Google Teachable Machine: Machine Learning zum Herumspielen

Google hat für Interessierte die Teachable Machine ins Netz geschickt. Im Wesentlichen will das Unternehmen damit verdeutlichen, was Machine Learning bedeutet bzw. wie eine künstliche Intelligenz neue Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt. Ihr könnt auf die Teachable Machine direkt über den Browser zugreifen und benötigt zusätzlich nur eine aktive Webcam. Allzu komplexe Sachen könnt ihr auf der Site nicht anstellen, aber bereits die Spielereien sind ganz spannend. Zum Beispiel könnt ihr der KI beibringen auf spezifische Gesten in einer bestimmten Weise zu reagieren.


Im Grunde trainiert man drei unterschiedliche Klassen: So kann man beispielsweise der Teachable Machine beibringen beim Hochhalten einer Hand ein bestimmtes GIF zu zeigen. In einer anderen Klasse kann etwa beim Präsentieren einer Banane hingegen ein bestimmter Soundeffekt erschallen. Die KI kann nun die verschiedenen Eingaben unterscheiden und entsprechend reagieren. Das ist natürlich maschinelles Lernen auf einem sehr einfachen Niveau, kann aber z. B. auch Kinder spielerisch an die Technik heranführen.

Hauptsächlich geht es ja in diesem Fall um die Erkennung von Mustern. Ähnliche Techniken kommen in vielen Anwendungsgebieten zum Einsatz bzw. könnten auch in Zukunft eingesetzt werden – z. B. um mit einer Geste im Smart Home die Heizung anzuschalten und mit einer anderen das Licht zu dimmen. Falls ihr eine Webcam nutzt, könnt ihr ja mal mit der Teachable Machine herumspielen. Für etwas kurzweilige Unterhaltung eignet sich die Website allemal.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

2 Kommentare

  1. Ich sehe da nur Bildverarbeitung / Objekterkennung.
    Faszinierend wäre es gewesen, wenn mir die Maschine mein Alter, mein Geschlecht, meine Haarfarbe und eventuell länge, meine Stimmung, eventuell noch die Umgebung gesagt hätte.

  2. Sparbrötchen says:

    @Paul
    Mecker, mecker. Aber wenn es Dich glücklich macht:
    Microsoft Gesichtserkennungs-API
    https://azure.microsoft.com/de-de/services/cognitive-services/face/
    bzw. https://how-old.net/

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.