Google Messenger erhält Sticker und Standort senden-Funktion

Es scheint, als gewinnen virtuelle Sticker in Messenger-Apps zuletzt zunehmend an Bedeutung. Der Facebook-Messenger hat sie, Line hat sie, seit kurzem hat auch Telegram welche. Die fehlenden im Bunde der großen sind WhatsApp und der Google Messenger. Bei letzterem ändert sich dieser Zustand nun.

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Ich persönlich hätte eine Umsetzung eher in Google Hangouts erwartet, doch Google entschied sich wohl lieber dazu, seiner SMS- und MMS-App solche zu verpassen. Mit der aktuellsten Messenger Version 1.4 können nun jedenfalls Sticker installiert werden. Einige sind bereits vorhanden wie die niedliche Tiersammlung „The Lovable Zoo“ und weitere können auf Wunsch nachinstalliert werden.

Nebst der Sticker hat Google dem Messenger lediglich eine nennenswerte Neuerung spendiert und zwar die Möglichkeit anderen den aktuelle Standort zu senden. Hierfür wählt man den Weg über das Anhänge-Icon (Büroklammer) und wählt das kleine Pin-Icon aus. Den gleichen Weg geht man übrigens auch für die Auswahl der Sticker. Da das aktuelle Update von heute hierzulande scheinbar noch nicht die neuen Funktionen mitbringt, müssen ungeduldige die APK via APKMirror ziehen und manuell installieren.

(Quelle: 9to5Google)

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Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

8 Kommentare

  1. Jau, wers braucht…
    Hat meiner Meinung nach in einer SMS App nichts verloren, und nichts anderes ist diese Gruselnamen-„Messenger“-App.

  2. Mir ist nicht ganz klar, wie das funktioniert. Was wird denn konkret gesendet? Ein Code, der einem anderen Google-Messenger-Nutzer einen Sticker anzeigt. Aber wie sieht das aus, wenn jemand, der dies nicht nutzt, die Nachricht bekommt? SMS werden ja gerade dann genutzt, wenn der Gegenüber keinen Messenger á la WhatApp nutzt.

  3. „Ich persönlich hätte eine Umsetzung eher in Google Hangouts erwartet, doch Google entschied sich wohl lieber dazu, seiner SMS- und MMS-App solche zu verpassen.“
    Vielleicht einfach, weil Hangouts schon lange Sticker hat?

  4. @Tobi: Dann oder wenn der Absender selbst kein WhatsApp o.ä. nutzt. Und davon gibt es durchaus noch welche in nicht unerheblicher Zahl. 🙂

  5. @Sutadur: Ja, das hab ich schon verstanden. Nur wird ein Nokia / iPhone / Android ohne Google Messenger (also wohl die meisten) keinen Google Messenger zum Empfang von SMS Nachrichten nutzen. Und damit auch keine Sticker sehen können. Deshalb frage ich mich, was die zu sehen bekommen – wilde Steuerzeichen?

  6. also wer hangouts und den google messenger nutzt, den verstehe ich nicht.

    hangouts kann ja auch sms. und sticker gibts da auch.
    eigtl. gibts nur einen mehrwert für die google-messenger app. sie ist für alle, die hangouts nicht installiert haben (wollen)
    dies ist aber auch wieder ne komische einstellung, da die app soweit ich weiß die selben rechte wie hangouts einfordert.

    im endeffekt komme ich dann zu dem ergebnis: warum wird diese app überhaupt gepflegt und sich nicht auf hangouts konzentriert? :/

  7. @feat: Google hatte schon mal die tolle Idee, keine eigene SMS App mehr anzubieten sondern nur noch Hangouts. Und da es wieder eine eigene SMS App gibt, ging der Plan wohl schief. Zum Glück.

    Denn auch ich gehöre zu dem Lager: Ich benutze Hangouts nicht, ich will es nicht. Auch nicht, um SMS zu empfangen. Die Rechte sind mir dabei völlig egal. Es sind die Play Dienste installiert – die können sowieso alles, wozu also bei Google Apps noch auf Berechtigungen schauen?

    Die App macht also nur für die keinen Sinn, die auch Hangouts als SMS App nutzen. Für alle anderen ist das eine stinknormale SMS/MMS App, auch wenn sie Google „Messenger“ nennt. Und eine SMS Anwendung sollte jedes Handy haben. Solche basics möchte ich nicht von irgendwelchen (dubiosen) Entwicklern im Store herunterladen. Die App hat also definitiv eine Daseinsberechtigung.

    Und für alle, die sich fragen, wie das mit nicht-Google-Messenger kompatiblen Geräten funktioniert, ganz einfach: es wird eine MMS.

  8. Ich selbst finde ja, dass es in der Zwischenzeit eine zu große Diversizität an Messengern und Apps gibt, dass einem Handynoob wie mir der Überblick total verloren geht. Auch wenn immer mehr (zuviele) Features dazu kommen: Keep it simple – wäre mir lieber
    Gruß Sascha