Google: keine Werbeanzeigen mit sexuellen Inhalten mehr

Googles Haupteinnahmequelle ist Werbung. Über AdWords kann jeder Werbeanzeigen buchen, die dann auf Webseiten angezeigt werden, die AdSense nutzen, um Werbung auszuliefern. Die Werbeanzeige unter diesem Beitrag ist zum Beispiel von AdSense bereitgestellt (wer sie nicht sieht, einfach mal den Adblocker deaktivieren). Ab sofort verbietet Google Anzeigen für Seiten mit pornografischem Inhalt. Dieser Schritt wurde bereits im März angekündigt, nun greift Googles neue Regelung.

Google Office

Unklar ist, wie groß der Anteil solcher Werbeanzeigen in Googles Netzwerk ist. Vermutlich nicht allzu hoch, wenn man bedenkt, dass Werbung 90% der Gewinne für Google ausmacht. Wäre der Pfui-Anteil zu hoch, könnte es sich auch ein Unternehmen wie Google nicht leisten, einfach darauf zu verzichten. Wer betroffen ist, erhält von Google eine Infomail, dass die Inhalte nicht mehr zugelassen sind. Allerdings waren die Richtlinien für derartige Anzeigen schon immer streng, sodass vor allem die großen Anbieter bereits seit langem auf eigene Werbenetzwerke setzen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. „Pfui-Anteil“? Wir sind hier nicht bei der Sendung mit dem Graf Zahnstein

  2. Google hat noch nie Anzeigen mit sexuellem Inhalt (FKS18) zugelassen – ja noch nicht mal nur für Seiten mit Nackten (FSK16) Menschen!

  3. Habt Ihr als Blogeigner eigentlich die Möglichkeit, Werbeinhalte zu beeinflussen? Die ganze pseudowissenschaftlich angehauchte „Medizinprodukte“-Werbung ist nämlich nervig und für Euch eher kontraproduktiv, da sie die Nutzung von Adblockern eigentlich provoziert.

  4. Dr. Nötigenfalls says:

    Und wieder ein Konzern, der vor den puritanischen Fundamentalisten einknickt. Wohin das noch führen soll? Prüderie und Gottgefälligkeit, tolle Zukunft.

  5. @werner67: Zumindest was Google AdSense angeht so passen sich die Anzeigen automatisch dem Inhalt der Seiten an. Darüber hinaus findet noch Remarketing statt: Es werden anzeigen von zB Shops geschaltet, die du kürzlich besucht hast, aber ohne was zu kaufen.

  6. Eike Justus says:

    Und wie soll ich jetzt mein Dingens verlängern lassen?

  7. Ich finde es schwachsinnig in jeder Hinsicht. Sex ist das normalste der Welt und die ganze Welt viel zu verklemmt im Umgang damit. Als ob ich mir keine Nike Schuhe mehr kaufen würde nur weil mich auf der Seite nebenan in der Sidebar ein paar Brüste anstrahlen

    Mal ehrlich… Ist das bei irgendwem so das ein Markenimage durch Sex schaden nehmen könnte? Selbst der Kirche würde mehr Sex helfen ein besseres Image zu bekommen

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