Google zeigt mehr „Interessante Orte“ in der Desktop-Suche

Googles Explore-Feature, das euch in der Suche „Interessante Orte“ anzeigt, ist grundsätzlich altbekannt. Beispielsweise könnt ihr, egal ob mobil oder am Desktop-PC, nach einer Stadt wie Las Vegas suchen. Dann seht ihr am rechten Bildschirmrand nicht nur Informationen zur Stadt, sondern könnt auch besagte, interessante Orte anwählen um Details zur Adresse, den Öffnungszeiten und der genauen Position in Google Maps zu erhalten. Bei englischen Spracheinstellungen wird das Explore-Feature im Browser nun noch weiter aufgepeppt.

In deutscher Sprache noch nicht in dieser Form verfügbar, zeigt das Explore-Feature an Desktop-PCs z. B. auch bei der Suche nach Begriffen wie „Fried Chicken“ Restaurants in der Nähe an, welche das jeweilige Essen anbieten. Es erscheint dann direkt in der Suche das passende Karussell-Widget dazu. Dort werden dann Vorschläge nach Kategorien wie „Amerikanische Restaurants“, „Beste Plätze für ein Essen mit Kindern“, „Restaurants mit Hühnchen“, etc. angeboten. Der Klick auf die Vorschläge führt dann direkt in eine Art Google-Maps-Oberfläche, in der ihr die einzelnen Orte links auswählen könnt und sie dann rechts auf der Karte seht.

Soll also aussehen, wie auf dem obigen Screenshot von VentureBeat. Ihr befindet euch dann aber immer noch in der Google-Suche. Leider funktioniert das Ganze eben aktuell nur, wenn Englisch als euere Systemsprache eingerichtet ist und nach Themen gesucht wird, die mit Essen und Trinken zu tun haben. So hat ein Sprecher Googles es dann auch bestätigt.

Google experimentiert aktuell damit, wie man die Verweise auf Google Maps am besten in die Suche einbindet. Sicherlich wird die neue Funktion auch Deutschland noch erreichen. Langfristig wird Google dann bestimmt auch nicht nur auf Restaurants und Co. Querverweise integrieren, sondern auch zu anderen Bereichen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.