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Halide Camera: Update bringt Unterstützung für Apples ProRAW-Format

Kamera-Apps gibt es eine Menge für iOS. Ein Kandidat aus dieser Kategorie findet jedoch immer seinen Platz auf meinem iPhone, und das ist Halide. Die App hat eine Menge Potenzial und wird von seinen Entwicklern auch mit viel Mühe gepflegt. Egal wann Apple ein neues Feature aus dem Boden stampft, Halide ist meistens direkt mit dabei. Mit iOS 14.3 zieht nun das neue ProRAW-Format auf dem iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max ein. Halide hat mit dem neuesten Update – wie andere Kamera-Apps nun auch – direkt die Unterstützung dafür erhalten und ihr könnt euch entscheiden, ob ihr im Standard-ProRAW oder in Halides optimierter Version ProRAW+ oder eben im Standard-RAW-Format fotografieren wollt.

Solltet ihr Halide-Nutzer sein und eines der neuen iPhone-12-Pro-Modelle besitzen, dann könnt ihr das Update ab sofort herunterladen.

?Halide - RAW Manual Camera
?Halide - RAW Manual Camera

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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17 Kommentare

  1. Kurze Frage in die Runde: was macht halide für euch besser als die eingebaute Kamera App? Oder ist die App nur nützlich, wenn man professionell fotografiert?

    • IMHO ist das eine der am meisten überschätzten Apps überhaupt. Am Schluss ist ein iPhone einfach ein iPhone – egal, wie viel Krimskrams in eine Foto-App gepackt wird. Und ob deren Algorithmen besser sind, als die von Apple, wage ich zu bezweifeln. Ausserdem geht durch den ganzen Ballast an (Pseudo-) Funktionen die ganze Spontaneität flöten. Nein, danke.

      • Teilweise gebe ich Dir Recht, für den spontanen Schnappschuss taugt Halide nicht wirklich, da sollte man besser die Foto App nehmen. Wenn man Landschaftsbilder Portraits etc. machen will, sieht und sah man schon einen Unterschied. Das Problem wie immer, wenn man es nicht dauernd nutzt, fängt man immer wieder von vorne an, was bei dem UI aber ok ist. Bei meiner D750 weiß ich intuitiv was ich machen muss, die habe ich aber auch schon seit 6 Jahren und nutze sie nie anders.

    • Andere Frage. Was macht RAW Daten eigentlich zu ProRAW Daten?
      RAW ist doch an sich schon unverändert und unkomprimiert.

      • Habs weiter unten gelesen. Sind also diese DNG TIFs, also kein RAW mehr, richtig?

        • *Das* RAW-Format gibt’s sowieso nicht. Jeder Hersteller speichert die Rohdaten vom Sensor ab, wie er will und am Ende muss man zusehen, wie man die „entwickelt.“

          DNG ist ein Versuch, ein Standard-RAW-Format zu etablieren und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Basiert auf TIFF, weil das Format sehr hohe Farbtiefe kann.

          ProRAW ist ein 12 bit RAW DNG mit etlichen Zusatzdaten. Zum Beispiel den Dynamikumfang von 14 unterschiedliche Blenden. Quasi eine Belichtungsreihe, aber noch nicht entwickelt. So kann man in unterschiedlichen Bereichen mehr herausholen, ohne das etwas wegbricht (so wie in dem Twitter-link zu sehen).

          • Sorry, aber wenn du DNG einem RAW gleichsetzt, dann hast du das Prinzip von RAW nicht verstanden. Es ist völlig egal, mit wie viel Farbtiefe und Metadaten ein TIF aufgebretzelt wurde: Es ist kein RAW. Stichwort: Demosaicing

            • TIFF ist ziemlich komplex und kann auch ein Multi-Stack Bild mit separaten Kanälen speichern. Und DNG ist lediglich ein Containerformat. Und so wird das dann auch gemacht. ProRAW speichert das RGB-Raster ohne Demosaicing ab. Das geschieht erst beim betrachten bzw speichern/konvertieren.

      • Das Marketing macht sie zu ProRAW. Und dieses Format ist so ziemlich das Gegenteil von RAW, denn am Bild hat sich in jedem Fall zuerst die “Computational Photography” abgerackert. Ohne das geht es bei diesen winzigen Sensoren und Linsen ja gar nicht.

        • Nein. Was du meinst ist das, was man am Ende auf dem iPhone als Foto hat. Also das Ergebnis aus ProRAW-Daten und den Anpassungen in der „Computational Pipeline.“ Die ProRAW Daten sind das Ausgangsmaterial dafür. Am Ende hast du also ein ProRAW und ein JPEG.

          • Keine Ahnung was du bekommst, aber ein „Pseudo-RAW“ aus meinem iPhone 12 Pro Max wird als DNG geliefert – und nicht als RAW oder JPEG. Du irrst in diesem Fall.

            Schon früher konnte man in Lightroom Mobile in „RAW“ fotografieren, mit Filter und allem. Am Schluss wurde dann zum Beispiel ein schwarzweisses DNG geliefert. Weniger RAW geht gar nicht.

      • Ich habe das so verstanden, dass die Einstellungen zum Beispiel bei Portraits mit abgespeichert werden. Das war vorher bei Halide nicht mögliche (jetzt aber natürlich auch native mit der Foto App). Damit sollte man Portraits in ProRaw von Apple in 12bit nachbearbeiten können.

  2. Ein kurzes testphoto sah vielversprechend aus! Mein Problem mit Halide war, dass ich es nie geschafft habe das rauschen in dunkleren Bildern nie so in den Griff zu bekommen wie ich woll. Das ist jetzt deutlich besser!

  3. Weiß eigentlich jemand ob Skylar Luminar 4 auch Apple ProRAW unterstützt?

    • Ich habe die Software nicht, aber das ist doch anzunehmen. Eigentlich ist jede halbwegs brauchbare Bildverarbeitung kompatibel. Apple spricht zwar vollmundig von “RAW”, aber produziert wird ein DNG – und DNGs sind keine RAWs, sondern TIFs in einem Container.

      Also muss ein RAW-Converter nicht an das vermeintlich neue Format angepasst werden. Auch in Capture One 20 läufts wie geschmiert.

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