Google macht das KI-Modell LaserTagger quelloffen

Google hat sein KI-Modell LaserTagger nun für die Open-Source-Gemeinschaft freigegeben. Klingt ja erst einmal gut, aber was kann man denn mit LaserTagger anstellen? Mit dem Spiel, das wohl Namenspate gewesen ist, hängt die Geschichte nämlich nicht zusammen. Stattdessen kann LaserTagger dabei helfen die automatische Textbearbeitung zu beschleunigen.

Es geht also um das Editieren von Texten – etwa um automatische Korrekturen oder Vervollständigungen. Da muss ja ein Algorithmus im Falle einer Vervollständigung etwa auf Basis einer Datenbasis und dem Kontext des Satzes prognostizieren, wie der Rest des Wortes bzw. des Satzes aussehen könnte. LaserTagger soll da im direkten Vergleich mit anderen Lösungen sowohl weniger fehleranfällig sein als auch deutlich schneller operieren. Finden könnt ihr LaserTagger bereits hier bei GitHub.

LaserTagger macht sich dabei zunutze, dass bei der softwareseitigen Ver- / Bearbeitung von Texten große Teile von Input und Output in der Regel identisch sind. Damit ist gemeint: Es muss ja etwa nicht jeder Buchstaube bzw. jedes Wort komplett ausgetauscht werden, sondern meistens nur ein oder zwei Buchstaben korrigiert werden. Und selbst wenn in einem vollständigen Satz Grammatikfehler ausgemerzt werden, geht es meistens nur um kleine Anpassungen um Detail – das Gros des Satzes bleibt am Ende identisch.

LaserTagger wurde also im Grunde dahingehend optimiert möglichst nur das zu verarbeiten, was wirklich neu verarbeitet werden muss. Vieles kann durchgeschleust werden und muss keine Ressourcen beanspruchen und den Prozess verlangsamen. Google selbst erklärt das auch noch einmal selbst in diesem Blog-Post. Der Algorithmus soll sich zudem auch schneller trainieren lassen als andere Varianten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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