

          • Wenn ich schon „Preis verhandeln“ lese… Will doch nicht erst handeln müssen, um einen guten Preis zu bekommen. Ich halte einfach online die Augen über einen längeren Zeitraum auf, vergleiche konstant Preise und schlage dann bei einem guten Deal zu.

            Ganz ohne Handeln, bekomme einfach eine Notification. Lieferung ist da auch inklusive.

    • Stimme dir voll zu, geht mir ähnlich.

      Muss wohl ein aus Norddeutschland hingezogener sein 🙂 Ich habe in Süddeutschland noch nie jemanden „schnacken“ sagen hören.

  15. Corona ist schon eine tolle Sache. Endlich hat man einen schuldigen gefunden!
    Ja, sicherlich hat 2G, Maskenpflicht und dieses ganze Kram dazu beigetragen, dass sich die „Einzelhandelskrise“ noch verschärft hat. Denn wer hat denn wirklich Lust, unter diesen Bedingungen Shoppen zu gehen?
    Aber im großen und ganzen haben in den letzten Jahren andere Dinge (viele wurden hier schon genannt) dazu beigetragen, dass der Einzelhandel in den Innenstädten irgendwie ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert ist. Das wird auch nicht mehr umzukehren sein.

    • Nein, der Einzelhandel nicht, Ketten sind ein auslaufmodell – ein guter Fachhändler ist auch in Zukunft Gold wert, aber der muss nicht Zwangsläufig in einer Innenstadt sein und bietet Mehrwert mit guter Beratung weil er weiß was er verkauft.

  16. Mr. Internet says:

    Ich kaufe seit 2001 ausschließlich online in den verschiedensten Shops, selten mal in der Bucht. Retouren habe ich unter 0,01% (weil ich mir dreimal uberlege, ob ich den Kram wirklich brauche und allerhöchsten dreimal im Jahr was zurückgeht) und meinem Portmonee geht es bestens. Nie schlechte Erfahrungen gemacht und so ziemlich alles schonmal online bestellt. Beratung? Gibt’s im Internet, sogar 500mal besser als in einem Geschäft. Ich vermisse nichts an den „richtigen“ Geschäften und haben deren Untergang bereits 2004 vorausgesehen. Und seit 2010 wird gejammert… Naja Totgesagte leben bekanntlich länger.

    • Peter Brülls says:

      Soso.. Du bestellst also 30.000 Sachen pro Jahr? Meine Güte, Du bist ja nur mit auspacken beschäftigt.

      • Mr. Internet says:

        Ich überlege dreimal, ob ich den Schrott brauche, Lebensmittel ausgeschlossen. Lebensmittel kaufe ich in einem Hypermarket (12km) wo ich einmal alle zwei Wochen hinfahre und das Auto voll lade. Der Rest online, egal ob Fernseher, WaMa, WäTro, Kühlschrank und alles was kleiner ist. Ich brauche keine Innenstadt samt den SUV Fahrern die eh zwei Parkplätze brauchen. Von mir aus können sie Innenstädte komplett für den Autoverkehr schließen oder Tempo 20 oder 5 Euro pro 10 Minuten Parkgebühren einführen – ist mir alles Recht.

        • Peter Brülls says:

          Es ging darum dass Deine 0,01% offensichtlicher Quatsch sind. Wer mit solchem Unsinn in die Diskussion einsteigt, den kann ich erst mal nur bedingt ernst nehmen.

          Alle zwei Wochen Lebensmittel? Ich dachte gerade Vegetarier (Fleisch kann ja nicht dabei sein) würden Wert auf frisches Gemüse legen.

          • Wow, man kann aber auch jedes Wort auf die Goldwaage legen. Also ich ha. Das mit den 0.01% jedenfalls verstanden. Stilmittel menschlicher Sprache und so…aber klar, kannst Du natürlich auch wörtlich nehmen…

  17. Hi. Ich habe schon vor der Pandemie viel online bestellt. Ich war aber auch öfter gerne in der Stadt zum Bummeln. Gerade zur Weihnachtszeit. Der stationäre Handel hat mich dieses Jahr verloren. Wegen 2G. Bin zwar geimpft und habe seit einer Woche auch den Booster, aber das Schlange stehen vor den Geschäften wegen der 2G Kontrollen habe ich mir dann doch lieber erspart.

