Google Maps: Umweltfreundliche Routenplanung startet in Deutschland

In den USA und Kanada kennt an es bereits, nun wird eine neue Funktion auch in Deutschland durchstarten: Spritsparend und klimafreundlicher Navigieren mit Google Maps. Kraftstoffsparende Routen für Google Maps machen genau das, was die Bezeichnung der Funktion verspricht. Google Maps bietet für eure Navigation ja oft mehrere Routen an, zukünftig eben eine, auf der sich Kraftstoff sparen lässt. Unter Umständen seid ihr dann vielleicht etwas länger unterwegs, spart aber auch Kraftstoff.

Auf einen Blick könnt ihr die relative Kraftstoffersparnis und den Unterschied in der geschätzten Ankunftszeit zwischen den Routen sehen und die für euch am besten geeignete auswählen. Die Funktion bezieht neben der Streckenlänge auch weitere Faktoren wie die Straßenneigung und Verkehrsstaus in die Berechnung ein und hilft so, den potenziellen Kraftstoffverbrauch zu optimieren.

In Maps wird die kraftstoffeffizienteste Route angezeigt, sofern sie ungefähr die gleiche Ankunftszeit wie die schnellste Route hat. Sollten die Kraftstoffeinsparungen zu gering oder die Fahrzeit erheblich länger sein, sehen Nutzer, wie viel Kraftstoff sich bei jeder Route sparen lässt.

In den Einstellungen von Google Maps könnt ihr übrigens festlegen, ob ihr die Funktion nutzen wollt (oder auch nicht):

Nach dem Abrufen der Wegbeschreibung die umweltfreundliche Routenplanung aktivieren oder deaktivieren:

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Mobilgerät die Google Maps App.
  2. Suchen Sie nach dem gewünschten Ziel oder tippen Sie auf der Karte darauf.
  3. Tippen Sie links unten auf Route.
  4. Tippen Sie oben rechts auf das Dreipunkt-Menü Mehr und dann Routenoptionen.
  5. Aktivieren oder deaktivieren Sie die Option für kraftstoffeffiziente Routen.

Umweltfreundliche Routenplanung in der Google Maps App aktivieren oder deaktivieren:

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Mobilgerät die Google Maps App Google Maps.
  2. Tippen Sie auf Ihr Profilbild oder Ihre Initiale Kontosymbol und dann „Einstellungen“ Zahnradsymbol und dann Navigationseinstellungen.
  3. Scrollen Sie zu „Routenoptionen“ und dann tippen Sie auf Kraftstoffeffiziente Routen.

Tipps

  • Diese Einstellung ist eventuell noch nicht für alle Nutzer verfügbar.
  • Schätzungen der Kraftstoffeffizienz gelten nur für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren.

Mit dem Start von kraftstoffsparenden Routen in Deutschland pilotiert Google auch die Möglichkeit, dass ihr euren Motortyp angeben könnt. Ihr habt die Wahl zwischen Benzin, Diesel, Hybrid oder elektrischem Antrieb – so kann die kraftstoffsparende Routenführung weiter optimiert werden, da die prozentualen Einsparungen und die empfohlene Route je nach Fahrzeugmotor variieren kann. Ihr könnt euren Motortyp jederzeit in den Navigationseinstellungen oder in den Routenoptionen ändern. Eine nette Sache, denn in den USA greift man ja eher zum Benziner.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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61 Kommentare

  1. GooglePayFan says:

    Mag für einige Leute eine nette Sache sein, ich sehe den Zweck eher bei den Fahrten für den Sonntagsausflug, bei dem es nicht auf die Zeit ankommt.

    Ansonsten, wenn ich meinen Stundenlohn ansetze und bei meiner täglichen Pendelstrecke jedes Mal 5 Minuten mehr brauche, dann kann ich auch lieber gleich das Geld welches ich in der Zeit verdiene am Ende des Jahres an einen der Anbieter für freiwillige CO2-Kompensation überweisen, dann ist dem Gewissen auch Genüge getan, wie damals beim Ablass in der Kirche…

    • Wieder jemand der seine gesamte Zeit in € umrechnet. Das ist so lächerlich. Als ob du jede Minute arbeitest.
      Toilettenpausen während der Arbeitszeit verkneifst du dir bestimmt auch.

