Google Play Store: Google testet neuen „Meine Apps und Spiele“-Bereich

Der Google Play Store wartet immer wieder mit kleinen Änderungen auf, zuletzt gab es beispielsweise die Möglichkeit, bereits installierte Apps aus den Top-Charts auszublenden. Eine Dogfood-Version des Play Stores (Dogfood-Versionen sind die, die intern bei Google getestet werden) zeigt nun eine Neugestaltung des „Meine Apps und Spiele“-Bereichs im Play Store. Dort wird es künftig nicht nur neue Sortiermöglichkeiten geben, sondern auch gleich eine Neuaufstellung der bisherigen Tabs. Diese unterteilen sich nicht mehr wie bisher in „Installiert“, „Alle“, „Familienmediathek“ und „Beta“, die neuen Bezeichnungen sind „Updates“, „Installiert“, „Familienmediathek“ und vermutlich ebenfalls „Beta“ (fehlt bei der Dogfood-Version).

Über den „Updates“-Tab sieht man alle zur Verfügung stehenden Updates. Im Gegensatz zur aktuellen Version des Play Stores wird hier auch gleich die Update-Größe angezeigt, ebenso das Datum, seit wann das Update verfügbar ist. Der Nutzer kann die Apps entweder einzeln updaten oder gleich alle in einem Rutsch.

Der „Installiert“-Tab erhält ebenfalls Änderungen. Er zeigt weiterhin alle auf dem Gerät installierten Apps an, man kann die Apps aber auch direkt aus diesem Tab heraus öffnen, ohne noch einmal erst die Detailseite aufrufen zu müssen. Angezeigt wird hier auch die Gesamtgröße der App und wann sie zuletzt genutzt wurde. Und es gibt die Filter, die schon im Teardown von Version 7.4 auftauchten. So kann man Apps alphabetisch sortiert, nach Größe, dem letzten Update oder der letzten Nutzung sortieren.

Das sind Änderungen, die eigentlich schon ewig hätten implementiert sein müssen, ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Play Store eine mittlere App Store-Katastrophe ist, was die gesamte Usability angeht. Da kann man nur hoffen, dass diese Filter-Optionen eher früher als später in die normale Play Store-Version Einzug erhalten, da sind wirklich einmal sinnvolle Verbesserungen, vor allem, wenn man viel mit Apps hantiert. Aber dieses Problem hat mittlerweile nicht mehr nur der Play Store, es macht fast den Anschein als wären die App Stores niemals auf so viele verfügbare (und genutzte) Apps ausgelegt gewesen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. das neue design gefällt mir sehr gut bis auf das türkisene android 7.x button fabendesign das unter android 6 dann zum app grün nicht passt

  2. Katastrophe, die App – stimmt. Mir fehlt die Anzeige meiner „Paied Apps“ im „Google Play Store“ – so wie in der App „my payed apps“. Eine „offizielle“ Liste seitens Google wäre mehr als passend, denn Google kassiert für die Ersteller der Apps und die einfache Erinnerungs-E-Mail, die man nach dem Kauf erhält, ersetzt meiner Meinung nach keine „offizielle Rechnung“. Mmmmhh, wird hier das Finanzamt umgangen? Wie finde ich die Apps, für die ich mal bezahlt habe, die aber neuerdings nicht mehr als „gekauft“ gekennzeichnet sind? Es gibt hier also noch genug zu tun – für Google.

  3. @friddes
    Paid. Nicht paided oder payed.

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