Google Meet: Limitierungen für die kostenlose Variante werden ab dem 30. September umgesetzt

Im April dieses Jahres kündigte Google an, dass auch Privatnutzer die Video-Meeting-Lösung Google Meet in vollem Umfang kostenlos nutzen können. Man informierte jedoch ebenfalls darüber, dass man ab dem 30. September auch eine Limitierung für die kostenlose Variante einbauen wird. Gegenüber The Verge bestätigte Google jetzt, dass man an dem Zeitplan festhält.

Konkret heißt das, dass alle Nutzer der kostenlosen Variante keine Meetings mehr abhalten können, die länger als 60 Minuten dauern. Weiterhin werden Abonnenten von G Suite Essentials oder G Suite Education keinen Zugriff mehr auf die erweiterten Funktionen haben, zu denen beispielsweise Meetings mit bis zu 250 Teilnehmern, Livestreams mit bis zu 100.000 Teilnehmern oder die Möglichkeit gehört, Meeting-Aufnahmen in Google Drive zu speichern.

Seid ihr mit der kostenlosen Variante von Google Meet unterwegs gewesen oder habt ihr Alternativen wie Teams, Zoom und Co. genutzt?

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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11 Kommentare

  1. Mir reicht jitsi der mit egroupware mitkommt.
    Einfach per docker installieren und du hast eine komplette groupware mit allem was das Herz begehrt.
    Das läuft auf meiner qnap fast unbemerkt mit.

    • Wir nutz(t)en Meet als Alternative, wenn Teams nicht bei Partnern läuft und deinen Kommentar zeige ich grad bei uns im Unternehmen rum und die Leute gucken mich an, als wär ich vom Mars 🙂 Danke für den lustigen Montagmorgen! Top

  2. Privat und in einigen Projekten bin ich sehr zufrieden mit Zoom. Die Sicherheitslücken die es gab, wurden meiner Meinung nach zu krass aufgebauscht, und von Zoom meist auch schnell behoben.

    Im Unternehmen setzen wir auf Microsoft Teams, auch das funktioniert vollkommen zufriedenstellend.

    • „Sicherheitslücken“ 😀

      Ein Installer, der sich wie Malware verhält; User-Daten, die ungefragt an Facebook und LinkedIn geteilt werden; fehlende/fehlerhafte End-zu-End-Verschlüsslung; fehlerhafte Freigabe von User-Daten; ungenügend gesicherte Aufnahmen in der „Cloud“; Zoombombing …

      Aber klar, das wurde übel aufgebauscht … oder man sagt halt, dass die einfach mal sehr grundlegend ein äußerst seltsames Verständnis von Sicherheit und Datenschutz haben. Wenn man dann überlegt, dass da letztes Jahr eigentlich hauptsächlich Unternehmen drauf waren, wird es irgendwie nicht besser.

  3. Mich nervt die prominente Darstellung von Meet in der iOS-App. Lässt sich nicht ausblenden, ob man es nutzen will oder nicht.

  4. Eigenartig, dass sie da jetzt schon wieder solche Limits setzen. Der Markt für Videokonferenzen ist doch noch lange nicht entschieden.

    ..und cash-strapped sind sie ja nun nicht gerade. 😀

    • Ja schon etwas seltsam ist die Limitierung auf 60 Minuten…für kleine private Sessions mag es reichen, aber so allgemein ist das als Alternative für sehr kleine Unternehmen dann wohl raus. Aber gut, sie wollen Kohle machen. Aber ich hätte gerade in der Situation die da vlt. mit Herbst/Winter noch kommt nicht den „Stecker“ bei der Free Variante gezogen.

  5. Kann man nach den 60 Minuten gleich wieder eine Konferenz starten?
    In Duo gibt es doch keine Begrenzung, oder? Und Duo soll in Meet integriert werden, das passt irgendwie nicht.

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