Google Maps könnte bald das Teilen des Standorts mit Freunden ermöglichen

Google Maps Artikel LogoGoogle hat es momentan offenbar mit dem Teilen von Standorten. Erst kürzlich erschien die eigens dafür erstellte App „Vertrauenswürdige Kontakte“, sie ermöglicht ein gezieltes Teilen des Standortes mit bestimmten Personen, geht aber auch noch einen Schritt weiter und ermöglicht die aktive Abfrage des Standorts eines anderen Kontaktes. Haben wir an dieser Stelle schon ausführlich besprochen, heute geht es aber um die allseits beliebte Google Maps-App. Eine interne Dogfood-Version der App zeigt nämlich neue Fähigkeiten in Maps, Freunde. Das Ganze stellt einen etwas offeneren Ansatz dar, auch wenn es im Prinzip nichts anderes ist als damals Google Latitude war.

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Über den Freunde Tab lassen sich diejenigen festlegen, die den eigenen Standort sehen können, jederzeit kann der Nutzer entsprechende Berechtigungen aber auch wieder zurücknehmen oder das Teilen des eigenen Standortes komplett einstellen. Für was man das Teilen nutzen könnte? Es kommt drauf an, wie tief das Ganze integriert wird. Da es sich hier um einen Leak handelt, sind die Infos sehr rar, was genau „Friends“ können wird.

Vorstellbar wären aber Geschichten wie die Integration mit Google Assistant oder auch Geofencing, sodass man benachrichtigt wird, wenn ein Freund eine bestimmte Zone verlässt oder betritt. Durch das Bereithalten der Informationen direkt in Google Maps ist das alles natürlich viel praktischer als mit einer zusätzlichen App.

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Weitere Neuerungen, die in der Dogfood-Version von Google Maps gesichtet wurden, sind eine „handsfree“-Bestätigung für schnellere Routen, man muss also keinen Button mehr drücken; außerdem erhalten Local Guides einen Homescreen-Shortcut zu den eigenen Beiträgen. Und zu guter Letzt wird mehr offline gespeichert, sodass sich Maps besser benutzen lässt, wenn die Internetverbindung einmal etwas dagegen hat.

Einen Download dieser Version gibt es nicht, auch ist fraglich, ob die Funktionen überhaupt einmal in die normale Maps-Version einfließen werden, unwahrscheinlich ist es aber nicht, auch nicht mit der bereits vorhandenen App für „vertrauenswürdige Kontakte“.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

4 Kommentare

  1. HanseMerkur says:

    Hoffentlich ist die Scheisse auch mal genau. Das alte laggt wie verrückt.

  2. Ist das ein Hin und Her bei Google. Kann man auch mal bei einer Sache bleiben? Latitude, Google+ Standorte, Vertrauenswürdige Kontakte und jetzt mit Friends doch wieder zurück zu Maps. Man muss nicht ständig Dinge ändern um wettbewerbsfähig zu bleiben. Es gibt neben uns Technikfreunden auch Menschen da draußen die das einmal einrichten wollen und dann läuft der Lack.

  3. Also das hier halte ich auch für die bessere Variante als das, worüber Du zuletzt berichtet hast. Dieses aktivieren und deaktivieren ist schon besser in meinen Augen.

    @Steve: Genau aus dem Grund lese ich zwar gerne die neuen Ideen von Google, würde sie aber nicht anwenden, zu schnell werden da auch Dienste wieder deaktiviert.

  4. Nutze das via Google+ was aber oft ungenau ist obschon eine genaue Freigabe für Familienmitglieder angegeben ist. Die neue App Vertrauenswürdige Kontakte ist nicht so das wahre. Integriert in GoogleMaps wäre toll.