      • Das ist nicht lächerlich, sondern manchen Leuten ist ihre Freizeit einfach *mindestens* das Wert, was sie sonst wärend der Arbeit verdienen würden. Es gibt Leute, denen ist ihre Zeit einfach egal, die stört es nicht 3h Auto zu fahren, um etwas abzuholen. Vielleicht bringt es ihnen sogar Spaß. Andere sagen sich: die 3h mache ich lieber etwas anderes und bezahle eine Spedition dafür.

      • Er hat absolut Recht, wo rechnet man wirtschaftlich. Die eigene Zeit ist ein knappes, wertvolles Gut.

        • Die Lebenszeit ist unbezahlbar.
          Ich werde bestimmt nicht länger durch die Landschaft gurken um paar Cent Energie zu sparen. Pf.

          • Was, wenn die theoretische Länge der Lebenszeit aller, die eigene eingeschlossen, dadurch verkürzt wird, weil alle „ich“ sagen?

    • Sehe ich auch so, die benötigte Zeit ist die relevante Größe bei einer guten Routenführung.

      • … außer du willst umweltfreundlich fahren. Die schnelle Route wird ja nicht abgeschafft, aber wenn das Verhältnis von Zeit und Ersparnis passt, dann ist das doch super.

        Idealerweise gibt es gar keinen zeitlichen Unterschied, aber eine Route wäre finanziell/umweltrchnisch besser. Immer vorausgesetzt, dass die Vorhersage wirklich funktioniert.

  2. Jemand Anders says:

    ich habs leider noch nicht 🙁

  3. Hätte ich mal in meiner Jugend gebraucht, als nie mehr als ein 10er zum Tanken da war 😀

  4. Sehe ich das richtig, dass diese Funktion nur in der App existiert nicht, wenn man Maps über den Browser nutzt?

  5. Ich hoffe doch, dass damit nicht die komplett absurden Streckenvorschläge wegfallen. Also die in der Art „Wie wäre es, wenn du für die 20-km-Strecke einfach einen 50-km-Umweg fährst? Dafür bist du statt 15 Minuten auch nur anderthalb Stunden unterwegs.“

  6. Ich frage mich bei sowas immer wieder, wieso es erst zu einer Krise kommen muss, um sowas anzubieten. Es war doch letztlich schon immer so, dass die Menschen spritsparend fahren wollen, und das nicht erst seit gestern. Das ist m.E. ähnlich wie mit Lite-Apps, die auf sparsame Datennutzung und gute Performance auch auf älteren Geräten optimiert sind. Auch das sollte doch selbstverständlich sein – und auch das schon seit vielen Jahren.

    • Ich kann dir mehr Leute nennen, die einfach normal fahren und nicht spritspar optimiert.
      Gut ich wohne auch nicht im Hipsterberlin

    • Bei anderen Anbietern gibt es schon lange die Option Effizienteste Route, ist genau das Gleiche was jetzt Google bewirbt

    • Wenn dem so wäre, dann würden die Leute wie an einer Perlenkette gereiht hinter einem LKW auf der Autobahn fahren. Das wäre effizient, kraftstoffsparend und bei statistischen 15-25km Weg zur Arbeit würde das herabgesetzte Tempo nur einen minimalen Zeitnachteil mit sich bringen.

      Die Realität sieht man jeden Tag auf der Autobahn und (mich eingeschlossen) interessiert das Thema sparsam eher am Rande. Viel wichtiger, geht aber meist in die gleiche Richtung) ist für mich dass der Verkehr möglichst geschmeidig durchrollt, ich also im Zweifelsfall eine längere Route fahre bei der aber weniger Stau oder Staugefahr exisitert.

      • GooglePayFan says:

        Bei meinem Auto steigt erst am 140 km/h der Spritverbrauch deutlich an.
        Ob ich nun 4,5 oder 4,8 Liter auf 100km verbrauche ist mir relativ egal, der Zeitunterschied zwischen 140 und 90 km/h ist es aber nicht. Der ist selbst auf kürzeren Strecken spürbar.

