Google Meet erhält neue Oberfläche und Funktionen für mehr Benutzerfreundlichkeit


Google spendiert seiner Videochat-Lösung Meet zahlreiche neue Funktionen, welche die Erfahrung etwas angenehmer machen sollen. Vor allem erhaltet ihr neue Möglichkeiten, um die Ansicht während eines Calls für euch persönlich besser zu optimieren. Außerdem hat Google generell die Oberfläche verbessert.

Laut Google habe man sich bei den Anpassungen direkt von den Rückmeldungen der Kunden leiten lassen. Das neue Interface erreiche Desktop- und Laptop-Nutzer ab Anfang Mai. Neu ist z. B. die Möglichkeit euren Video-Feed als Kachel oder Floating-Picture zu nutzen, bei dem ihr auch die Größe und Position jederzeit anpassen könnt. Ihr könnt euch selbst dann auch minimieren bzw. komplett ausblenden.

Auch beim Entpinnen solle es Fortschritte geben: Nehmt ihr den Pin von einer Präsentation, erscheint sie in der gleichen Größe wie die restlichen Teilnehmer-Kacheln. Einzug halten soll aber auch die gegenteilige Option, nämlich die Chance, mehrere Video-Feeds anzuheften. Dann könnt ihr z. B. auch zwei oder drei Feeds besonders gut im Blick behalten. Laut Google habe man zusätzlich die Leiste am unteren Bildschirmrand optimiert und die Bedienung dort gebündelt. Das heißt, von dort aus könnt ihr nun auch auf Chats und andere Aktivitäten zugreifen.

Damit es zu weniger versehentlichen Ausstiegen aus einem Meeting kommt, verlagerte Google außerdem den Auflegen-Button weg von den Kamera- und Mikrofon-Buttons. Zudem solle noch in diesem Monat eine Data-Saver-Funktion starten. Jene schränke dann bei mobilen Datenverbindungen die Bandbreite ein. Das Feature ist vor allem für Regionen gedacht, in denen Datenvolumen besonders kostspielig sei – etwa Brasilien, Mexiko und Indonesien.

Die Videoqualität solle sich wiederum nun verbessern, wenn ein Benutzer unterbelichtet sei (nicht im Kopf, da kann auch Google Meet nichts machen, sondern im Bild). Dann werde eine automatische Anpassung vorgenommen. Kann helfen, wenn euer Hintergrund besonders hell ist und die Kamera deswegen irritiert wird, obwohl der Sprechende gar nicht so sehr im Licht sitzt. Autozoom soll wiederum mit Unterstützung eines Algorithmus das Bild so zurechtstutzen, dass ihr gut im Zentrum gehalten werdet. Mit diesem Feature will man in den kommenden Monaten zahlende Abonnenten von Google Workspace versorgen.

Google kündigt ebenfalls an, dass es in den kommenden Monaten die Option geben werde, eure Video-Hintergründe auch durch andere Videos auszutauschen. Die sollen wiederum aber vorgegeben sein und dann entweder ein Klassenzimmer, eine Party oder einen Wald zeigen. Weitere Wahlmöglichkeiten seien geplant. Alle hier genannten Neuerungen werden nach und nach innerhalb der nächsten Monate für Google Meet freigeschaltet. Noch ist es also zu früh, um danach zu suchen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Wie sieht mittlerweile die Unterstützung von Webcams durch TV-Boxen aus? Hat jemand Erfahrugen gesammelt bzgl. Kombination Gerät, Androidversion und Webcam?

  2. Interessant, das kannte ich noch gar nicht. Ist das so eine Art Konkurrenz für MS Teams?

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