Govee Glide Hexa Light Panels ausprobiert

Der chinesische Hersteller Govee hat es sich mit Beleuchtungslösungen mittlerweile auch in Deutschland gemütlich gemacht. Dabei hat man nicht immer das Rad neu erfunden, stattdessen hat man sich wohl unbestreitbar auch von Designs anderer Hersteller inspirieren lassen. Lichtstrips hat man im Angebot, Lampen, Lighbars und andere Lösungen. Ganz neu im Angebot sind die Govee Glide Hexa Light Panels. Die erinnern viele unserer Leser sicherlich an Nanoleaf. Grund genug für mich, mir das Ganze anzuschauen. Zum regulären Preis von knapp 190 Euro bietet Govee seine Glide Hexa Light Panels an. Dafür gibt’s im Paket 10 von ihnen.

Packt man die Glide Hexa Light Panels aus und kennt Panels von Nanoleaf, dann fallen flott die Unterschiede auf. Während man bei Nanoleaf auf Steckverbindungen auf jeder Seite setzt, hat Govee fünf Schnittstellen an jedem Panel (4 Ausgänge und 1 Eingang). Die werden dann auch zusammengesteckt. Allerdings nutzt man da eine recht lang wirkende Steckverbindung. Die Panels selbst müssen in Reihe gelegt und geschaltet werden. Vorab eine Anmerkung: Meine Fotos zeigen nicht an der Wand angebrachte Panels. Dies habe ich gemacht, damit man die Steckverbindungen sehen kann, ihr könnt natürlich ohne Spalten die Panels an eurer Wand ankleben!

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Die Panels selbst wirken stabil, was sicherlich auch daran liegt, dass sie ziemlich dick sind. Letzten Endes bastelt man das für sich passende Setup zusammen. Sollte kein Problem sein. Danach kann das Gebilde an der Wand angebracht werden, entsprechende Kleber sind dabei. Mein Tipp an dieser Stelle: Vielleicht vorher alles durchchecken, bevor man es an die Wand klebt. Ran geht es leicht, runter eher schwer.

Die App von Govee ist tatsächlich brauchbar, man muss sich aber etwas einarbeiten. Während Nutzer von Nanoleaf darauf zählen können, dass die App das Layout erkennt, müssen Nutzer der Govee Glide Hexa Light Panels ihr Design in der App hinterlegen. Ist allerdings nicht wirklich eine Mammutaufgabe. Es sind ja „nur“10 LED-Panels. Die können dann auf zig Arten gesteuert werden. Multi-Color, Szenen, Zeitschaltung und auch manuelles Ansprechen der einzelnen Panels ist möglich. Besonders schön sieht es natürlich aus, wenn man die Szenen nutzt – oder das Ganze als dynamische Beleuchtung bei Musik verwendet.

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Die Govee Glide Hexa Light Panels werden auch von Amazon Alexa und dem Google Assistant erkannt, allerdings gibt es auch Siri Shortcuts. Für erfahrene Nutzer, die vielleicht eine Lösung wie HomeBridge für die Integration von Geräten in HomeKit nutzen, gibt’s ein tolles Plugin. Das hievt die Govee-Lampen auch in euer Apple-Universum. Bei der Steuerung per Assistent bitte bedenken, dass die einzelnen Panels nicht direkt angesprochen werden können. Das volle Programm gibt’s nur über die Govee-App.

Im Betrieb selbst gibt’s nichts zu meckern. Die Panels funktionieren. Das Licht sieht aus wie eingestellt. Automatische Szenen sind bequem und sehen nett aus. Der DIY-Bereich in der Govee-App ist frickelig. Aber wer 190 Euro für 10 Panels ausgibt, der wird sich sicherlich einarbeiten wollen, und sich das Ganze mal selbst anschauen. Eine Empfehlung kann man hier nicht pauschal abgeben, so etwas muss jeder für sich selbst entscheiden. Govee verspricht nichts, was sie nicht halten. Die App ist weiterhin brauchbar (ich testete schon einige Lampen). Für mich persönlich wären die Panels aber nichts.

Preislich liegt man auf einer Ebene mit Nanoleaf. Letztere nutzen schmalere Rahmen und arbeiten zudem nativ in HomeKit. Auf der anderen Seite habe ich bisher immer nur Ärger mit den Nanoleaf Canvas gehabt, da diese oft Probleme in Mesh-Netzwerken machen und selten bis nie korrekt funktionierten (hab 3 Sets durch). Das Problem hatte ich mit Govee bisher nicht, wobei diese auf einem Mix aus 2,4 GHz und Bluetooth setzen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Erinnert mich an die Studiokulisse von Dalli Dalli (nur bunter). Schön, dass Geschmäcker unterschiedlich sind. Ich würde die nicht mal mit vorgehaltener Waffe an meine Wände anbringen.

  2. Mich stört das man die Kacheln an die Wand kleben soll… ich nehme an beim Entfernen ist die Chance groß, dass man ein Stück Tapete/Farbe mitnimmt. Und bei solchen Kachel-Lösungen möchte man ja vielleicht im Laufe der Zeit mal die Anordnung ändern. Ich vermute mal die Klebeflächen sind nur einmal einsetzbar…? Gut, doppelseitiges Klebeband kriegt man im Baumarkt… Trotzdem, gefällt mir nicht die Lösung.

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