Google schließt sich dem Speech Accessibility Project an

Die Fähigkeiten künstlicher Intelligenzen sind heutzutage schon beeindruckend, für den einen oder anderen vielleicht sogar beängstigend. Doch gerade im Bereich der Spracherkennung, und damit einhergehend auch für automatisierte Übersetzungen, kann die KI mittlerweile sehr hilfreich sein. Auch wenn die Spracherkennung von Google noch immer nicht an das Können von DeepL herankommen mag, man macht sich dort weiterhin seine Gedanken, wie man die Algorithmen noch verbessern könnte. So kündigte Google nun an, dass man sich nun auch am Speech Accessibility Project beteilige, einer Zusammenarbeit zwischen Forschern der University of Illinois Urbana-Champaign und fünf Technologieunternehmen.

Die Universität arbeitet mit Interessengruppen wie dem Team Gleason und der Davis Phinney Foundation zusammen, um Datensätze von Sprachstörungen zu erstellen. Diese Datensätze sollen dazu beitragen, Verbesserungen der automatischen Spracherkennung (ASR) für die von diesen Organisationen unterstützten Gemeinschaften zu beschleunigen. Denn noch immer sei es ein bekanntes Problem, dass vor allem Menschen mit Sprachstörungen von einer KI nicht immer perfekt verstanden werden, ein Übersetzen, etc. dadurch erschwert wird.

Gemeinsam mit den anderen Projektteilnehmern möchte nun also auch Google seinen Teil dazu beitragen, hier eine Lösung zu finden und stellt dafür unter anderem Sprachsamples zur Verfügung, die im hauseigenen „Project Euphoria“ gesammelt worden sind.

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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5 Kommentare

  1. Für mich ist da gar nichts beeindruckend. Wenn man sich mit dem Thema etwas beschäftigt kann man die heutige KI mit einem simplen Wort zusammenfassen: Mustererkennung (basierend auf Entscheidungsbäumen). Die Algorithmen von heute sind überhaupt nichts Neues und die Grundlagen dafür wurden vor Jahrzehnten geschaffen. Es gibt heute nur einen entscheidenden Unterschied: Die Rechenleistung ist heute so groß, dass diverse Algorithmen in nahezu Echzeit laufen können, was früher vollkommen utopisch war. Aber mit einem hat das Ganze auch heute nichts, überhaupt nichts zu tun, nämlich mit Intelligenz. Und beängstigend ist daran schon gar nichts, da die Algorithmen komplett dumm sind.

    • ich gebe dir Recht, dass bei KI oder ML, wie bei vielen Wissenschaften die Basis meist alt oder „nichts neues ist“. Ich finde aber, dass du die Durchbrüche und Optimierungen die auf dieses Basis aufbauen etwas runter spielst. Ich für meinen Teil, kann nur sagen, dass sich alleine in der Zeit meines Studiums (6 Jahre), in dem ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, ganz schön viel getan hat. Heutige Algorithmen bauen zwar immer auf den gleichen Basics auf, „können“ aber immer mehr und liefern immer bessere Ergebnisse und das nicht nur weil mehr Rechenleistung zur Verfügung steht.

      • Sind das dann Optimierungen Im Algorithmus oder was wird dort verbessert?

      • Ronald Vogel says:

        Das sehe ich auch so. Die Dampfmaschine ist ein triviales Konstrukt und hat uns doch die erste technologische Revolution gebracht. Egal, wie simpel die Erfindung ist.

    • Thomas Höllriegl says:

      Wie definierst du „Intelligenz“? Darauf kommt es nämlich an.

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