      • Genau so ist es. Die Realität ist einfach, dass es den allermeisten Menschen herzlich egal. Mir ist meine knappe Freizeit auch wesentlich wertvoller als ein paar gesparte Cent beim Benzin.

    • Weil es schlicht und ergreifend 99,9 Prozent der Menschen herzlich egal ist.

  7. Luca Mogler says:

    Trotz Android12 und Maps Beta noch nicht wählbar

  8. Prinzipiell eine gute Sache. Werden aber auch Kraftsoff sparende Routen durch Wohngebiete und beruhigte Anliegerstraßen empfohlen? Oder geht es statt über die Umgehung gerade durch den Ort? Immerhin gibt es da ja noch ein paar „Umweltfaktoren“ mehr, Lärm und Feinstaub beispielsweise…

    • die Befürchtung steht im Raume, das sehe ich immer wieder. Es fahren oft Ortsfremde durch die Straße, wo ich wohne, die dort sicher nur als Abkürzung durchfahren und sicher nicht ohne Navi.
      Aber Google bekommt es seit mehrern Jahren nicht gepeilt, dass bei einer mehrfach gemeldeten Kreuzung eine von 2 Rechtsabbiegerspuren nur für Busse ist….von daher…

      • Ich oute mich jetzt mal als Autofahrer der auf Freizeit- und Urlaubsfahrten gerne am Build-In-Navi die Routenoption „Umweltfreundlich“ aktiviert. Ja, da wird man schon mal um die hinterste Mülltonne in irgendeinem Kaff gelotst und kann mal schauen wie da die Leute wohnen. Find ich jetzt aber ehrlich gesagt weniger schlimm als an einer viel befahrenen Ortsdurchfahrt zu wohnen, bei der irgendwelche Gegner den Bau einer Umgehungsstraße verhindern.

        • Das sind in der Regel die, die an der neuen Straße wohnen werden bzw. deren Grundstücke Wert verlieren. Mehr ist es nicht.

  9. Kann Waze das denn auch oder ist bekannt, ob es dort zeitnah kommen soll?

  10. Habe Maps gerade aktualisiert. Diese Funktion ist jedoch nicht vorhanden.
    Sinnlose news.
    Ich bin sogar im beta Programm von Google Maps. Trotzdem gibt’s die Funktion nicht.

  11. Danke, das nimmt mir doch etwas das schlechte Gewissen, wenn ich nächste Woche für ein paar Tage in den Urlaub fahre und dabei voraussichtlich etwa 1500km zurücklege.

    Reicht denn wohl die spritsparende Route aus oder sollte ich zusätzlich etwas weniger Gas als sonst geben? Ich bin ja immerhin auf Urlaubsfahrt und will möglichst schnell da sein.

    • Genau das ist die falsche Einstellung „möglichst schnell da sein“, dann fängt der Urlaub mit Stress und Hektik an. Einfach mit dem Verkehr fließen, auch mal eine Zeitlang hinter einem LKW warten, wenn sowieso bald eine Abfahrt kommt usw.. Dann fängt der Urlaub schon entspannter an und man hat den ersten Tag nicht so sehr vom Erholen von der Fahrt verschwendet.

      Dafür liebe ich meinen Abstandstempomaten. 🙂

      • Das mag ja DEINE Einstellung sein, aber das ist nicht allgemeingültig, und ich teile das überhaupt nicht.

        Ich bin grad am Samstag mit dem Auto aus dem Urlaub zurück Harz-> Hamburg, und ich konnte sehr entspannt Abends mit 160 links durchfahren, und das einzige, was unentspannt war, waren die ärgerlichen Tempolimits auf freier Straße, die sich am Berufsverkehr orientieren, aber halt Samstag Nacht auch gelten.