  18. Die Stadt wird einem verleidet wo es nur geht, horrende Parkplatzgebühren, Tempo 30 , 2-3 Spurige Strassen werden mit Fahrradspuren auch in gegenrichtung eingrichtet.
    Ihr wollt mich nicht, ok . Online habe ich diesen Stress nicht.

    • Sehe ich auch so. War früher gerne 8-10 mal im Jahr ins 60 km Kassel gefahren. Dieses und letztes Jahr kein einziges mal trotz „Coronafreien“ Sommer.

    • Peter Brülls says:

      Wie sich die Wahrnehmung doch ändern. Gäbe es diese Fahrradspuren, dann wäre ich vielleicht öfter in der Stadt.

      So ist mir das aber zu stressig, da man immer aufpassen muss von überforderten Autofahrern überfahren zu werden. Bei Einhaltung der StVO, wohlgemerkt.

  19. 2G hat mit Sicherheit dazu beigetragen. Wer hat Bock sich erstmal testen zu lassen vorm Shopping? Was aber mittlerweile auch eine Rolle spielt ist mit Sicherheit das Geld. Wir sind im 2ten Jahr mit dem Corona Wahnsinn, viele Firmen sparen wo sie können, es mangelt an Material und dann aus Folge daraus an Arbeit. In unserem Betrieb war vor Weihnachten extrem wenig los, das gab es so noch nie seit ich dort bin, Weihnachten war schon immer Vollgas. Aus Folge daraus gab es weniger Überstunden, Sonderschichten usw. In der Autoindustrie liest man seit Monaten von Kurzarbeit und Chipmangel. Das betrifft auch die Zulieferer. Im großen und ganzen haben alle weniger im Geldbeutel also wo soll dann der Umsatz herkommen? Vom Onlinehandel hört man verdächtig wenig, da bin ich mal gespannt ob es da neue Rekorde gab. Der Black Friday war auch schwächer als letztes Jahr.

    • Steht doch am Ende des Texts das es im online Handel boomt, nicht zu Ende gelesen?

    • 15,8% Umsatzplus im Onlinehandel. Steht doch im Text, also nicht raten sondern einfach mal lesen.

      • Das Plus im Onlinehandel kann doch ein reiner Verlagerungseffekt vom stationären Handel sein. Es ist aber trotzdem möglich, daß diese Verlagerung nicht vollständig erfolgt ist und in Summe somit weniger Geld ausgegeben wurde, was die Spar-These von Legomio als durchaus mögliches Szenario erscheinen läßt. Nur die quantitative Betrachtung bringt die Antwort.

    • Auf der einen Seite sind diejenigen, die mit finanziellen Einbußen durch Corona zu kämpfen haben, auf der anderen Seite die Mehrheit der Bevölkerung, die durch Corona weniger Ausgaben bei gleichem Einkommen hat.

  20. Das ist modernes Betteln nach Staatshilfen. Es ist immer leichter den Angestellten zu sagen, wie scheisse doch alles ist, anstatt mal selber vor der eigenen Türe zu kehren.

    Kenne zwei Ladenbesitzer in Mitteldeutschland, einmal Kleinstadt der andere in einer Großstadt und beide sind sehr zufrieden mit dem Geschäft. Klar besser geht immer, aber soweit wie ich mitbekommen habe lief es sehr gut. Aber auch beide haben ihr Geschäft als Hybrid aufgestellt, quasi off- wie online. Dazu gehört tatsächlich auch ein Privat Shopping Erlebnis anzubieten, ein Unwort aus der dritten Welle. Das alles hat viel umdenken, Zeit und Geld gekostet, aber es scheint sich gelohnt zu haben.

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