Google: Kartellrechtliche Untersuchung durch 50 Generalbundesanwälte


Google ist es quasi gewohnt, dass man sich mit der strengen EU herumschlagen muss. Die Kartellbehörden haben da ein recht wachsames Auge und verdonnern auch gerne einmal zu einer Strafe, wenn etwas nicht nach Regeln läuft. In den USA sind Unternehmen wie Google oder auch Facebook da etwas freier unterwegs, aber auch dort beginnt nun der Gegenwind. Und das auch gar nicht zu knapp.

50 Generalbundesanwälte (oberste Justizbeamte einzelner Staaten) haben nun zusammen eine kartellrechtliche Untersuchung gegen Google eingeleitet. Die Untersuchung bezieht sich in erster Linie auf das Geschäft mit Werbung und der Suche von Google, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass die Untersuchung noch ausgeweitet wird.

Lediglich zwei Staaten in den USA beteiligen sich nicht daran: Kalifornien und Alabama. Parallel zu dieser Untersuchung, gibt es eine solche auch vom Justice Department und von der Feral Trade Commission (FTC). Das betrifft aber nicht nur Google, sondern auch Kandidaten wie Facebook.

Spannend dürfte werden, was bei den Untersuchungen so herauskommt. Es werden ja seit längerer Zeit Rufe laut, dass die große Konzerne zerschlagen werden müssten, um Monopole zu verhindern. Auch werden die Vorgehensweisen beim Umgang mit Nutzerdaten durch Facebook und Co. schon ewig kritisiert, sodass man hier sicher etwas Bewegung sehen wird.

Wir werden euch auf jeden Fall auf de Laufenden halten, was in den USA bei den Untersuchungen herauskommt. Solche Untersuchungen ziehen sich in der Regel über längere Zeiträume, aber man wird wieder davon hören.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.