Google Meet erhält Tiefenunschärfe, Custom-Hintergründe und mehr

Google Meet wird um neue Features aufgestockt, die Education- und Business-Nutzer erreichen sollen Dazu zählen verbesserte Optionen zur Moderation und anpassbare Hintergründe. Dann wird es möglich sein, den Hintergrund mit einer künstlichen Tiefenunschärfe unaufälliger zu halten oder aber komplett zu ersetzen – siehe etwa das Artikelbild.

Google gibt dabei ein paar Standard-Hintergründe vor, wird es aber auch erlauben, eigene Backgrounds hochzuladen. Allerdings wird es wohl noch etwas dauern, bis der Zugriff besteht, denn Google erwähnt, die Funktion werde „in den nächsten Monaten“ aktiviert. Außerdem will man bald in der Kachelübersicht für Videokonferenzen bis zu 49 Gesprächsteilnehmer unterbringen – bisher waren maximal 16 Leute zu sehen, darüber hatten wir ja schon berichtet.

Auch auf dem Plan steht das „Hand heben“, wenn Fragen oder Meldungen sind, eine Übersicht für den Host, die alle Teilnehmer auf einen Blick anzeigt und sogenannte „Breakout Rooms“, die das Abspalten von Gesprächen in kleinere Räume ermöglichen, wenn etwa zu einzelnen Themen einer größeren Agenda noch Fragen aufkommen sollten. Auch das parallele Einrichten von Q&A-Channels für Fragen durch die Zuhörer soll es geben.

Ebenfalls eingeplant sind Umfragen – für größere Meetings, in denen Abstimmungen anstehen, sicher eine Hilfe. Außerdem soll es verbesserte Moderationsoptionen geben. Wird beispielsweise ein klopfender Teilnehmer abgewiesen, lässt sich einstellen, dass er nach zweimaliger Ablehnung nicht wieder anklopfen kann. Schmeißt man außerdem einen Teilnehmer aus einem Meeting, kann er nicht erneut anklopfen. So hält man Nervbolde also besser in Zaum.

Zusätzlich können Lehrer und Dozenten ein Meeting für alle Teilnehmer beenden, sodass nach dem Ausscheiden keine weiteren Gespräche stattfinden. In Education-Meetings sollen außerdem bald als Standard anonyme Teilnehmer blockiert werden. Wer dennoch unbekannte Teilnehmer zulassen möchte, kann es wieder aktivieren. Virtuelle Whiteboards sollen via Jamboard bald in Meet eingebunden werden und es steht auch auf dem Plan die Sprachsteuerung für Meet über Hardware-Kits bald aus der Beta zu hieven.

Hinweis dazu aber: Google hat jene Features zwar in Aussicht gestellt, aber noch keinen genauen Zeitpunkt für die Freischaltung bestätigt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Gibt es schon Hinweise zur Bepreisung?

    • Wie immer zahlt man bei Google mit seinen Daten. 😉

      Meet ist doch inzwischen kostenfrei, dadurch sind allerdings Videokonferenzen auf 60 Minuten begrenzt. Oder halt ohne Einschränkung im Rahmen der verschieden G Suite Modelle.

  2. @Andreas: nee… man muss nicht mit seinen Daten zahlen.. du darfst auch gern monatlich dafür zahlen 🙂

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