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Google: Suchergebnisse sollen dank künstlicher Intelligenz immer besser werden

Google hat diese Woche noch einmal die letzten Jahrzehnte der Google Suche Revue passieren lassen und zugleich einen Ausblick gegeben. So werde die Suchfunktion durch KI-Unterstützung immer besser und liefere noch präzisere Ergebnisse. Genau genommen, erlebe man aktuell eine Zeit, in der man die Suchfunktion durch künstliche Intelligenz mehr nach vorne bringen könne, als zuvor innerhalb eines Jahrzehnts.

Viele Anpassungen betreffen leider zunächst nur die USA. Etwa will Google sein BERT-System nun für jede englischsprachige Suche verwenden. Auch im Bereich des Such-Rankings habe man Verbesserungen vorgenommen. Es gebe zudem große Optimierungen bei der Erkennung falsch geschriebener Wörter. Das sei auch dringend notwendig, denn aktuell sei etwa jede zehnte Suchanfrage falsch geschrieben. Zudem könne man nun einzelne Passagen von Websites indizieren, was bei sehr spezifischen Suchanfragen nützlich sei, um die passende Antwort zu ergattern. Diese Technologie werde 7 Prozent aller Suchanfragen in allen Sprachen verbessern, sobald sie bald weltweit verfügbar sei.

Ende dieses Jahres wolle man zudem Unterthemen besser zu verstehen. Etwa wenn jemand nach „Trainingsgeräte für Zuhause“ suche. Dann sei es besser möglich, Unterthemen wie das Budget, Tipps zur Geräteauswahl oder auch zur Aufstellung anzubieten. Zudem könne man nun sogar in Videos relevante Abschnitte besser verstehen und hervorheben – wie Kapitel in einem Buch. Bis Ende des Jahres sollen 10 Prozent der Suchanfragen bei Google diese neue Technologie nutzen.

Google wolle laut eigenen Aussagen auch Qualitätsjournalismus mehr unterstützen. Wobei darunter natürlich jeder etwas anderes versteht. Belohnen will man jedenfalls aufwändigere Recherchen bzw. bei jenen helfen. Dafür stellt man Journalisten Pinpoint zur Verfügung. Es kann rasch große Mengen von Dokumenten sichten und etwa die am häufigsten genannten Personen, Organisationen und Standorte automatisch identifizieren und organisieren. Anmeldungen sind für Journalisten ab dieser Woche möglich.

Über andere Features, wie etwa das Erkennen von gesummten Songs, haben wir ja schon gebloggt. Insgesamt tut sich da aber mal wieder einiges bei Google, das dann am Ende natürlich nicht nur die Google Suche an sich, sondern auch andere Produkte und Apps des Unternehmens aufwerten soll.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Wie immer gilt bei Google: Schauen wir mal. Die großspurigen „KI“-Algorithmen sind in der Praxis oft doch erschreckend blöde. Werbekunden von Google kenne das zur Genüge. Besonders geil: Wenn dann eine völlig unsinnige Ablehnung durch den wahnsinnig schlauen Algorithmus kommt, der Supportler bestätigt, dass die „Intelligenz“ völlig daneben liegt, aber der Mensch nicht mehr korrigierend eingreifen kann, weil es der „Algo“ entschieden hat…
    Beim Suchanfragen-Matching sehe ich auch massenweise Schwachsinn. Und wer sich mal Google Suchergebnisse ansieht, findet verblüffend oft Berge an unrelevantem Kram oder billigstem SEO-Beschiß.
    Also: Lasst uns mal abwarten, was sie wirklich liefern.

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