        Generell finde ich ständiges überholen im eigenen Tempo ein sehr viel entspannteres Fahren, als sich an einen Vordermann zu hängen und sein Tempo halten zu müssen. Habe zufällig mit meiner Frau drüber gesprochen, der geht es genauso: Solange die Strecke frei ist, ist Vollgas am entspanntesten.

        Ich finde es insgesamt gesehen überhaupt unverständlich, wie wenig der Straßenverkehr digitalisiert ist. Jede Ampel ist dümmer als ein 90-Euro-China-Handy. Eigentlich müssten wir alle deutlich weniger warten und könnten entspannter fahren, wenn wir technisch nicht auf dem Stand der 80er wären.

        Drei Spuren, 100 / 130 / 160 , digitaler Abstandshalter, und ein Sensor an jeder Ampel — das wäre ein Traum.

        • Bitte ändern Sie ihr Verhalten nicht! Haben Sie schon einmal über die Anschaffung eines schnelleren Autos nachgedacht? Wenn 160 km/h schon entspannend sind, wie entspannt könnte man bei 280 km/h sein?

          • Hatte ich sogar mal, hat sich so ergeben — macht nicht wirklich Sinn. Man kann nirgends so schnell fahren, und wenn es geht, dann nur für ein kurzes Stück. 160 hingegen sind die normale Geschwindigkeit auf der 3. Spur einer dreispurigen Autobahn.

            Man muss natürlich gelegentlich jemandem Platz machen, oder jemand “verirrt“ sich nach links — aber im großen und ganzen zieht man einfach gemächlich an den anderen vorbei.

          • 🙂 der Kommentar gefällt mir.

  12. Ich fände es besser wenn mal wirklich alle Wege erfasst werden und Google Maps auch mal für Fußgänger was taugen würde.

    • Für die, die sich gerne selber einen Stundenlohn geben, was ich übrigens bei der einen oder anderen Heimwerkeraktion inzwischen auch mache, bevor ich damit anfange.
      Bei der hier in dem Titelbild dargestellten Zeitdifferenz von 3 Minuten bei 41.3 km und 18% Benzinersparnis wären das bei einem angegeben Verbrauch von 7 Litern was rund um Berlin wahrscheinlich nicht zu viel ist, bei einem laut Internet aktuellen Durchschnittspreis von 1.637€:
      0,41*7*1,637€*20= 93,9638 €. Kein schlechter Nettostundenlohn für die meisten von uns

      Schon klar, dass das jetzt mit Annahmen gespickt ist, vielleicht habe ich auch einen Rechenfehler gemacht und es ist aus der PM des Anbieters. Aber vielleicht dennoch Mal eine Idee, für alle, die glauben Vollgas würde sich zwingend rechnen, denn man hätte ja so viel zu tun. Zumal man auch die These aufstellen könnte, dass in der Regel spritsparendes Fahren zusätzlich materialschonender ist.

      Generell fände ich es aber auch besser, Google würde mir endlich Tempolimits anzeigen.

  13. Erschütternd, wie vielen Menschen die Emissionen und das Einsparungspotential sche*ßegal sind. Hauptsache, man hat einige Minuten seines Lebens gespart und kann sich weiter in Ignoranz üben. Egoismus in Reinkultur! Ich habe jede Hoffnung für die Menschheit verloren.

    • +1

      Dem kann ich mich nur anschließen. Es ist ein Trauerspiel.

    • Ich verliere hingegen den Glauben in die Menschheit nie, selbst dann nicht, wenn sie noch so sehr von Zeigefinger hebenden Freizeitmoralisten durchsetzt ist. Das ist in den letzten Jahren echt schlimm geworden.

      • Die Berücksichtigung von Emissionen hat weniger mit Moral als mit Weitsicht zu tun. Wenn wir nicht alle in demselben geschlossenen Ökosystem leben würden, wäre mir das egoistische Verhalten anderer Zeitgenossen völlig egal.

        • Beim Emissionsschutz bzw. Klima- und Umweltschutz ganz wichtig:

          1. jeder einzelne möge sich so weit einschränken als möglich. Gerade wir mit unserer westlichen Lebensweise schädigen das Klima stark.

