Google Play Store: Strengere Regeln für App-Beschreibungen, Namen und Icons

Google hat in seinem Blog für Entwickler einige Veränderungen angekündigt, welche die Regeln für den Play Store bzw. die dort feilgebotenen Apps betreffen. So dürfen Entwickler ihre Apps im Wesentlichen nicht mehr zu aggressiv bewerben. Untersagt werden etwa Emojis und weitgehend auch Bezeichnungen, die nur aus Großbuchstaben bestehen.

Da liefert Google dann auch gleich mehrere Beispiele, die euch nicht vorenthalten möchte.

Oben seht ihr ein solches Negativbeispiel: Im Icon sollen keine werbenden Hinweise mehr enthalten sein. Z. B. darf dort auch keine Banderole mehr auf einen Sale hinweisen, wie es oft aktuell noch gemacht wird. Weder Text noch Bild sollen in irgendeiner Form auf ein Ranking im Play Store verweisen.

Und noch ein Negativbeispiel: Test oder grafische Elemente dürfen in der oben gezeigten Form nicht mehr zum Einsatz kommen, um Deals zu bewerben.

Oben seht ihr es noch einmal: Auch Emojis wie man sie im Beispiel verwendet, sind nun tabu. Ebenfalls sollen Wörter nicht einfach in Großbuchstaben geschrieben werden. Zudem werden die oben zu sehenden Ausrufungszeichen untersagt, da sie nicht Teil des Namens der App sind. Eine Ausnahme für die reine Großschreibung verbleibt: Wird der Markenname großgeschrieben (z. B. „HP“ oder „AMD“), dann ist weiter diese Art der Schreibweise erlaubt.

App-Namen dürfen fortan zudem nur noch mit maximal 30 Zeichen im Play Store zu sehen sein. Entwickler, die sich nicht an die Vorgaben halten, dürfen nicht mehr im Play Store auftauchen. Google legt Entwicklern zudem auch neue Richtlinien für Grafiken, Screenshots und Videos sowie die App-Kurzbeschreibungen nahe. Werden diese nicht eingehalten, werden die Apps nicht mehr für Empfehlungen und Promotions im Play Store infrage kommen. So sollen die Assets die App realistisch repräsentieren und Buzzwords wie „free“ und „best“ ausklammern. Selbst die Lesbarkeit und die Qualität der Übersetzung möchte Google da einbeziehen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Ich finde es gut. So wird der Google Play Store professioneller.

  2. Finde ich gut. Ob wohl auch diese Badges mit der Jahreszahl rausfliegen? Wenn man bei Google Play nach „Wetter“ oder „Weather“ sucht, haben zahlreiche Apps eine 2021 im Logo.
    Abgesehen davon sind diese Apps aus irgendeinem Grund sowieso fast identisch (was auch komisch ist).

    • Dies ist mir auch aufgefallen, zudem die zahlreichen Gratisaktionen solcher Apps, die sich recht ähneln. Aufdringliches Getue stehe ich persönlich auch skeptisch gegenüber, meist mal kurz gratis installiert, dann deinstalliert und dann doch lieber etablierte Wetterapps (meist) deutscher Anbieter genutzt (bezahlt aber abofrei). Auf der anderen Seite muss ich aber einwenden, dass dann solche Apps weniger leicht identifizierbar sind. 😉

      Aber mittlerweile kennt ja man seine Pappenheimer… 🙂

  3. Finde ich gut das ist mir alles zu bunt und manchmal total unseriös. Klare namen und Logos helfen schon bei der Suche nach Apps.

  4. 500$ Apps

    Ich finde diese 500$ Apps sollten alle gesperrt werden.

    Ganz plötzlich sind die 0$ für 2 Tage und alle Medien berichten darüber.

    Sowas sollte echt rausgeworfen werden!

    Genau so wie die günstigeren APPs, welche immer wieder mal für 0$ verkauft werden dann aber trotzdem Werbung ohne ende enthalten.

    In meinen Augen ist das alles Betrug.

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