Google verbessert Nutzererfahrung für Abonnements im Google Play Store

Schon seit einiger Zeit gibt es für Android-Nutzer die Möglichkeit, App-Abonnements direkt über den Menüpunkt „Abos“ im Google Play Store einzusehen. Bisher war hier allerdings noch nicht viel Interaktion möglich, was Google nun mit Hinsicht auf die stetig steigenden Abonnentenzahlen endgültig ändern möchte.

Daher stellt das Unternehmen nun einige Neuerungen für den Google Play Store vor, von denen sowohl Verbraucher, als auch Entwickler profitieren sollen. Den Anfang macht zum einen das sogenannte Subscription Center. Hier können die Nutzer ganz einfach sämtliche bestehenden App-Abos einsehen, sie erneuern, kündigen oder auch Bezahlmethoden anpassen.

Funktionen des Subscription Centers
  • View all of their subscriptions to see details and status
  • Manage and update payment methods, including setting up a backup payment method
  • Renew a subscription
  • Restore a cancelled subscription
  • Cancel a subscription
 

Sollte ein Nutzer eines seiner Abonnements kündigen wollen, so wird er fortan mit einer kurzen Umfrage konfrontiert, um dem Entwickler der App ein besseres Feedback hinterlassen zu können, was zur Kündigung geführt hat.

Doch auch für die Entwickler der Apps gibt es Neuigkeiten. Eines der wohl am meisten angefragten Features war die Möglichkeit, Preisänderungen für Abos auf einfache Art vornehmen zu können. Von nun an kann ein Entwickler direkt über die Google Play Console an seiner Nutzer herantreten und sie über anstehende Preisänderungen informieren und abfragen, ob die Nutzer unter diesen Bedingungen ihre Abos behalten oder doch lieber kündigen möchten.

Google Play wird die Nutzer demnach per Mail, Push-Benachrichtigung und per In-App-Nachricht über die Änderungen informieren und bestehende Abos automatisch als gekündigt betrachten, sollte ein Nutzer zum Ablauf seines Abos nicht wenigstens eine der Meldungen bestätigt haben.

Über diese und ein paar weitere, kleine Änderungen am System informiert Google aktuell in einem umfangreichen Beitrag, wo sich Entwickler unter anderem auch noch ein paar Tipps abholen können, wie sie jene Funktionen für ihre Apps nutzen können.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Ich finde das Wort Nutzererfahrung sehr lustig und nominiere es zum Unwort des Jahres.

    Nutzer sind Datensammler und Wirtschaft.

    Die die Plattform nutzenden Menschen sind aus Perspektive der Nutzer das Nutzvieh.

  2. Den Menüpunkt „Abos“ habe ich schon. Aber das kostenlose 3-monatige Probeabo von YouTube Music, das ich gestern abgeschlossen habe, taucht dort nicht auf?

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