Google: Unternehmen können Spenden-Links und Gutscheinangebote direkt im Profil einfügen (noch nicht DE)

Die Coronakrise knabbert nicht nur an den Nerven von uns Bürgern, die sich mit Masken für den „Außeneinsatz“ bewaffnet in den heimischen vier Wänden verschanzen, um gefährdete Personenkreise nicht dem Virus auszusetzen. Sars-Cov-2 bringt auch sehr viele Unternehmen an ihre Existenzgrenzen, zahlreiche Läden, Restaurants und Kneipen mussten schon endgültig schließen.

Google bereitet gerade eine Neuerung für Unternehmensprofile vor, die zuerst in Kanada, den USA, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland verteilt wird und es den Unternehmen ermöglicht, sowohl Spenden-Links (beispielsweise per PayPal) als auch Links zu Gutscheinen direkt in ihr Profil einzubauen. Google verlangt angeblich weder für das Teilen der Spendenseiten, noch für das Anbieten von unternehmenseigenen Gutscheinen eine Gebühr von den Händlern/Betreibern. Dafür könnten dennoch Gebühren durch etwaige Partner im Zusammenhang mit den Gutscheinen entstehen.

Ich halte es für eine gute Geschichte, da es sicherlich vielerorts Menschen gibt, die ihre Lieblingsläden, -Restaurants und Co. gern vor der Insolvenz retten oder zumindest mit finanziellen Mitteln unterstützen möchten, sodass diese nicht schließen müssen. Google teilt mit, dass das Feature in den kommenden Wochen auch in anderen Ländern und Regionen zur Verfügung gestellt werden soll, womöglich dann auch hierzulande.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Da wird es aber schon albern, wenn jetzt gewinnorientierte Unternehmen durch Spenden „gerettet“ werden sollen. Das ist bei VW schon lächerlich, dass wird aber auch beim kleinen Betrieb nicht besser.

    Welches dieser Unternehmen, gerade in der Gastronomie, hat denn immer ehrlich Steuern gezahlt? Vermutlich ausser großen Ketten wie McDonald’s und Co. kein einziger.

    Wer von denen, die sich jetzt für das Nichtstun bezahlen lassen wollen, hat denn vorher was für Arbeitslose getan?

    Es gibt kein Recht auf Gewinne. Wer sich selbstständig macht, kann immer pleite gehen. Da ist es egal, ob Corona oder Angriff der Marsmenschen. Sich nun aber hinzustellen und die Hand aufzuhalten, weil die Geschäftsidee nicht mehr in die Zeit passt, hilft doch niemandem.

    Gerade im Gastrobereich wird vermutlich bis Jahresende kein Im-Haus-Geschäft möglich sein. Will man nun nach Corona 7 Monate kostenlos die Gutscheine abarbeiten? Wer jetzt Pleite ist, ist es mit Gutscheinverkauf doch auch.

    Spenden werden die Leute vielleicht einmal, aber nicht jeden Monat. Jeder sollte sehen, seinen Betrieb so schnell wie möglich abzuwickeln oder sich mit seinem Vermieter einigen.

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