          2. an Menschen, die eben Emissionen mit sich bringen, kann es gar nicht genug geben. Und möglichst viele davon sollen nach westlichem Lebensstil leben können.

          • Martin Deger says:

            Können wir die AfD-Rhetorik bitte auf diesem Blog lassen?

            • Ehre wem Ehre gebührt: die genannten Forderungen kommen nicht von der AfD (auch wenn es da sicher vieles gibt, wofür man sie anprangern kann) sondern aus der „anderen“ Ecke. Wenn dir die Forderungen als solche oder in ihrer widersprüchlichen aber dennoch gleichzeitig hervorgebrachten Kombination nicht passen müsstest du das schon mit denen klären, die diese Forderungen von sich geben.

  14. Gut, dass ein weiterer Aspekt berücksichtigt werden kann. Mir persönlich ist Zeit wichtiger, ich würde sie deutlich höher gewichten.

  15. Die sollten mal lieber so überflüssige Hipsteroptionen rausschmeißen wie Navigation per Fahrrad oder Bus, oder irgenwelche ethnischen und sexuellen Orientierungen für Läden. GoogleMaps verfettet mehr und mehr von irgendwelchen politischen Ideen.

    • Wenn das so weitergeht, braucht es bald eine Option „sichere Route“, auf welcher man zumindest weniger wahrscheinlich weder angebettelt, belästigt, überfallen, ausgeraubt noch mit einem Messer gepiekst wird.

    • Martin Deger says:

      Schlechter Trollversuch… Navigation per Fahrrad und ÖPNV ist doch sinnvoll. Ich fahre zwar auch meist mit dem Auto, aber eben nicht immer. Worin siehst Du hier eine politische Idee?

      • Die „politische Idee“ bezog sich auf „Inhaber dieser Kneipe ist Schwarz/LGHDTV+“.

        Die Navigation für Fahrrad und ÖPNV ist in GoogleMaps schlicht: Schlecht.

        Für den ÖPNV könnten sie es ja möglicherweise irgendwann repariert kriegen, was ich aber nicht glaube, weil die Apps der Verkehrsverbünde da einfach mehr können, z.B. Streckennachrichten oder Ticketkauf.

        Was die Fahrradnavi angeht: Das ist einfach eine unsinnige Idee. Im Gegensatz zu „dem Auto“ gibt es einfach „das Fahrrad“ nicht: Die doppel-behelmte Öko-Mutti mit ihrem Lastenfahrrad, der Downhill-Biker, der Arbeitsweg-Pendler, der Vater in Begleitung einer 12jährigen, der Rennradfahrer, alle fahren sie komplett anders.

        Eine brauchbare Fahrrad-Navi wie „Brouter“ hat Einstelldialoge, die so umfangreich sind wie die Steuererklärung eines behinderten Witwers mit unehelichem Kind und eigenem Forstbesitz in einem Kalenderjahr, in dem er nach einer Geschlechtsumwandlung schwanger in den Mutterschutz ging, während sein Arbeitgeber Konkurs angemeldet hat — und noch immer ärgert man sich über die suboptimale Route.

  16. Also im Prinzip habe ich mich sehr über die Funktion gefreut, aber so ganz schlüssig fand ich die Energie Route nun nicht. Am Freitag war die Energie Route (10%Ersparnis) in dem dicksten Stau überhaupt in Hamburg 1:13min (Hamburg Alsterdorf -Hamburg Harburg) die schnellste Route lag bei 1:01 und hatte gefühlt zwar auch viel dunkelrot aber nicht an einem Stück sondern immer mal wieder. Die Energie route hatte fast durch gehend von A255 bis Mundsburg dunkelrot, wie soll das Energiesparend sein? Kann mir das jemand erklären ? Ich verstehe das nicht.

    • Klingt so, als würde Maps zuerst die Route auswählen und erst dann den Verkehrsstatus drüberrechnen, statt umgekehrt.

      Ist wohl zu komplex andersrum.

  17. Hab das Feature weder auf Fold3 noch auf Galaxy Tab Active 3. Hab ich ne Einstellung übersehen oder wird das extrem langsam angerollt?

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