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Google stellt Nest-Sicherheitssystem ein

Google hat vor langer Zeit Nest übernommen und die Produkte des Unternehmens stets weiter entwickelt. In den USA ist das angebotene Portfolio etwas größer als hierzulande. Während wir hier die Nest-Kameras, -Lautsprecher, Nest Wifi, eine Video-Türklingel und Rauchmelder zu Gesicht bekommen, bietet man in Amerika noch ein Keypad, Sensoren und Thermostate an. Auch ein Sicherheitssystem ist mit dabei, das aus einem Hub mit Keypad und Sensoren für Türen und Fenstern besteht. Auch NFC-Fobs sind zum Entsperren des Systems mit an Bord. Google hat das Nest Secure Alarm System – so die korrekte Bezeichnung – 2017 vorgestellt und nicht nach Europa gebracht.

Wenn man nun im US-Store nach dem Produkt sucht, wird man mit einem „No longer available“-Schriftzug auf dem Kaufen-Button begrüßt. Google bestätigte bereits gegenüber The Verge, dass man das Sicherheitssystem nicht länger produzieren und verkaufen wird. Der Support wird jedoch weiter aufrechterhalten. Besitzer des Systems können also weiterhin auf Hilfe bei technischen Problemen hoffen. Die Frage ist nur, wie lange. Dazu äußert sich Google (noch) nicht. Vermutlich enttäuschend für Kunden, die ihr System vermutlich nicht mehr um neue Hardware erweitern können.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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13 Kommentare

  1. Eigentlich schade, einige Funktionen waren ganz nett überlegt.

  2. 2010 gegründet (Nest) mit Risikokapital
    2014 von Google übernommen (3 Milliarden?)
    2017 Verluste im Bereich 600+ Millionen
    2019 auf der Google I/O große Ankündigung nur eine Marke verwenden zu wollen (Google Nest)
    2020 Nicht mehr verfügbar

    Krasse Entwicklung.

    • Normaler Produkt lifecyle bei Google. 1. sollte man sich für langlebigen Einsatz wie zu Hause keine Cloud Produkte kaufen und 2. erst recht nicht von Google.

        • +1
          Google arbeitet hartnäckig daran, sich einen Ruf zu erwerben, demzufolge man deren Hardware (Nest eingeschlossen) bei Kaufentscheidungen mangels ausreichender Unterstützung ignorieren muss. Ich finde das schade, da einige Produkte wie z.B. die Nest Rauchmelder und Nest Hello aus meiner Sicht durchaus interessant sind. Bei den Preisen bin ich jedoch nicht bereit, in diese Hardware zu investieren, da ich damit rechnen muss dass der Hersteller kurz nach Kauf den aktiven Support einstellt.

      • Wie wahr.

  3. Wie lange kann man den Google Assistant noch verwenden?

  4. Geht es jetzt nur um dieses eine Produkt, das nie in Deutschland erschienen ist oder generell um Nest. Das kann ich mir kaum vorstellen. Konnte es nicht aus dem Artikel rausfiltern.

  5. Und wieder mal zeigt es sich, dass Cloud nicht für eine Hausinfrastruktur taugt. Häuser sind nun mal keine Wegwerfprodukte wie Handys, sondern stehen viele Jahre und können auch nicht einfach mit einer neuen Infrastruktur versehen werden. So lange es nur „Anbauprodukte“ wie Rauchmelder sind, geht es ja noch, aber soll ich nun eine Smarte Türklingel sauber einbauen und im Haus vernetzen, wenn diese nach 5 Jahren nur noch eine dumme Klingel ist, weil die ganze tolle Cloud-Funktionalität vom Hersteller nicht mehr unterstützt wird?
    Ich habe selber viel Spaß an meinem openHAB und der Steuerung per App, aber nach wie vor finde ich das meiste „Smart Home“ eine teure Frickelei ohne Nachhaltigkeit. Mir graut es schon vor dem Umstieg auf openHAB 3, wenn Bindings der Version 1 nicht mehr unterstützt werden sollen, weil ich mir sicher bin, dass nicht alle Bindings umgestellt werden.

  6. Verstehe ich es richtig, dass Nest Protect, also die Rauchmelder, nicht eingestellt werden?

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